Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 28.06.2004 – II ZR 299/02

II. Zivilsenat

Abschrift

BUNDESGERICHTSHOF

II ZR 299/02

BESCHLUSS

vom

28. Juni 2004

in dem Rechtsstreit

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 28. Juni 2004 durch den

Vorsitzenden Richter Dr. h.c. Röhricht und die Richter Prof. Dr. Goette, Dr. Kurzwelly,

Münke und Dr. Gehrlein

beschlossen:

Auf die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers wird die Revision

gegen das Urteil des 21. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom

5. September 2002 zugelassen.

Den Aussagen des Berufungsurteils, Ansprüche nach §§ 30, 31

GmbHG scheiterten daran, daß die Zahlungen vom 29. Februar

und 30. September 1996 nicht zu Lasten des gebundenen Kapitals der

Gemeinschuldnerin gegangen seien, fehlt nach dem den

Gehörsverstoß (Art. 103 GG) korrigierenden

Tatbestandsberichtigungsbeschluß des Oberlandesgerichts die

tatsächliche Grundlage.

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 2 Satz 2,

2. Halbsatz ZPO abgesehen.

Streitwert: 409.033,50 €

Röhricht

Goette

Kurzwelly

Münke

Gehrlein