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BGH Beschluss vom 02.07.2008 – AnwSt (B) 2/08
Senat fuer Anwaltssachen
BUNDESGERICHTSHOF
AnwSt (B) 2/08
BESCHLUSS
vom
2. Juli 2008
In dem anwaltsgerichtlichen Verfahren
gegen
wegen Verletzung anwaltlicher Pflichten
Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat durch den Vorsitzenden
Richter Dr. Ganter, die Richter Dr. Schmidt-Räntsch und Schaal, die Richterin
Roggenbuck und die Rechtsanwälte Dr. Wüllrich, Dr. Frey und Prof. Dr. Quaas
am 2. Juli 2008 gemäß § 145 Abs. 5 Satz 1 BRAO beschlossen:
Die Beschwerde des Rechtsanwalts gegen die Nichtzulassung der
Revision im Urteil des 2. Senats des Anwaltsgerichtshofs Mecken-
burg-Vorpommern vom 1. Juni 2007 wird zurückgewiesen.
Der Rechtsanwalt hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
Gründe:
1
Inwieweit die Verhängung einer Geldbuße neben einem Verweis zur Ahn-
dung einer anwaltlichen Pflichtverletzung notwendig ist, hängt von den Umstän-
den des Einzelfalls ab und ist daher keine rechtsgrundsätzliche Frage im Sinne
des § 145 Abs. 2 BRAO.
Ganter Schmidt-Räntsch Schaal Roggenbuck
Wüllrich Frey Quaas
Vorinstanz:
AGH Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 01.06.2007 - AGH 12/06 (II/6) -