Rechtsprechung / BFH, 22.03.2011 – VII R 42/10
Zitiert von 31 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 22.03.2011 – VII R 42/10
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BFH, 20.08.2014 – I R 43/12
Urteil
1. NV: Ist eine Klage gegen einen Einkommensteuer-Vorauszahlungsbescheid (z.B.) 2007 ff. anhängig, kann dieser Bescheid jedenfalls dann nicht als Grundlage (§ 68 Satz 1 FGO) für einen Streit zu den Folgejahren (hier: für…
- BSG, 11.02.2015 – B 4 AS 29/14 R Urteil
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BFH, 18.08.2020 – VII R 39/19
Urteil
1. NV: Wird mit einer Klage die Änderung eines Bescheids begehrt, mit dem ein Erstattungsanspruch abgelehnt worden ist, ist aufgrund des Vorliegens eines Abrechnungsbescheids die richtige Klageart die Anfechtungsklage, w…
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BFH, 07.05.2013 – VIII R 17/09
Urteil
1. NV: Die Anfechtung eines Nullbescheids ist unzulässig, wenn eine Änderung der Steuerfestsetzung keinerlei Auswirkung auf die Anrechnung der Kapitalertragsteuer nach § 36 Abs. 2 Nr. 2 EStG haben kann, da der Anspruch a…
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BFH, 23.08.2023 – X R 30/21
Urteil
1. Das Finanzamt ist nach § 37 Abs. 3 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes --in Übereinstimmung mit dessen Zweck der Verstetigung des Steueraufkommens-- berechtigt, Vorauszahlungen über den laufenden Veranlagungszeitraum h…
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BFH, 12.05.2016 – VII R 50/14
Beschluss
Ein Bordellbetreiber, der im Rahmen des so genannten Düsseldorfer Verfahrens freiwillig Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Umsatzsteuerschuld der bei ihm tätigen Prostituierten leistet, kann nicht nachträglich deren …
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BFH, 20.11.2018 – VIII R 45/15
Urteil
1. Die Drittanfechtungsklage gegen eine Kapitalertragsteuer-Anmeldung ist mangels Rechtsschutzbedürfnisses unzulässig, wenn sich die Kapitalertragsteuer-Anmeldung vor der Klageerhebung durch die Einbeziehung der Kapitale…
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BFH, 20.02.2017 – VII R 22/15
Beschluss
1. NV: Werden Einkommensteuer-Vorauszahlungen für zusammen zur Einkommensteuer veranlagte Eheleute geleistet, kann aus der Sicht des Finanzamts als Zahlungsempfänger mangels entgegenstehender ausdrücklicher Absichtsbekun…
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BFH, 15.10.2019 – VII R 31/17
Urteil
Der Rechtsgrund für eine Erstattung von Umsatzsteuer wird auch dann im insolvenzrechtlichen Sinne bereits mit der Leistung der entsprechenden Vorauszahlungen gelegt, wenn diese im Fall einer nicht erkannten Organschaft z…
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BFH, 26.11.2014 – VII R 32/13
Urteil
1. Wird eine selbständige Tätigkeit gemäß § 35 Abs. 2 InsO aus dem Insolvenzbeschlag freigegeben, ist ein Einkommensteuererstattungsanspruch, der auf Vorauszahlungen beruht, die erst nach der Freigabe festgesetzt und all…
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BFH, 30.08.2012 – III R 40/10
Urteil
NV: Die (nachträgliche) Wahl der getrennten Veranlagung ist nicht bereits dann rechtsmissbräuchlich i.S. des § 42 AO, wenn dies bei dem einen Ehegatten zur Erstattung von einbehaltener Lohnsteuer führt, während sich bei …
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BFH, 13.05.2015 – VII R 41/14
Beschluss
NV: Ob bei Zahlung eines Ehegatten auf die Gesamtschuld der Ehepartner ein von den Erfahrungssätzen abweichender Tilgungswille vorliegt, richtet sich ausschließlich nach dem zum Zeitpunkt der Zahlung für das Finanzamt er…
