Rechtsprechung / BFH, 24.09.2014 – V R 48/13

Zitiert von 35 Entscheidungen

BFH, Urteil vom 24.09.2014 – V R 48/13

  1. BFH, 27.11.2019 – XI R 35/17 Urteil

    Weder die Anordnung der vorläufigen Eigenverwaltung beim Organträger noch die Anordnung der vorläufigen Eigenverwaltung bei der Organgesellschaft beenden eine Organschaft, wenn das Insolvenzgericht lediglich bestimmt, da…

  2. BFH, 01.03.2016 – XI R 21/14 Urteil

    1. Bestellt das Insolvenzgericht einen sog. starken vorläufigen Insolvenzverwalter, ist der Steuerbetrag für die steuerpflichtigen Leistungen, die der Unternehmer bis zur Verwalterbestellung erbracht hat, nach § 17 Abs. …

  3. BFH, 29.03.2017 – XI R 5/16 Urteil

    1. Zahlt ein Gläubiger des Insolvenzschuldners Beträge, die er vor Insolvenzeröffnung vom Insolvenzschuldner vereinnahmt hat, nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens infolge einer erfolgreichen Insolvenzanfechtung in die …

  4. BFH, 27.09.2018 – V R 45/16 Urteil

    Vereinnahmt der Insolvenzschuldner im Rahmen der Eigenverwaltung das Entgelt für eine vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ausgeführte Leistung, begründet dies eine Masseverbindlichkeit i.S. von § 55 Abs. 1 Nr. 1 In…

  5. BFH, 01.03.2016 – XI R 9/15 Urteil

    1. NV: Bestellt das Insolvenzgericht einen vorläufigen Insolvenzverwalter mit allgemeinem Zustimmungsvorbehalt und mit Recht zum Forderungseinzug, ist der Steuerbetrag für die steuerpflichtigen Leistungen, die der Untern…

  6. BFH, 15.12.2016 – V R 26/16 Urteil

    Führt die Insolvenzanfechtung nach §§ 129 ff. InsO aufgrund einer Rückzahlung an den Insolvenzverwalter zu einer Berichtigung des Vorsteuerabzugs gemäß § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2 UStG, ist der sich hieraus ergebende Steuer…

  7. BFH, 28.05.2020 – V R 2/20 Urteil

    Ordnet das Insolvenzgericht gemäß § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Fall 2 InsO an, dass Verfügungen des Insolvenzschuldners nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind, werden Drittschuldner aus Leistunge…

  8. BFH, 06.12.2023 – XI R 5/20 Urteil

    1. Der Vorsteuerabzug ist auch dann bei der Organgesellschaft nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1, Abs. 1 Satz 2 UStG zu berichtigen, wenn der Leistende ein (bereits vereinnahmtes) Entgelt an den Organträger zurückzahlt, der d…

  9. Finanzgericht Münster, 20.02.2018 – 15 K 1514/15 U,S Urteil
  10. Finanzgericht Baden-Württemberg, 29.05.2015 – 9 K 76/14 Urteil
  11. BFH, 11.12.2024 – XI R 1/22 Beschluss

    1. Ein sich für den Zeitraum des vorläufigen Insolvenzverfahrens ergebender Umsatzsteuer-Vergütungsanspruch ist nach allgemeinen Grundsätzen nicht in die Steuerberechnung der Insolvenzmasse einzubeziehen, sondern geht in…

  12. BFH, 24.08.2023 – V R 29/21 Urteil

    1. Der Vorsteuerabzug ist nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1, Abs. 1 Satz 2 UStG zu berichtigen, wenn der Leistende ein (bereits vereinnahmtes) Entgelt zurückzahlt, da ein Dritter das Entgelt entrichtet und dessen Insolvenzve…

  13. BFH, 13.02.2019 – XI R 19/16 Urteil

    1. NV: Allein das Bestehen einer Aufrechnungslage schließt nicht aus, dass eine Forderung uneinbringlich i.S. des § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG wird . 2. NV: Zu berichtigen sind bei Uneinbringlichkeit von Forderung und Gegenfor…

