Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 26.10.2005 – XII ZB 116/05

XII. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

XII ZB 116/05

BESCHLUSS

vom

26. Oktober 2005

in der Familiensache

Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 26. Oktober 2005 durch die

Vorsitzende Richterin Dr. Hahne und die Richter Sprick, Weber-Monecke, Dr.

Ahlt und Dose

beschlossen:

Der Senatsbeschluss vom 31. August 2005 - XII ZB 116/05 - wird

gemäß § 319 Abs. 1 ZPO wegen offensichtlicher Unrichtigkeit da-

hingehend berichtigt, dass die Kostenentscheidung (Tenor zu 2,

3. Absatz) ersatzlos entfällt.

Gründe

1

Die Kostenentscheidung ist versehentlich hinzugefügt worden, obwohl

sie im Wiedereinsetzungsverfahren nicht veranlasst ist, weil deren Kosten nach

§ 238 Abs. 4 ZPO der Antragsteller zu tragen hat, was sich auch auf die Kosten

einer erfolgreichen Beschwerde erstreckt (vgl. OLG Hamm MDR 1982, 501;

OLG Frankfurt NJW 1987, 334; BayObLG OLGR München 2004, 24; Zöller/

Greger ZPO 25. Aufl. § 238 Rdn. 11).

Hahne Sprick Weber-Monecke

Ahlt Dose

Vorinstanzen:

AG Halle-Saalkreis, Entscheidung vom 18.01.2005 - 23 F 308/04 -

OLG Naumburg, Entscheidung vom 23.03.2005 - 8 UF 39/05 -