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BGH Beschluss vom 11.01.2007 – IX ZR 17/06

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

IX ZR 17/06

BESCHLUSS

vom

11. Januar 2007

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Fischer, die Richter Raebel, Vill, Cierniak und die Richterin Lohmann

am 11. Januar 2007

beschlossen:

Der Beklagten wird für das Verfahren der Beschwerde gegen die

Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 4. Zivilsenats des

Oberlandesgerichts Koblenz vom 20. Dezember 2005 Prozess-

kostenhilfe bewilligt und Rechtsanwalt O. beigeordnet.

Die Beklagte hat monatliche Raten von 45 € an die Landeskasse

zu zahlen, erstmals zum 1. März 2007.

Gründe

1

Bei einem einzusetzenden Einkommen von monatlich 104,35 € beträgt

die zu erbringende Monatsrate 45 € (§ 115 Abs. 2 ZPO). Das einzusetzende

Einkommen errechnet sich aus dem Bruttoeinkommen von 1.408,36 €

(904,65 € + 503,71 €) abzüglich Sozialversicherungsbeiträgen (155,10 €), dem

Freibetrag gemäß § 115 Abs. 1 ZPO (380 €), Kosten für Unterkunft (297,06 €)

und Heizung (50 €), Pfändungen (301,85 €) und besondere Belastungen

(120 €).

2

Die Raten sind an die Landeskasse zu zahlen, § 120 Abs. 2 ZPO.

Fischer

Raebel

Vill

Cierniak

Lohmann

Vorinstanzen:

LG Koblenz, Entscheidung vom 02.11.2001 - 10 O 712/00 -

OLG Koblenz, Entscheidung vom 20.12.2005 - 4 U 49/02 -