Rechtsprechung / BFH, 20.05.2010 – VI R 12/08
Zitiert von 28 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 20.05.2010 – VI R 12/08
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BFH, 25.11.2010 – VI R 34/08
Urteil
Auch wenn ein Darlehen aus im Gesellschaftsverhältnis liegenden Gründen gewährt worden war, kann der spätere Verzicht darauf durch das zugleich bestehende Arbeitsverhältnis veranlasst sein und dann insoweit zu Werbungsko…
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BFH, 30.06.2011 – VI R 80/10
Urteil
1. Vorteile werden "für" eine Beschäftigung gewährt, wenn sie durch das individuelle Dienstverhältnis des Arbeitnehmers veranlasst sind. 2. Das ist der Fall, wenn der Vorteil mit Rücksicht auf das Dienstverhältnis einger…
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BFH, 21.05.2014 – I R 42/12
Urteil
Ein Treuhandverhältnis in Bezug auf einen Geschäftsanteil an einer GmbH kann steuerlich auch anerkannt werden, wenn mehrere Treugeber ihre Rechte gegenüber dem Treuhänder grundsätzlich nur gemeinschaftlich ausüben können…
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BFH, 18.06.2015 – VI R 77/12
Urteil
1. Die Frage, ob eine Tätigkeit selbständig oder nichtselbständig ausgeübt wird, ist anhand einer Vielzahl in Betracht kommender Merkmale nach dem Gesamtbild der Verhältnisse zu beurteilen. In diese Gesamtwürdigung ist a…
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BFH, 26.06.2014 – VI R 94/13
Beschluss
Der geldwerte Vorteil aus dem verbilligten Erwerb einer Beteiligung, der im Hinblick auf eine spätere Beschäftigung als Geschäftsführer gewährt wird, ist als Arbeitslohn zu berücksichtigen .
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BFH, 04.10.2016 – IX R 43/15
Urteil
1. Der Veräußerungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen führt nicht allein deshalb zu Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, weil die sog. "Managementbeteiligung" von einem Arbeitnehmer der Unterne…
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BFH, 12.05.2011 – VI R 37/10
Urteil
1. Aufwendungen für den Besuch einer Schule für Hochbegabte können als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sein, wenn der Schulbesuch medizinisch angezeigt war . 2. Die erforderlichen Feststellungen hat das FG nach de…
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BFH, 23.08.2023 – X R 15/22
Urteil
1. NV: Die Bindung des Revisionsgerichts an die tatsächlichen Feststellungen und Würdigungen des Finanzgerichts (FG) (§ 118 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung) entfällt unter anderem, wenn das FG gesetzliche oder sonst ane…
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BFH, 01.12.2020 – VIII R 40/18
Urteil
Der aus einer Managementbeteiligung an einer Kapitalgesellschaft erzielte Veräußerungserlös stellt keine Vergütung für die gegenüber einer Tochtergesellschaft erbrachte nichtselbständige Tätigkeit dar, wenn die Beteiligu…
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BFH, 10.04.2014 – VI R 57/13
Urteil
1. Der Verlust einer aus einer Gehaltsumwandlung entstandenen Darlehensforderung eines Arbeitnehmers gegen seinen Arbeitgeber kann insoweit zu Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit führen, als d…
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BFH, 18.10.2023 – XI R 4/20
Beschluss
Die Lieferung von herrenlosen Tieren, die aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland gebracht worden sind, kann dem ermäßigten Steuersatz des § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a des Umsatzsteuergesetzes unterliegen, wenn …
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BFH, 04.08.2016 – X B 145/15
Beschluss
1. NV: Eine Berichtigung des FG-Urteils (hier: des Entscheidungsdatums) durch den BFH ist nur im Fall einer Bestätigung der Vorentscheidung zwingend erforderlich. Im Fall der Aufhebung und Zurückverweisung ist er gleichw…
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BFH, 18.12.2024 – I R 39/21
Urteil
1. Eine "feste" Geschäftseinrichtung setzt in ihrem Zeitbezug grundsätzlich eine Mindestdauer von sechs Monaten voraus (Bestätigung der Senatsrechtsprechung, vgl. Senatsurteil vom 28.06.2006 - I R 92/05, BFHE 214, 295, B…
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BFH, 26.05.2020 – IX R 33/19
Urteil
1. Zur Prüfung der Auslastung einer Ferienwohnung müssen die individuellen Vermietungszeiten des jeweiligen Objekts an Feriengäste mit denen verglichen werden, die bezogen auf den gesamten Ort im Durchschnitt erzielt wer…
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BFH, 21.06.2017 – V R 4/17
Urteil
Die Einräumung von Liegerechten zur Einbringung von Urnen ist keine nach § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG steuerfreie Grundstücksvermietung, wenn dabei nicht räumlich abgrenzbare, individualisierte Parzellen zur Nutzung unter A…
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BFH, 13.12.2016 – X B 23/16
Beschluss
1. NV: Für die Beurteilung der Frage, ob ein Beweisantrag ausreichend substantiiert ist, darf nicht isoliert ausschließlich dessen Wortlaut herangezogen werden. Vielmehr ist auch die prozessuale Vorgeschichte insbesonder…
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BFH, 03.09.2015 – VI R 1/14
Urteil
1. Leistet der Arbeitgeber bei einer Nettolohnvereinbarung für den Arbeitnehmer eine Einkommensteuernachzahlung für einen vorangegangenen Veranlagungszeitraum, wendet er dem Arbeitnehmer Arbeitslohn zu, der dem Arbeitneh…
- Finanzgericht Köln, 20.05.2015 – 3 K 3253/11 Urteil
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BFH, 08.02.2024 – VI R 26/21
Urteil
Das im Rahmen einer Nettolohnvereinbarung an den Arbeitgeber abgetretene und an diesen gezahlte Kindergeld mindert im Jahr der Zahlung den Bruttoarbeitslohn des Arbeitnehmers.
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 06.10.2022 – 12 K 1692/20 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 01.04.2022 – 5 K 1635/20 Urteil
- Finanzgericht Hamburg, 08.12.2014 – 1 K 232/11 Urteil
- Finanzgericht Köln, 22.05.2013 – 7 K 187/10 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 27.03.2012 – 13 K 2257/10 E,L Urteil
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BFH, 27.01.2026 – IX R 33/22
Urteil
Eine Forderung des Vermieters aus einer für den Mieter bestehenden Rückbauverpflichtung ist nicht bereits zu einem Zeitpunkt zu aktivieren, in dem das Entstehen des Anspruchs noch ungewiss ist.
- Finanzgericht Köln, 27.04.2023 – 11 K 1493/16 Urteil
- BPatG, 31.01.2022 – 35 W (pat) 3/20 Beschluss
- BPatG, 19.10.2021 – 11 W (pat) 38/17 Beschluss