Rechtsprechung / Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht Beschluss vom 21.01.2010 – 8 MC 11/10

Gründe

1

Der Antrag, dem Antragsgegner durch einstweilige Anordnung zu untersagen, den Antragsteller bis zu einer Entscheidung über die Anhörungsrüge abzuschieben, hat keinen Erfolg. Denn der im Ermessen des Gerichts stehende Erlass einer entsprechenden Anordnung nach §§ 152a Abs. 6, 149 Abs. 1 Satz 2 VwGO kommt jedenfalls dann nicht mehr in Betracht, wenn - wie hier - feststeht, dass das Anhörungsrügeverfahren keinen Erfolg hat. Insoweit wird auf den Beschluss des Senats vom heutigen Tage in dem Verfahren 8 ME 8/10 verwiesen.

2

Eine Kostenentscheidung ist nicht veranlasst, denn die Kosten des Zwischenverfahrens nach §§ 152a Abs. 6, 149 Abs. 1 Satz 2 VwGO zählen grundsätzlich zu den Kosten des Hauptverfahrens 8 ME 8/10 (vgl. Bayerischer VGH, Beschl. v. 25.6.1984 - 22 C 84 A.454 -, BayVBl. 1985, 22; Kopp/Schenke, VwGO, 16. Aufl., § 149 Rn. 4).

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