Rechtsprechung / BFH, 09.12.2010 – V R 22/10
Zitiert von 52 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 09.12.2010 – V R 22/10 · Seite 1 von 2
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BFH, 24.11.2011 – V R 13/11
Urteil
1. Grundlage für die Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren nach §§ 174 ff. InsO ist der gemäß §§ 16 ff. UStG berechnete Steueranspruch für das Kalenderjahr. Im Jahr der Insolvenzeröffnung ist die anzumeldende Steuer …
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BFH, 08.08.2013 – V R 18/13
Urteil
1. Bestellt das Insolvenzgericht für die Organgesellschaft einen vorläufigen Insolvenzverwalter und ordnet es zugleich gemäß § 21 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 InsO an, dass Verfügungen nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Inso…
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BFH, 24.09.2014 – V R 48/13
Urteil
1. Verbindlichkeiten werden nach § 55 Abs. 4 InsO nur im Rahmen der für den vorläufigen Verwalter bestehenden rechtlichen Befugnisse begründet. Für umsatzsteuerrechtliche Verbindlichkeiten ist dabei auf die Entgeltverein…
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BFH, 25.07.2012 – VII R 29/11
Urteil
Für die Anwendung des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO ist entscheidend, wann der materiell-rechtliche Berichtigungstatbestand des § 17 Abs. 2 UStG verwirklicht wird. Nicht entscheidend ist, wann die zu berichtigende Steuerforderu…
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BFH, 11.07.2013 – XI B 41/13
Beschluss
NV: Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass die Vereinnahmung des Entgelts durch den sog. starken vorläufigen Insolvenzverwalter für eine vor seiner Bestellung zum vorläufigen Insolvenzverwalter vom Insolvenzschuldner a…
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BFH, 11.04.2018 – X R 39/16
Urteil
NV: Ein Insolvenzverwalter muss als Inhaltsadressat eines die Insolvenzmasse betreffenden Steuerbescheids nicht ausdrücklich in dieser Eigenschaft bezeichnet werden. Es ist ausreichend, wenn sich seine Funktion nach dem …
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BFH, 27.11.2019 – XI R 35/17
Urteil
Weder die Anordnung der vorläufigen Eigenverwaltung beim Organträger noch die Anordnung der vorläufigen Eigenverwaltung bei der Organgesellschaft beenden eine Organschaft, wenn das Insolvenzgericht lediglich bestimmt, da…
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BFH, 08.03.2012 – V R 24/11
Urteil
1. Beruht die Berichtigung nach § 15a UStG auf einer steuerfreien Veräußerung durch den Insolvenzverwalter im Rahmen der Verwaltung und Verwertung der Masse, ist der Berichtigungsanspruch eine Masseverbindlichkeit i.S. v…
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BFH, 01.03.2016 – XI R 21/14
Urteil
1. Bestellt das Insolvenzgericht einen sog. starken vorläufigen Insolvenzverwalter, ist der Steuerbetrag für die steuerpflichtigen Leistungen, die der Unternehmer bis zur Verwalterbestellung erbracht hat, nach § 17 Abs. …
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BFH, 20.03.2013 – XI R 11/12
Urteil
1. Die Haftung des Abtretungsempfängers nach § 13c UStG umfasst alle Formen der Abtretung --auch die Globalzession-- von Forderungen des Abtretenden aus Umsätzen . 2. Hat ein vorläufiger Insolvenzverwalter aufgrund richt…
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BFH, 27.09.2018 – V R 45/16
Urteil
Vereinnahmt der Insolvenzschuldner im Rahmen der Eigenverwaltung das Entgelt für eine vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ausgeführte Leistung, begründet dies eine Masseverbindlichkeit i.S. von § 55 Abs. 1 Nr. 1 In…
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BFH, 01.03.2016 – XI R 9/15
Urteil
1. NV: Bestellt das Insolvenzgericht einen vorläufigen Insolvenzverwalter mit allgemeinem Zustimmungsvorbehalt und mit Recht zum Forderungseinzug, ist der Steuerbetrag für die steuerpflichtigen Leistungen, die der Untern…
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BFH, 24.08.2011 – V R 53/09
Urteil
1. Insolvenzforderungen sind nach § 251 Abs. 3 AO während eines Insolvenzverfahrens nicht durch Steuerbescheid festzusetzen, sondern durch Verwaltungsakt festzustellen. 2. Masseforderungen können nicht zur Tabelle angeme…
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BFH, 08.09.2011 – V R 38/10
Urteil
Nutzt der Insolvenzschuldner unberechtigt einen zur Masse gehörenden Gegenstand für seine nach Insolvenzeröffnung aufgenommene Erwerbstätigkeit, ist die durch sonstige Leistungen des Insolvenzschuldners begründete Umsatz…
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 02.04.2014 – 7 K 7337/12 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 15.05.2014 – 12 K 4478/11 AO Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 29.05.2015 – 9 K 76/14 Urteil
