Rechtsprechung / Verwaltungsgericht Köln
Verwaltungsgericht Köln Beschluss vom 13.09.1999 – 1 K 3416/99
ECLI:DE:VGK:1999:0913.1K3416.99.00
Tenor
Gründe: In entsprechender Anwendung des § 92 Abs. 3 Satz 1 VwGO ist das übereinstimmend in der Hauptsache für erledigt erklärte Verfahren einzustellen. Unter den gegebenen Umständen entspricht es billigem Ermessen i. S. v. § 161 Abs. 2 VwGO, der Klägerin die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen, da sie nach dem derzeitigen Verfahrensstand voraussichtlich unterlegen wäre. Zur Begründung kann auf die Ausführungen im Schriftsatz der Beklagten vom 09.06.1999 verwiesen werden, denen das Gericht im Wesentlichen folgt. Dafür, dass die Zuteilung der streitigen Rufnummer an den Dritten rechtswidrig war, sind beim derzeitigen Verfahrensstand hinreichende Anhaltspunkte nicht ersichtlich.
Der festgesetzte Streitwert entspricht dem gesetzlichen Auffangstreitwert (§ 13 Abs. 1 Satz 2 GKG).