Rechtsprechung / Sozialgericht Frankfurt am Main
Sozialgericht Frankfurt am Main Beschluss vom 21.04.2017 – S 23 U 36/17
ECLI:DE:SGFFM:2017:0421.S23U36.17.00
Verfahrensgang
vorgehend SG Frankfurt am Main, 13. Juni 2013, S 23 U 153/11, Gerichtsbescheid
vorgehend Hessisches Landessozialgericht, 27. November 2014, L 3 U 107/13, Urteil
nachgehend Hessisches Landessozialgericht, 15. Januar 2020, L 3 U 76/17 WA, Beschluss
nachgehend BSG Kassel, 26. Mai 2020, B 2 U 89/20 B, NZB, Beschluss
Tenor
Das Sozialgericht Frankfurt am Main erklärt sich für sachlich (instanziell) unzuständig und verweist den Rechtsstreit an das Hessische Landessozialgericht.
Gründe
Aufgrund der Aufnahme eines weiteren Beteiligten in das Berufungsverfahren L 3 U 107/13 (Beiladung) sowie der Entscheidung über einen erst in der Berufungsinstanz gegen die Beigeladene gerichteten Hilfsantrag ist für die Restitutionsklage die Zuständigkeit des Hessischen Landessozialgerichts gegeben.
Nach § 98 SGG ist der Rechtsstreit von Amts wegen an das zuständige Hessische Landessozialgericht zu verweisen.
Dieser Beschluss ist unanfechtbar (§ 98 SGG in Verbindung mit § 17 a Abs. 2 Gerichtsverfassungsgesetz).