  14. Finanzgericht Münster, 26.01.2017 – 5 K 3730/14 U Urteil
  15. Finanzgericht Hamburg, 18.01.2018 – 3 K 209/17 Urteil
  16. Niedersächsisches Finanzgericht, 07.09.2017 – 11 K 10306/15 Urteil
  17. BFH, 01.08.2017 – VII R 16/15 Beschluss

    1. NV: Vorauszahlungsbescheide für Umsatzsteuer verlieren ihre Wirksamkeit mit Erlass des Jahressteuerbescheids und erledigen sich "auf andere Weise" im Sinne von § 124 Abs. 2 der Abgabenordnung. 2. NV: Aufgrund der Sald…

  18. BFH, 06.09.2016 – V B 52/16 Beschluss

    1. NV: Die Rechtsprechung, wonach das Entgelt für eine Leistung aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des leistenden Unternehmers uneinbringlich wird, verstößt weder gegen insolvenzrechtliche V…

  19. BFH, 22.06.2022 – XI R 46/20 Urteil

    Besteht für einen Vergütungsanspruch, den das FA für einen Besteuerungszeitraum nach Insolvenzeröffnung erstmals festsetzt, aufgrund der Rechtswidrigkeit dieser Steuerfestsetzung kein materieller Rechtsgrund, wird das FA…

  20. BFH, 23.07.2020 – V R 26/19 Urteil

    § 55 Abs. 4 InsO ist nur auf Masseverbindlichkeiten, nicht aber auch auf Vergütungsansprüche zugunsten der Masse anzuwenden.

  21. Hessisches Finanzgericht, 19.11.2019 – 6 K 1571/18 Urteil
  22. Finanzgericht Münster, 12.03.2019 – 15 K 1535/18 U Urteil
  23. Finanzgericht Baden-Württemberg, 15.06.2016 – 9 K 2564/14 Urteil
  24. BFH, 09.12.2025 – VII R 35/22 Urteil

    1. NV: § 55 Abs. 4 der Insolvenzordnung i.d.F. des Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt vom 20.12.2011 (BGBl I 2011, 2854) --InsO a.F.-- erfasste auch Stromsteuerverbindlichkeiten. 2. NV: S…

  25. BFH, 29.08.2024 – V R 17/23 Urteil

    Zahlt der Drittschuldner im Insolvenzeröffnungsverfahren gemäß § 24 Abs. 1 i.V.m. § 82 der Insolvenzordnung (InsO) schuldbefreiend auf ein Konto des späteren Insolvenzschuldners, vereinnahmt dieser das Entgelt für die vo…

  26. Finanzgericht Münster, 14.02.2023 – 2 K 2804/21 AO Urteil
  27. BFH, 13.12.2022 – VII R 49/20 Urteil

    1. § 55 Abs. 4 InsO in der Fassung des Haushaltsbegleitgesetzes vom 09.12.2010 (BGBl I 2010, 1885, 1893) erfasste auch Energiesteuerverbindlichkeiten. 2. Verbindlichkeiten werden nach § 55 Abs. 4 InsO nur im Rahmen der f…

  28. Hessisches Finanzgericht, 13.12.2022 – 6 K 1062/20 Urteil
  29. Finanzgericht Münster, 04.07.2019 – 5 K 2458/16 U Urteil
  30. Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 15.01.2015 – 5 K 5182/13 Urteil
  31. Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 14.01.2015 – 7 K 7250/13 Urteil
  32. BFH, 18.12.2025 – V R 34/23 Urteil

    Werden nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zunächst uneinbringlich gewordene Entgelte für zuvor erbrachte Leistungen vereinnahmt, hängt die mit der Vereinnahmung zulasten des Massebereichs des § 55 der Insolvenzordnun…

  33. Finanzgericht Münster, 15.06.2023 – 5 K 2814/20 U Urteil
  34. Hessisches Finanzgericht, 10.12.2020 – 1 K 1263/17 Urteil
  35. Niedersächsisches Finanzgericht, 07.09.2017 – 11 K 10305/15 Urteil