Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 20.10.2009 – XI ZB 36/09

XI. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

XI ZB 36/09

BESCHLUSS

vom 20. Oktober 2009

in dem Rechtsstreit

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter

Wiechers, den Richter Dr. Joeres, die Richterin Mayen und die Richter

Dr. Ellenberger und Dr. Matthias

am 20. Oktober 2009

beschlossen:

Die Erinnerung der Klägerin vom 6. Oktober 2009 gegen den Kos-

tenansatz wird zurückgewiesen, da die Klägerin gemäß § 22

Abs. 1 Satz 1 GKG im Verfahren über die Rechtsbeschwerde Kos-

tenschuldnerin ist und die für dieses Verfahren zu erhebende Ge-

richtsgebühr gemäß § 6 Abs. 1 GKG mit der Einreichung der

Rechtmittelschrift fällig geworden ist. Darüber, ob die Gebühr - wie

die Klägerin meint - wegen unrichtiger Sachbehandlung durch das

Berufungsgericht bei dessen mit der Rechtsbeschwerde angegrif-

fener Entscheidung gemäß § 21 Abs. 1 GKG nicht zu erheben ist,

ist gegebenenfalls erst mit der Sachentscheidung über die

Rechtsbeschwerde zu befinden.

Wiechers Joeres Mayen

Ellenberger Matthias

Vorinstanzen:

LG Offenburg, Entscheidung vom 20.11.2008 - 2 O 439/07 -

OLG Karlsruhe in Freiburg, Entscheidung vom 02.06.2009 - 14 U 172/08 -