BGH Beschluss vom 16.09.2008 – IX ZR 245/06
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
IX ZR 245/06
BESCHLUSS
vom
16. September 2008
in dem Rechtsstreit
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter
Dr. Ganter, die Richter Prof. Dr. Gehrlein und Vill, die Richterin Lohmann und
den Richter Dr. Fischer
am 16. September 2008
beschlossen:
Die Anhörungsrüge der Beklagten gegen das Senatsurteil vom 17. Juli 2008 wird zurückgewiesen.
Die Kosten des Rügeverfahrens hat die Beklagte zu tragen.
Gründe
Der Senat hat die Rüge, die sich in einer Wiederholung der Revisionsbe- gründungsschrift erschöpft und sich mit der Urteilsbegründung nicht im Einzel- nen auseinandersetzt, geprüft und sie für nicht begründet erachtet.
Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Dies ist ge- schehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortra- ges in den Gründen der Entscheidung auch ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f).
Ganter
Gehrlein
Vill
Lohmann
Fischer
Vorinstanzen: LG Kempten, Entscheidung vom 27.02.2006 - 3 O 2426/05 - OLG München in Augsburg, Entscheidung vom 23.11.2006 - 14 U 224/06 -