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Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 11.12.2024 – 12 B 1154/24

ECLI:DE:OVGNRW:2024:1211.12B1154.24.00

Tenor

Die Beschwerde wird verworfen.

Der Antragsteller trägt die Kosten des gerichtskostenfreien Beschwerdeverfahrens.

1

G r ü n d e

2

Der Senat wertet das mit Schreiben vom 6. Dezember 2024 verfolgte Rechtsschutzbegehren zugunsten des Antragstellers als die allein statthafte Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln vom 4. Dezember 2024.

3

Die Beschwerde ist unzulässig. Denn der Antragsteller hat sich bei der Antragstellung nicht - wie nach § 67 Abs. 4 i. V. m. Abs. 2 Satz 1 VwGO vorgeschrieben - durch einen Rechtsanwalt oder einen Rechtslehrer an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz, der die Befähigung zum Richteramt besitzt, als Bevollmächtigten vertreten lassen. Auf das Vertretungserfordernis ist der Antragsteller in der mit dem erstinstanzlichen Beschluss verbundenen Rechtsmittelbelehrung hingewiesen worden.

4

Dem Antragsteller bleibt anheimgestellt, innerhalb der noch laufenden Beschwerdefrist durch einen vertretungsberechtigten Bevollmächtigten erneut Beschwerde einzulegen.

5

Die Kostenentscheidung folgt aus §§ 154 Abs. 2, 188 Satz 2 Halbs. 1 VwGO.

6

Dieser Beschluss ist gemäß § 152 Abs. 1 VwGO unanfechtbar.