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BGH Beschluss vom 25.04.2002 – IX ZB 66/02

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

IX ZB 66/02

BESCHLUSS

vom

25. April 2002

in dem Zwangsvollstreckungsverfahren

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Kreft und die Richter Kirchhof, Raebel und Kayser sowie die Richterin

Dr. Vézina

am 25. April 2002

beschlossen:

Die außerordentliche Beschwerde gegen den Beschluß des Land-

gerichts Köln vom 22. Januar 2002 wird auf Kosten des Gläubi-

gers als unzulässig verworfen.

Gründe:

Nach der Neuregelung des Beschwerderechts durch das Zivilprozeßre-

formgesetz ist ein außerordentliches Rechtsmittel gegen Beschlüsse der Be-

schwerdegerichte, in denen es an einer Zulassung der Rechtsbeschwerde

nach § 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO n.F. fehlt, nicht statthaft (vgl. BGH, Beschl. v.

7. März 2002 - IX ZB 11/02, WM 2002, 775 f).

Dem Antrag des Gläubigers auf Aussetzung des Verfahrens mit Rück-

sicht auf den Vorlagebeschluß des 1. Senats des Bundesverfassungsgerichts

vom 16. Januar 2002 - 1 BvR 10/99 (http://www.bverfg.de) an das Plenum ist

nicht zu entsprechen. Es fehlt insoweit an den Voraussetzungen des § 148

ZPO. Die nachgesuchte Entscheidung des Plenums des Bundesverfassungs-

gerichts ist für das vorliegende Verfahren nicht vorgreiflich.

Kreft

Kirchhof

Raebel

Kayser

Vézina