BGH Urteil vom 16.11.2005 – VIII ZR 218/04
VIII. Zivilsenat
Nachschlagewerk: ja
BGHZ:
nein
BGHR:
ja
ZPO § 767 Abs. 2
Der mit einer Vollstreckungsabwehrklage geltend gemachte Einwand des Mie-
ters gegenüber dem titulierten Anspruch des Vermieters auf Zahlung zukünftig
fällig werdender Miete, das Mietverhältnis sei aufgrund einer von ihm nach Ab-
schluss des Vorprozesses erklärten ordentlichen Kündigung beendet, ist jeden-
falls dann nach § 767 Abs. 2 ZPO ausgeschlossen, wenn der Mieter im Vorpro-
zess Einwendungen erhoben hat, die sich - wegen einer von ihm ausgespro-
chenen außerordentlichen Kündigung - gegen den Fortbestand des Mietver-
hältnisses richteten.
BGH, Urteil vom 16. November 2005 - VIII ZR 218/04 - LG Dresden AG Meißen