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BGH Beschluss vom 03.11.2003 – AnwZ (B) 61/03
Senat fuer Anwaltssachen
BUNDESGERICHTSHOF
AnwZ (B) 61/03
BESCHLUSS
vom
3. November 2003
in dem anwaltsgerichtlichen Verfahren
wegen Antrags auf gerichtliche Entscheidung gemäß § 223 BRAO
Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat durch die Vorsitzende
Richterin Dr. Deppert, den Richter Dr. Ganter, die Richterin Dr. Otten und den
Richter Dr. Frellesen, die Rechtsanwälte Prof. Dr. Salditt und Dr. Wosgien
sowie die Rechtsanwältin Kappelhoff
am 3. November 2003
beschlossen:
Nachdem die Antragsgegnerin die sofortige Beschwerde zurück-
genommen hat, werden ihr die Kosten des Rechtsmittels aufer-
legt.
Der Antrag, der Antragsgegnerin die Erstattung der den An-
tragstellern im Beschwerdeverfahren entstandenen notwendigen
außergerichtlichen Auslagen aufzugeben, wird zurückgewiesen.
Gründe
Die Kosten des zurückgenommenen Rechtsmittels sind der Antragsgeg-
nerin gemäß § 201 Abs. 1 BRAO aufzuerlegen. Diese Vorschrift ist auch im
Beschwerdeverfahren anwendbar (BGHZ 50, 197, 198).
Da sich die Antragsteller im Beschwerdeverfahren selbst vertreten ha-
ben, steht ihnen kein Anspruch auf Erstattung von Gebühren und Auslagen zu
(vgl. BGH, Beschl. v. 17. Oktober 2002 - AnwZ (B) 37/00, BRAK-Mitt. 2003,
24).
Der Geschäftswert ist nicht erneut festzusetzen. Es verbleibt bei dem im
Beschluß vom 6. November 2000 festgesetzten Wert von 85.543,60 DM, umge-
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rechnet 43.737,44
n-
tragsteller in den von der Auseinandersetzung zwischen den Parteien betroffe-
nen Mandaten zuzüglich 511,29
)+* 1.000 DM) für den Feststellungsantrag
maßgebend. Für die Festsetzung eines höheren Werts besteht kein Anlaß.
Deppert Ganter Otten Frellesen
Salditt Wosgien Kappelhoff
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