Rechtsprechung / BGH

BGH Urteil vom 20.09.2004 – II ZR 288/02

II. Zivilsenat

Berichtigter Leitsatz

Nachschlagewerk: ja

BGHZ:

BGHR:

ja

ja

AktG §§ 54, 67, 180, 241 Nr. 3

Ein satzungsändernder Beschluß der Hauptversammlung einer Aktiengesell-

schaft, durch den das Erfordernis einer Unterschriftsbeglaubigung auf Kosten

des betreffenden Aktionärs als Wirksamkeits- oder Nachweiserfordernis für die

Übertragung von (nicht verbrieften) Namensaktien nachträglich eingeführt wird,

ist gemäß § 241 Nr. 3 AktG nichtig.

BGH, Urteil vom 20. September 2004 - II ZR 288/02 - OLG Oldenburg

LG Aurich