Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 10.04.2003 – IX ZR 2/03

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

IX ZR 2/03

BESCHLUSS

vom

10. April 2003

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

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am 10. April 2003

beschlossen:

Der Antrag des Klägers auf Gewährung von Prozeßkostenhilfe für

die Durchführung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

Revision im Urteil des 12. Zivilsenats des Oberlandesgerichts

Stuttgart vom 10. Dezember 2002 wird zurückgewiesen.

Gründe

Der Antrag ist zurückzuweisen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung

keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 ZPO).

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ist aussichtslos,

weil die Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat (§ 543 Abs. 2

Satz 1 Nr. 1 ZPO) noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer

einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfor-

dert (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Der vorliegende Anwaltshaftungsfall ist

vom Berufungsgericht nach umfangreicher Beweisaufnahme auf der Grundlage

der vom Bundesgerichtshof zu der Verteilung der Darlegungs- und Beweislast

entwickelten Rechtsgrundsätze entschieden worden. Es handelt sich um die

Beurteilung eines Einzelfalls, der keine höchstrichterliche Überprüfung erfor-

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dert. Die in der Eingabe des Klägers vom 23. Februar 2003 aufgeführten Ver-

fahrensverstöße hat der Senat geprüft. Sie erweisen sich als unbegründet. Für

eine Verletzung verfassungsmäßiger Rechte des Klägers ist nichts ersichtlich.

Kreft

Ganter

Raebel

Kayser

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