BGH Beschluss vom 19.06.2006 – II ZR 337/05
II. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
19. Juni 2006
in dem Rechtsstreit
II ZR 337/05
Nachschlagewerk: ja
BGHZ:
BGHR:
nein
ja
GmbHG § 37 Abs. 2 Satz 1
Eine durch Gesellschafterbeschluss begründete Beschränkung der Befugnis
des GmbH-Geschäftsführers, die Gesellschaft zu vertreten, führt - bei Erkenn-
barkeit für den Vertragspartner - zu einer Beschränkung der Vertretungsmacht,
ohne dass es darauf ankommt, ob der Geschäftsführer zum Nachteil der Ge-
sellschaft handelt.
BGH, Beschluss vom 19. Juni 2006 i.V.m. Hinweisbeschluss vom 10. April 2006
- II ZR 337/05 - OLG Hamm
LG Paderborn
Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 19. Juni 2006 durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Goette und die Richter Kraemer, Dr. Strohn,
Caliebe und Dr. Reichart
einstimmig beschlossen:
Die Revision gegen das Urteil des 5. Zivilsenats des Oberlan-
desgerichts Hamm vom 22. August 2005 wird nach § 552 a ZPO
i.V.m. § 522 Abs. 2 Satz 2 und 3 ZPO auf Kosten der Beklagten
zurückgewiesen. Zur Begründung wird auf den Hinweisbeschluss
des Senats vom 10. April 2006 Bezug genommen.
Goette Kraemer Strohn
Caliebe Reichart
Vorinstanzen:
LG Paderborn, Entscheidung vom 07.03.2005 - 4 O 332/04 -
OLG Hamm, Entscheidung vom 22.08.2005 - 5 U 69/05 -