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BGH Beschluss vom 17.03.2005 – IX ZR 112/03

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

IX ZR 112/03

BESCHLUSS

vom

17. März 2005

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer und die Richter Dr. Ganter, Raebel, Kayser und Neškovi(cid:1)

am 17. März 2005

beschlossen:

Die Revision gegen das Urteil des 13. Zivilsenats des Oberlan-

desgerichts Dresden vom 20. März 2003 wird gemäß § 552a ZPO

auf Kosten der Beklagten zurückgewiesen.

Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird auf 7.699,38 €

festgesetzt.

Gründe

Der Senat hat in seinem Beschluß vom 20. Januar 2005 im einzelnen

dargelegt, daß die Voraussetzungen für eine Anwendung des § 552a ZPO im

Streitfall gegeben sind. Hierauf wird gemäß § 552a Satz 2, § 522 Abs. 2 Satz 2

ZPO Bezug genommen.

Eine Vernehmung des geschäftsführenden Gesellschafters der Schuld-

nerin hat das Berufungsgericht zu Recht unterlassen, weil der entsprechende

Sachvortrag der Beklagten unsubstantiiert ist. Es fehlt schon an der Benen-

nung einer Größenordnung der angeblich investierten Gelder, so daß nicht be-

urteilt werden kann, ob der behauptete Geldzufluß geeignet war, die Schuldne-

rin zu sanieren (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 12. November 1992 - IX ZR 236/91,

ZIP 1993, 276; v. 15. Dezember 1994 - IX ZR 18/94, ZIP 1995, 297, 299; v.

4. Dezember 1997 - IX ZR 47/97, ZIP 1998, 248, 251; Gerhardt/Kreft, Aktuelle

Probleme der Insolvenzanfechtung 9. Aufl. Rn. 409 f).

Fischer

Ganter

Raebel

Kayser

Neškovi(cid:1)