Rechtsprechung / Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen
Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 23.08.2017 – 13 A 1911/17.A
ECLI:DE:OVGNRW:2017:0823.13A1911.17A.00
Tenor
Der Antrag der Kläger auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 20. Juni 2017 wird verworfen.
Die Kläger tragen die Kosten des Zulassungsverfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.
Der Antrag der Kläger auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 20. Juni 2017 ist unzulässig, weil die Begründung des Zulassungsantrags nicht den sich aus § 78 Abs. 4 Satz 4 AsylG ergebenden Mindestanforderungen an die Darlegung wenigstens eines Zulassungsgrundes im Sinne von § 78 Abs. 3 AsylG genügt.
Das anwaltliche Vorbringen der Kläger beschränkt sich auf die bloße Formalbehauptung verschiedener Verfahrensfehler, namentlich ein nicht näher bezeichneter „der Beurteilung des Berufungsgerichts unterliegender Verfahrensmangel“, auf dem die angefochtene Entscheidung des Berufungsgerichts beruhen soll (Bl. 2 des Zulassungsantrags), eine „außerdem“ widersprüchliche Begründung des angefochtenen Urteils (Bl. 2 des Zulassungsantrags) sowie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs „der Klägerin“ (Bl. 4 des Zulassungsantrags), ohne dass aus den weiteren, in der Argumentationsführung nur schwer nachvollziehbaren Ausführungen deutlich wird, woran konkret welcher der behaupteten Verfahrensfehler festgemacht wird.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO, § 83b AsylG.
Diese Entscheidung ist gemäß § 80 AsylG unanfechtbar.