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BGH Beschluss vom 22.10.2009 – I ZB 41/09

I. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

I ZB 41/09

BESCHLUSS

vom

22. Oktober 2009

in dem Zwangsvollstreckungsverfahren

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshof hat am 22. Oktober 2009 durch

den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter Pokrant, Prof.

Dr. Büscher, Dr. Bergmann und Dr. Kirchhoff

beschlossen:

Die Erinnerungen des Schuldners gegen die Kostenansätze in den

Kostenrechnungen des Bundesgerichtshofs vom 23. Juni 2009

- Kassenzeichen: 780009120806 - und vom 21. Juli 2009 - Kas-

senzeichen: 780009124512 - werden zurückgewiesen.

Gründe

2

Die Eingaben des Schuldners vom 9. Juli und 6. August 2009, mit denen

er den Kostenrechnungen vom 23. Juni und 21. Juli 2009 widerspricht, legt der

Senat als Erinnerungen gegen den Gerichtskostenansatz aus.

Die zulässige Erinnerung (§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG), über die der Senat

zu entscheiden hat (BGH, Beschl. v. 27.10.2008 - IX ZB 76/06, juris Tz. 1

m.w.N.), ist nicht begründet. Die Kosten sind richtig berechnet. Von der Erhe-

bung der Kosten ist auch nicht wegen unrichtiger Sachbehandlung abzusehen

(§ 21 Abs. 1 GKG). Der Schuldner legt keinen Sachverhalt dar, der Anlass für

die Anwendung dieser Vorschrift geben könnte.

Bornkamm

Pokrant

Büscher

Bergmann

Kirchhoff

Vorinstanzen:

AG Böblingen, Entscheidung vom 04.11.2008 - 1 M 4452/08 -

LG Stuttgart, Entscheidung vom 24.02.2009 - 1 T 9/09 -