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BGH Beschluss vom 28.06.2006 – II ZR 94/05

II. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

II ZR 94/05

BESCHLUSS

vom

28. Juni 2006

in dem Rechtsstreit

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 28. Juni 2006 durch

den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Goette und die Richter Dr. Kurzwelly,

Kraemer, Prof. Dr. Gehrlein und Caliebe

beschlossen:

Das Urteil des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes vom 8. Mai

2006 wird dahingehend berichtigt, dass es auf S. 6, Randnote 10,

richtig heißen muss:

"2. Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts ist der Teil der Erklärung vom 16. Juli 2000 "… unverzüglich jegliche Ver- luste, die während des Geschäftsganges eintreten, bis zu ei- ner Summe von 1,5 Millionen Euro mittels geeigneter Maß- nahmen auszugleichen" (im Folgenden: Verlustübernahmeer- klärung), auf die die Klage allein gestützt wird, formlos wirk- sam. Sie beinhaltet entgegen der Ansicht des Berufungsge- richts keine schenkweise eingegangene selbständige Schuldverpflichtung und bedurfte daher nach dem hier an- wendbaren deutschen Recht nicht der notariellen Beurkun- dung (§ 518 Abs. 1 Satz 2 BGB)."

Goette

Kurzwelly

Kraemer

Gehrlein

Caliebe

Vorinstanzen:

LG München I, Entscheidung vom 18.12.2003 - 12 O 13994/02 -

OLG München, Entscheidung vom 18.01.2005 - 18 U 1887/04 -