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BFH, 22.11.2011 – VIII R 11/09
Urteil
1. Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer sind grundsätzlich in vier gleich großen Teilbeträgen zu leisten. Eine Ausnahme hiervon kommt insbesondere nicht in Betracht, soweit der Steuerpflichtige geltend macht, der Gewi…
- Finanzgericht Hamburg, 15.12.2014 – 6 K 183/12 Urteil
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BFH, 16.04.2014 – II B 59/13
Beschluss
1. NV: Lässt der Tenor einer Entscheidung keinen Rückschluss auf das Vorliegen eines Sach- oder Prozessurteils zu, ist maßgeblich auf die Ausführungen in den Entscheidungsgründen abzustellen . 2. NV: Bei seiner Entscheid…
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BFH, 14.12.2021 – VII R 20/18
Urteil
1. Erstattungsberechtigt i.S. von § 37 Abs. 2 Satz 1 AO ist derjenige, auf dessen Rechnung und nicht auf dessen Kosten eine Zahlung bewirkt worden ist. 2. Es kommt nicht darauf an, von wem und mit wessen Mitteln gezahlt …
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 27.07.2016 – 14 A 1007/16 Beschluss
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BFH, 25.06.2014 – VII B 210/13
Beschluss
NV: Haben im Rahmen der Schenkungsteuer die Gesamtschuldner jeweils auf eigene Rechnung gezahlt, kommt es im Fall einer nachträglichen Änderung der Steuerfestsetzung für die Höhe des Erstattungsanspruchs des einzelnen Ge…
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BFH, 18.04.2013 – VII B 66/12
Beschluss
NV: Die Annahme, mit der Zahlung eines Ehegatten auf die gemeinsame Vorauszahlungsschuld der Eheleute wolle dieser auch die Steuerschuld des mit ihm zusammenveranlagten Ehegatten begleichen, sofern im Zeitpunkt der Zahlu…
- Niedersächsisches Finanzgericht, 07.03.2013 – 11 K 62/12 Urteil
- Verwaltungsgericht Münster, 22.03.2023 – 1 K 2330/19 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 09.02.2018 – 13 K 3586/16 Urteil
- Hessisches Finanzgericht, 05.12.2017 – 1 K 1239/15 Zwischenurteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 17.06.2015 – 4 K 50/13 Urteil
- Finanzgericht Köln, 11.04.2013 – 11 K 2623/09 Urteil
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BFH, 29.05.2018 – VII B 112/17
Beschluss
NV: Die Beiladung nach § 218 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 174 Abs. 5 Satz 2 AO ist bereits dann gerechtfertigt, wenn wegen eines der in § 218 Abs. 3 Satz 1 AO genannten Verfahren die Möglichkeit einer Folgeänderung besteht und…
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BFH, 18.11.2015 – II B 33/15
Beschluss
1. NV: Der auf § 16 Abs. 1 GrEStG beruhende Anspruch auf Aufhebung der gegen eine ungeteilte Erbengemeinschaft festgesetzten Grunderwerbsteuer steht dieser unabhängig davon zu, aus welchen Mitteln die Steuer getilgt wurd…
- BVerwG, 02.09.2015 – 9 B 16/15 Beschluss
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BFH, 13.05.2015 – VII R 38/14
Beschluss
NV: Die Rechtsprechung zur Tilgungsvermutung bei Zahlung eines Ehegatten auf die Gesamtschuld der Ehepartner (Urteil vom 22. März 2011 VII R 42/10, BStBl. II 2011, 607, BFHE 233, 10) gilt auch dann, wenn die Ehe zum Zeit…
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BFH, 10.03.2015 – VII R 26/13
Urteil
NV: Die Rechtsprechung zur Tilgungsbestimmung bei Zahlung eines Ehegatten auf die Gesamtschuld der Ehepartner (Urteile vom 22. März 2011 VII R 42/10, BStBl. II 2001, 607, BFHE 233, 10; vom 30. August 2012 III R 40/10, BF…
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 05.11.2013 – I-24 U 179/12 Urteil