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BFH, 11.03.2014 – V B 61/13
Beschluss
1. NV: Da die bei Insolvenzeröffnung noch offenen Ansprüche auf Gegenleistungen aus zuvor erbrachten Leistungen neben dem Entgelt einen Umsatzsteueranteil aufweisen, der zusammen mit dem Entgelt vom Insolvenzverwalter im…
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BFH, 11.12.2024 – XI R 1/22
Beschluss
1. Ein sich für den Zeitraum des vorläufigen Insolvenzverfahrens ergebender Umsatzsteuer-Vergütungsanspruch ist nach allgemeinen Grundsätzen nicht in die Steuerberechnung der Insolvenzmasse einzubeziehen, sondern geht in…
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BFH, 24.08.2023 – V R 29/21
Urteil
1. Der Vorsteuerabzug ist nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1, Abs. 1 Satz 2 UStG zu berichtigen, wenn der Leistende ein (bereits vereinnahmtes) Entgelt zurückzahlt, da ein Dritter das Entgelt entrichtet und dessen Insolvenzve…
- Finanzgericht Münster, 26.01.2017 – 5 K 3730/14 U Urteil
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BFH, 25.07.2012 – VII R 56/09
Urteil
1. NV: Ein aus der Berichtigung der Umsatzsteuer gemäß § 17 Abs. 2 UStG herrührender Vergütungsanspruch wird i.S. des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO nicht schon mit der (später) zu berichtigenden Steuer begründet, sondern durch …
- Thüringer Finanzgericht, 30.11.2011 – 3 K 581/09 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 25.01.2023 – 5 K 1749/21 U Urteil
- Finanzgericht Hamburg, 18.01.2018 – 3 K 209/17 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 07.09.2017 – 11 K 10306/15 Urteil
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BFH, 06.09.2016 – V B 52/16
Beschluss
1. NV: Die Rechtsprechung, wonach das Entgelt für eine Leistung aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des leistenden Unternehmers uneinbringlich wird, verstößt weder gegen insolvenzrechtliche V…
- Hessisches Finanzgericht, 12.03.2013 – 6 K 1700/10 Urteil
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BFH, 12.04.2011 – XI B 27/11
Beschluss
NV: Eine Beschwerde gegen die Ablehnung einer AdV hat Erfolg, wenn das FG ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit eines Umsatzsteuerbescheids mit der Begründung verneint, die Grundsätze eines zu einem anderen Sachverhal…
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BFH, 22.06.2022 – XI R 46/20
Urteil
Besteht für einen Vergütungsanspruch, den das FA für einen Besteuerungszeitraum nach Insolvenzeröffnung erstmals festsetzt, aufgrund der Rechtswidrigkeit dieser Steuerfestsetzung kein materieller Rechtsgrund, wird das FA…
- Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 08.07.2021 – 2 K 483/14 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 15.06.2016 – 9 K 2564/14 Urteil
- Finanzgericht Münster, 16.04.2015 – 5 K 815/12 U Urteil
- Finanzgericht Köln, 21.04.2011 – 6 K 1598/07 Urteil
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BFH, 30.07.2025 – X R 29/21
Urteil
1. Nach Insolvenzeröffnung ist die Einkommensteuerschuld zunächst nach einkommensteuerrechtlichen Kriterien einheitlich zu ermitteln, sodann nach insolvenzrechtlichen Kriterien im Verhältnis der jeweiligen Einkünfte auf …
- Finanzgericht Düsseldorf, 01.07.2024 – 5 K 2267/20 U Urteil
- Finanzgericht Münster, 04.07.2019 – 5 K 2458/16 U Urteil
- Finanzgericht Münster, 12.06.2019 – 5 K 166/19 U Urteil
- Finanzgericht Nürnberg, 18.07.2018 – 2 K 1311/16 GeB
- Thüringer Finanzgericht, 19.11.2015 – 1 K 293/13 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 15.07.2015 – 1 K 732/14 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 15.01.2015 – 5 K 5182/13 Urteil
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BFH, 02.12.2013 – XI B 5/13
Beschluss
NV: Es ist nicht klärungsbedürftig, dass die spätere Vereinnahmung einer zunächst uneinbringlich gewordenen Forderung auch dann nach § 17 Abs. 2 Nr.1 Satz 2 UStG zu einer erneuten Berichtigung der Umsatzsteuer führt, wen…
- Finanzgericht Düsseldorf, 27.09.2013 – 1 K 3372/12 U Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 18.03.2013 – 7 V 7279/12 Beschluss
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 24.11.2010 – 7 K 7008/08 Urteil
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BFH, 18.12.2025 – V R 34/23
Urteil
Werden nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zunächst uneinbringlich gewordene Entgelte für zuvor erbrachte Leistungen vereinnahmt, hängt die mit der Vereinnahmung zulasten des Massebereichs des § 55 der Insolvenzordnun…
- Finanzgericht Köln, 06.05.2025 – 8 K 2462/19 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 07.09.2017 – 11 K 10305/15 Urteil
- Verwaltungsgericht Düsseldorf, 13.05.2015 – 20 K 4304/14 Urteil