Rechtsprechung / BFH, 13.06.2012 – VI R 85/10
Zitiert von 38 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 13.06.2012 – VI R 85/10
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BFH, 21.02.2017 – VIII R 46/13
Urteil
1. Liegen die Voraussetzungen für eine gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (§ 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO) und für eine Feststellung der steuerfreien, dem Progressionsvorbehalt un…
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BFH, 26.10.2016 – X R 1/14
Urteil
1. NV: Wird eine Eintragung in einem Steuererklärungsformular in einer falschen Zeile vorgenommen, so kommt eine offenbare Unrichtigkeit nach § 129 AO nur in Betracht, wenn ein Rechtsfehler ausgeschlossen ist . 2. NV: Ei…
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BFH, 16.01.2018 – VI R 41/16
Urteil
1. Gleicht das FA bei einer Papiererklärung den elektronisch übermittelten und der Steuererklärung beigestellten Arbeitslohn generell nicht mit dem vom Steuerpflichtigen in der Einkommensteuererklärung erklärten Arbeitsl…
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BFH, 03.08.2016 – X R 20/15
Urteil
1. NV: Eine Unrichtigkeit i.S. von § 129 Satz 1 AO ist nur dann offenbar, wenn der Fehler bei Offenlegung des Sachverhalts für jeden unvoreingenommenen Dritten klar und eindeutig erkennbar ist. Davon ist nicht auszugehen…
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BFH, 16.01.2018 – VI R 38/16
Urteil
1. NV: Gleicht das FA bei einer Papiererklärung den elektronisch übermittelten und der Steuererklärung beigestellten Arbeitslohn generell nicht mit dem vom Steuerpflichtigen in der Einkommensteuererklärung erklärten Arbe…
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BFH, 03.05.2017 – X R 4/16
Urteil
1. NV: Wird eine "kurze Zeit" nach Beendigung des Kalenderjahres ihrer wirtschaftlichen Zugehörigkeit abgeflossene Umsatzsteuervorauszahlung entgegen § 11 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Abs. 1 Satz 2 EStG erst im Folgejahr als Bet…
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BFH, 08.07.2015 – VI R 51/14
Urteil
Hat der Steuerpflichtige dem FA den für die Besteuerung maßgeblichen Sachverhalt im Veranlagungsverfahren vollständig offengelegt, handelt er nicht arglistig und bedient sich auch nicht sonstiger unlauterer Mittel i.S. d…
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BFH, 28.05.2015 – VI R 63/13
Beschluss
NV: Eine offenbare Unrichtigkeit i.S.d. § 129 Satz 1 AO ist nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Veranlagungsbeamte einen automatisierten Prüfhinweis unbeachtet lässt .
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BFH, 26.05.2020 – IX R 30/19
Urteil
1. NV: Der Finanzbehörde gilt nur der Inhalt der Akten als bekannt, die in der zuständigen Dienststelle für den zu veranlagenden Steuerpflichtigen geführt werden. Wählen Ehegatten, die zuvor zusammenveranlagt wurden, die…
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BFH, 18.06.2015 – VI R 84/13
Beschluss
1. NV: Die objektive Beweislast (Feststellungslast) für die tatsächlichen Voraussetzungen des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO trägt grundsätzlich die Finanzbehörde. Dies gilt jedoch nicht, soweit es um die Feststellungslast für di…
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BFH, 12.03.2019 – IX R 29/17
Urteil
1. NV: Bekannt sind alle Tatsachen, die dem für die Entscheidung über die Steuerfestsetzung zuständigen Sachbearbeiter zur Kenntnis gelangen . 2. NV: Die Finanzbehörde muss sich den gesamten Inhalt der bei ihr geführten …
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BFH, 18.12.2014 – VI R 21/13
Beschluss
1. Wird ein Steuerbescheid geändert und sind dabei bestimmte Tatsachen nicht berücksichtigt worden, sind diese Tatsachen bei einer beabsichtigten späteren Änderung nach § 173 AO nicht (mehr) neu, wenn nach § 88 AO Anlass…
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BFH, 12.02.2020 – X R 27/18
Urteil
1. NV: § 129 AO ist auch dann anwendbar, wenn das FA einen (mechanischen) Fehler, der dem Steuerpflichtigen bei der Erfüllung seiner Erklärungs- und Mitwirkungspflichten unterlaufen ist, übernimmt und sich so zu eigen ma…
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 01.07.2015 – 7 K 7245/12 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 16.02.2017 – 14 K 3554/14 E Urteil
- Finanzgericht Köln, 14.06.2018 – 15 K 271/16 Urteil
- Finanzgericht Köln, 14.09.2016 – 9 K 1560/14 Urteil
- Thüringer Finanzgericht, 27.10.2015 – 2 K 782/14 Urteil
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BFH, 18.08.2015 – VII R 24/13
Urteil
Die Verletzung der steuerlichen Mitwirkungspflichten durch den Insolvenzverwalter kann dazu führen, dass ihm im Rahmen des § 82 InsO eine Berufung auf die Zurechnung des Wissens des ehemals örtlich zuständigen Finanzamts…
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BFH, 20.05.2014 – III B 135/13
Beschluss
NV: Bei der Änderung eines Steuerbescheids wegen nachträglich bekannt gewordener Tatsachen nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO kann der Dienststelle, die für die Bearbeitung der Einkommensteuer zuständig ist, nicht das Wissen der…
- Niedersächsisches Finanzgericht, 20.11.2024 – 9 K 280/21 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 16.05.2023 – 9 K 90/22 Urteil
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BFH, 15.11.2022 – VIII R 18/20
Urteil
Bonuszinsen aus einem Bausparvertrag fließen dem Steuerpflichtigen nicht bereits mit dem jährlichen Ausweis der Zinsen auf einem von der Bausparkasse geführten Bonuskonto zu, wenn ein Anspruch auf die Bonuszinsen nur nac…
- Finanzgericht Köln, 27.09.2018 – 11 K 2086/16 Urteil
- Finanzgericht Münster, 28.02.2018 – 9 K 3343/13 E Urteil
- Thüringer Finanzgericht, 31.01.2018 – 3 K 480/17 Urteil
- Finanzgericht Köln, 26.08.2015 – 4 K 4035/10 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 23.10.2024 – 3 K 2/24 Urteil
- Finanzgericht Münster, 18.12.2023 – 4 K 2333/21 Ki Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 13.09.2023 – 16 K 16015/23 Urteil
- Finanzgericht Münster, 14.06.2023 – 9 K 2189/20 G Urteil
- Finanzgericht Münster, 14.06.2022 – 13 K 3457/19 F Urteil
- Finanzgericht Hamburg, 09.08.2018 – 5 K 60/16 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 05.02.2016 – 9 K 1378/15 Urteil
- Finanzgericht Rheinland-Pfalz, 16.06.2015 – 5 K 1154/13 Urteil
- BFH, 18.12.2014 – VI R 22/13 Beschluss
- Finanzgericht Köln, 26.06.2014 – 3 K 1906/12 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 19.07.2013 – 9 K 2541/11 Urteil