Rechtsprechung / BFH, 25.07.2012 – VII R 29/11
Zitiert von 34 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 25.07.2012 – VII R 29/11
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BFH, 11.07.2013 – XI B 41/13
Beschluss
NV: Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass die Vereinnahmung des Entgelts durch den sog. starken vorläufigen Insolvenzverwalter für eine vor seiner Bestellung zum vorläufigen Insolvenzverwalter vom Insolvenzschuldner a…
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BFH, 27.11.2019 – XI R 35/17
Urteil
Weder die Anordnung der vorläufigen Eigenverwaltung beim Organträger noch die Anordnung der vorläufigen Eigenverwaltung bei der Organgesellschaft beenden eine Organschaft, wenn das Insolvenzgericht lediglich bestimmt, da…
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BFH, 08.11.2016 – VII R 34/15
Urteil
Für die Anwendung des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO im Fall einer Steuerberichtigung nach § 14c Abs. 2 UStG ist entscheidend, wann die Gefährdung des Steueraufkommens beseitigt worden ist; die Steuerberichtigung wirkt insolvenz…
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BFH, 18.08.2015 – VII R 29/14
Urteil
NV: Auch wenn der Antrag, die bisher der Umsatzsteuer unterworfenen Umsätze aus Spielautomaten in unmittelbarer Anwendung des Art. 13 Teil B Buchst. f der Richtlinie 77/388 EWG steuerfrei zu belassen, erst durch den Inso…
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BFH, 25.07.2012 – VII R 44/10
Urteil
Können wegen Eröffnung eines Insolvenzverfahrens positive Umsatzsteuerbeträge und negative Berichtigungsbeträge (§ 16 Abs. 2 UStG) im Rahmen einer Steuerfestsetzung durch Bescheid des FA nicht mehr saldiert werden, erled…
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BFH, 21.03.2014 – VII B 214/12
Beschluss
NV: Für die Anwendung des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO auf die Aufrechnung gegen einen Anspruch auf Investitionszulage kommt es darauf an, ob die materiell-rechtlichen Tatbestandsvoraussetzungen des Investitionszulageanspruchs…
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BFH, 16.06.2015 – XI R 18/13
Urteil
NV: Hat das FA während des Revisionsverfahrens mehrere Änderungsbescheide sowie einen Aufhebungsbescheid zu einem der Änderungsbescheide erlassen, die teilweise vor und teilweise nach Insolvenzeröffnung ergangen sind, is…
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 02.04.2014 – 7 K 7337/12 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 15.05.2014 – 12 K 4478/11 AO Urteil
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BFH, 15.10.2019 – VII R 31/17
Urteil
Der Rechtsgrund für eine Erstattung von Umsatzsteuer wird auch dann im insolvenzrechtlichen Sinne bereits mit der Leistung der entsprechenden Vorauszahlungen gelegt, wenn diese im Fall einer nicht erkannten Organschaft z…
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BFH, 15.01.2019 – VII R 23/17
Urteil
Der Anspruch auf Erstattung der Grunderwerbsteuer nach § 16 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG für einen vor Insolvenzeröffnung geschlossenen Kaufvertrag entsteht im Fall der Ablehnung der Erfüllung gemäß § 103 Abs. 2 InsO erst nach Er…
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BFH, 12.06.2018 – VII R 19/16
Urteil
1. Da das Recht auf Vorsteuerabzug materiell-rechtlich bereits entsteht, wenn die betreffenden Gegenstände geliefert oder die Dienstleistung erbracht wird, kommt es für die insolvenzrechtliche Begründung des Erstattungsa…
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BFH, 25.07.2012 – VII R 56/09
Urteil
1. NV: Ein aus der Berichtigung der Umsatzsteuer gemäß § 17 Abs. 2 UStG herrührender Vergütungsanspruch wird i.S. des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO nicht schon mit der (später) zu berichtigenden Steuer begründet, sondern durch …
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BFH, 25.07.2012 – VII R 30/11
Urteil
NV: Der Streit um einen Abrechnungsbescheid über die Verrechnung positiver Umsatzsteuerbeträge und negativer Berichtigungsbeträge (§ 16 Abs. 2 UStG) erledigt sich, sobald die Steuer für das mit Insolvenzeröffnung endende…
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BFH, 03.08.2022 – XI R 44/20
Urteil
1. Entsteht ein Vorsteuerberichtigungsanspruch dadurch, dass das Insolvenzgericht einen vorläufigen Insolvenzverwalter mit allgemeinem Zustimmungsvorbehalt bestellt, liegt keine anfechtbare Rechtshandlung vor. 2. Lohnste…
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BFH, 06.09.2016 – V B 52/16
Beschluss
1. NV: Die Rechtsprechung, wonach das Entgelt für eine Leistung aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des leistenden Unternehmers uneinbringlich wird, verstößt weder gegen insolvenzrechtliche V…
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 01.07.2015 – 1 K 1231/13 Urteil
- Finanzgericht Köln, 06.08.2014 – 12 K 791/11 Urteil
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BFH, 22.06.2022 – XI R 46/20
Urteil
Besteht für einen Vergütungsanspruch, den das FA für einen Besteuerungszeitraum nach Insolvenzeröffnung erstmals festsetzt, aufgrund der Rechtswidrigkeit dieser Steuerfestsetzung kein materieller Rechtsgrund, wird das FA…
- Finanzgericht Hamburg, 25.11.2015 – 6 K 167/15 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 23.10.2013 – 4 K 186/11 Urteil
- Verwaltungsgericht Münster, 22.03.2023 – 1 K 2330/19 Urteil
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BFH, 09.12.2020 – XI B 10/20
Beschluss
NV: Eine analoge Anwendung der Ablaufhemmung nach § 171 Abs. 13 AO in Fällen einer Festsetzung von zu erstattender Steuern kommt während des Konkurs- bzw. Insolvenzverfahrens nicht in Betracht.
- Thüringer Finanzgericht, 16.03.2017 – 1 K 512/15 Urteil
- Finanzgericht des Saarlandes, 01.06.2016 – 2 K 1184/14 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 15.07.2015 – 1 K 732/14 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 18.03.2013 – 7 V 7279/12 Beschluss
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BGH, 06.12.2012 – VII ZR 189/10
Urteil
Wird über das Vermögen des Steuerschuldners das Konkurs- bzw. Insolvenzverfahren eröffnet, werden - vorbehaltlich spezieller steuergesetzlicher Fälligkeitsbestimmungen - die in diesem Zeitpunkt entstandenen Steuerforderu…
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BFH, 27.08.2025 – II R 50/21
Urteil
1. Ist ein Grundstück vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens in eine Gesamthandsgemeinschaft eingebracht und der steuerbare Erwerbsvorgang nach § 5 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) ganz oder teilweise von der…
- Finanzgericht Köln, 06.05.2025 – 8 K 2462/19 Urteil
- Verwaltungsgericht München, 21.06.2024 – M 15 K 22.1863 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 14.03.2017 – 6 K 6229/15 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 13.03.2013 – 7 K 7107/10 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 10.05.2011 – 5 K 5350/09 Urteil