Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 12.11.2007 – VI ZR 23/07

VI. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

VI ZR 23/07

BESCHLUSS

vom

12. November 2007

in dem Rechtsstreit

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 12. November 2007 durch die

Vizepräsidentin Dr. Müller und die Richter Dr. Greiner, Wellner, Pauge und

Stöhr

beschlossen:

Die Anhörungsrüge der Beklagten vom 22. Oktober 2007 gegen

den Senatsbeschluss vom 25. September 2007 wird zurückgewie-

sen.

Die Kosten des Rügeverfahrens hat die Beklagte zu tragen.

Gründe

2

Die gemäß § 321 a ZPO statthafte und auch im Übrigen zulässige Ge-

hörsrüge ist nicht begründet.

Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG nur verpflichtet, das Vorbrin-

gen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hinge-

gen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch aus-

drücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss NJW 2005,

1432). Der Senat hat bei der Entscheidung über die Zurückweisung der Nicht-

zulassungsbeschwerde das mit der Anhörungsrüge der Beklagten wiederholte

Vorbringen in vollem Umfang geprüft und für nicht durchgreifend erachtet.

Müller Greiner Wellner

Pauge Stöhr

Vorinstanzen:

LG Hamburg, Entscheidung vom 21.07.2006 - 324 O 230/06 -

OLG Hamburg, Entscheidung vom 21.11.2006 - 7 U 108/06 -

Vorinstanzen:

LG Hamburg, Entscheidung vom 21.07.2006 - 324 O 230/06 -

OLG Hamburg, Entscheidung vom 21.11.2006 - 7 U 108/06 -