Rechtsprechung / BGH, 15.02.2000 – VI ZR 48/99
Zitiert von 33 Entscheidungen
BGH, Urteil vom 15.02.2000 – VI ZR 48/99
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BVerwG, 07.07.2022 – 1 WB 2/22
Beschluss
1. Die in § 17a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SG enthaltene Verpflichtung der Soldatinnen und Soldaten, ärztliche Infektionsschutzmaßnahmen zu dulden und insbesondere Schutzimpfungen gegen übertragbare Krankheiten hinzunehmen, ist…
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BGH, 30.09.2014 – VI ZR 443/13
Urteil
Hat das erstinstanzliche Gericht den Patienten zur Frage des Entscheidungskonflikts persönlich angehört und will das Berufungsgericht das Ergebnis dieser Anhörung abweichend vom Erstgericht würdigen, ist es dazu grundsät…
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BGH, 15.04.2014 – VI ZR 382/12
Urteil
Handlungsanweisungen in Leitlinien ärztlicher Fachgremien oder Verbände dürfen nicht unbesehen mit dem medizinischen Standard gleichgesetzt werden. Dies gilt in besonderem Maße für Leitlinien, die erst nach der zu beurte…
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 22.07.2022 – 13 B 1466/21 Beschluss
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BGH, 19.10.2010 – VI ZR 241/09
Urteil
Ist dem behandelnden Arzt ein Risiko im Zeitpunkt der Behandlung noch nicht bekannt und musste es ihm auch nicht bekannt sein, etwa weil es nur in anderen Spezialgebieten der medizinischen Wissenschaft aber nicht in sein…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 19.02.2025 – 23 U 13/24 Urteil
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BGH, 11.10.2016 – VI ZR 462/15
Urteil
Über das einem ärztlichen Eingriff spezifisch anhaftende Risiko der Lähmung des Beines oder Fußes, das bei seiner Verwirklichung die Lebensführung des Patienten besonders belastet, ist der Patient aufzuklären. Ohne Vorli…
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BGH, 28.05.2019 – VI ZR 27/17
Urteil
Haben sich bei einem mangels ordnungsgemäßer Aufklärung rechtswidrigen ärztlichen Eingriff nur Risiken verwirklicht, über die nicht aufzuklären war, kommt ein Wegfall der Haftung des Arztes für Aufklärungsversäumnisse le…
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BGH, 30.01.2001 – VI ZR 353/99
Urteil
BGB § 823 Dd Zur Frage der Haftung des Arztes, wenn sich bei einem Eingriff mehrere Risiken verwirklichen, aber nicht über alle aufgeklärt worden ist.
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BGH, 20.12.2022 – VI ZR 375/21
Urteil
1. In § 630e BGB sind die vom Senat entwickelten Grundsätze zur Selbstbestimmungsaufklärung kodifiziert worden. Diese Grundsätze gelten inhaltlich unverändert fort. 2. § 630e Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BGB nimmt die bisherige R…
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BGH, 17.05.2011 – VI ZR 69/10
Urteil
Ist eine Schnittentbindung aufgrund besonderer Umstände relativ indiziert und ist sie deshalb eine echte Alternative zu einer vaginal-operativen Entbindung, besteht eine Pflicht zur Aufklärung der Mutter über die Möglich…
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BAG, 21.12.2017 – 8 AZR 853/16
Urteil
Schafft der Arbeitgeber im Arbeitsverhältnis eine Gefahrenlage - gleich welcher Art -, muss er nach § 241 Abs. 2 BGB grundsätzlich die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen treffen, um eine Schädigung der Beschäftigten…
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BGH, 05.11.2024 – VI ZR 188/23
Urteil
1. Die wirksame Einwilligung des Patienten setzt dessen ordnungsgemäße Aufklärung voraus (§ 630d Abs. 2 BGB). Dabei müssen die in Betracht kommenden Risiken nicht exakt medizinisch beschrieben werden. Es genügt vielmehr,…
- Oberlandesgericht Dresden, 21.10.2025 – 4 U 1224/24
- Landgericht Heilbronn, 14.02.2023 – Wo 1 O 65/22 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 16.07.2019 – 8 U 228/17 Urteil
- BGH, 13.08.2025 – 5 StR 55/25 Urteil
- Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, 29.03.2023 – 1 U 81/21 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 19.09.2016 – 8 U 52/15 Beschluss
- Kammergericht, 09.12.2013 – 20 U 107/12 Urteil
- Kammergericht, 02.12.2013 – 20 U 292/12 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 29.10.2008 – 5 U 88/08 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 15.06.2005 – 3 U 289/04 Urteil
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 23.06.2004 – 7 U 228/02 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 18.01.2024 – 8 U 102/22 Urteil
- BVerwG, 03.07.2023 – 1 WB 49/22, 1 WB 49/22 (1 WB 5/22) Beschluss
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 25.05.2023 – 22 U 141/22 Urteil
- Landgericht Berlin, 22.11.2022 – 36 O 267/11 Urteil
- BVerwG, 07.07.2022 – 1 WB 5/22 Beschluss
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BGH, 02.09.2021 – III ZR 63/20
Urteil
AGB-Kontrolle einer Patienteninformation Formulare, die eine ärztliche Aufklärung und die Entscheidung des Patienten, ob er eine angeratene Untersuchung vornehmen lassen will, dokumentieren sollen, unterliegen gemäß § 30…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 30.12.2019 – 8 U 148/18 Urteil
- Landgericht Karlsruhe, 06.05.2011 – 6 O 285/09 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 12.03.2003 – 3 U 132/02 Urteil