Rechtsprechung / BGH, 25.03.2003 – VI ZR 131/02
Zitiert von 29 Entscheidungen
BGH, Urteil vom 25.03.2003 – VI ZR 131/02
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BSG, 19.03.2020 – B 1 KR 20/19 R
Urteil
1. Das Wirtschaftlichkeitsgebot in der gesetzlichen Krankenversicherung und damit der Anspruch auf Vergütung ärztlicher Leistungen erfordern, dass der Versicherte die Entscheidung für die Inanspruchnahme der Leistung sel…
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BGH, 09.12.2003 – VI ZR 404/02
Urteil
Verkündet am: 9. Dezember 2003 Blum, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle GG Art. 1, 2, 5; BGB §§ 1004, 823 Abs. 1 Ah, G a) Grundsätzlich stellt es einen Eingriff in die Privatsphäre dar, wenn jemand …
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BGH, 28.01.2014 – VI ZR 143/13
Urteil
1. Das Gericht darf seine Überzeugungsbildung gemäß § 286 ZPO auf die Angaben des Arztes über eine erfolgte Risikoaufklärung stützen, wenn seine Darstellung in sich schlüssig und "einiger" Beweis für ein Aufklärungsgespr…
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BSG, 28.03.2017 – B 1 KR 29/16 R
Urteil
1. Ein Krankenhaus beurlaubt einen stationär behandelten Versicherten, wenn es in die Unterbrechung der Behandlung einwilligt und vorsieht, ihn in einem überschaubaren Zeitraum zur Fortsetzung der Behandlung wieder aufzu…
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BGH, 10.10.2006 – VI ZR 74/05
Urteil
BGB §§ 823 Abs. 1 Aa; 852 a. F. a) Minderjährigen Patienten kann bei einem nur relativ indizierten Eingriff mit der Möglichkeit erheblicher Folgen für ihre künftige Lebensgestaltung ein Vetorecht gegen die Einwilligung d…
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BGH, 14.09.2004 – VI ZR 186/03
Urteil
BGB § 823 Aa Bestehen bei einer Zwillingsschwangerschaft für Mutter oder Kind im Falle eines Zu- wartens erhebliche Risiken, so ist über die Alternative einer primären Schnittentbin- dung aufzuklären.
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BGH, 29.01.2019 – VI ZR 117/18
Urteil
Wahrscheinlichkeitsangaben im Rahmen der Selbstbestimmungsaufklärung vor einer ärztlichen Behandlung haben sich grundsätzlich nicht an den in Beipackzetteln für Medikamente verwendeten Häufigkeitsdefinitionen des Medical…
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BGH, 18.12.2007 – VI ZR 231/06
Urteil
BGB § 826 (E) (Gg) (H) Nimmt die Bundesagentur für Arbeit den Geschäftsführer einer in Insolvenz gefalle- nen GmbH wegen verspäteter Insolvenzantragstellung auf Ersatz von ihr geleisteten Insolvenzgeldes aus § 826 BGB in…
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BSG, 08.10.2019 – B 1 KR 3/19 R
Urteil
1. Behandelt ein Krankenhaus einen Versicherten bei grundrechtsorientierter Leistung kurativ, obwohl die palliative Behandlung einen zeitlich größeren Überlebensvorteil eröffnet, hat es gegen die Krankenkasse keinen Verg…
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BGH, 11.10.2016 – VI ZR 462/15
Urteil
Über das einem ärztlichen Eingriff spezifisch anhaftende Risiko der Lähmung des Beines oder Fußes, das bei seiner Verwirklichung die Lebensführung des Patienten besonders belastet, ist der Patient aufzuklären. Ohne Vorli…
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BGH, 04.04.2006 – VI ZR 151/05
Urteil
BGB § 836 Nach Explosion eines Sportboots kommt ein Anscheinsbeweis dafür, dass ein baulicher Bestandteil des Boots objektiv mangelhaft war, nicht in Betracht, wenn Tatsachen festgestellt sind, nach welchen die ernsthaft…
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BGH, 14.06.2005 – VI ZR 185/04
Urteil
Verkündet am: 14. Juni 2005 Holmes, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGB § 823 Bf; StVO § 41 Abs. 2 Nr. 6 Zeichen 265; AKB § 15 Abs. 2 a) § 41 Abs. 2 Nr. 6 Zeichen 265 StVO ist ein Schutzgesetz im…
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BGH, 20.12.2022 – VI ZR 375/21
Urteil
1. In § 630e BGB sind die vom Senat entwickelten Grundsätze zur Selbstbestimmungsaufklärung kodifiziert worden. Diese Grundsätze gelten inhaltlich unverändert fort. 2. § 630e Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BGB nimmt die bisherige R…
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BGH, 06.11.2007 – VI ZR 220/06
Urteil
Verkündet am: 6. November 2007 Blum, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGB § 249 Bb; StVG §§ 7, 8 Nr. 3; PflVG 3 Nr. 1 Der Haftungsausschluss nach § 8 Nr. 3 StVG gilt nicht für Kosten, die anlässli…
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BGH, 04.11.2003 – VI ZR 346/02
Urteil
BGB § 844 Abs. 2, EigZulG § 9 Bei der Bemessung des Unterhaltsschadens sind dem fiktiven Nettoeinkommen des Getöteten Eigenheimzulagen und Kinderzulagen zurechenbar.
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BSG, 08.10.2019 – B 1 KR 4/19 R
Urteil
Behandelt ein Krankenhaus einen Versicherten bei grundrechtsorientierter Leistung außerhalb einer klinischen Studie, obwohl die Behandlung in einer klinischen Studie geeigneter ist, hat es aufgrund des Wirtschaftlichkeit…
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BGH, 05.11.2024 – VI ZR 188/23
Urteil
1. Die wirksame Einwilligung des Patienten setzt dessen ordnungsgemäße Aufklärung voraus (§ 630d Abs. 2 BGB). Dabei müssen die in Betracht kommenden Risiken nicht exakt medizinisch beschrieben werden. Es genügt vielmehr,…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 30.03.2012 – 8 U 89/11 Urteil
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BGH, 28.10.2014 – VI ZR 125/13
Versäumnisurteil
1. Bestehen deutliche Anzeichen dafür, dass sich der Zustand der Schwangeren bzw. der Geburtsvorgang so entwickeln können, dass die Schnittentbindung zu einer echten Alternative zur vaginalen Entbindung wird, muss der Ar…
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BGH, 21.11.2023 – VI ZR 380/22
Urteil
1. § 630e Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BGB sieht keine vor der Einwilligung einzuhaltende "Sperrfrist" vor, deren Nichteinhaltung zur Unwirksamkeit der Einwilligung führen würde; die Bestimmung enthält kein Erfordernis, wonach zw…
- Landessozialgericht NRW, 16.08.2023 – L 11 KA 36/21 Urteil
- Landgericht Aachen, 17.11.2010 – 11 O 415/07 Urteil
- Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, 18.05.2006 – L 5 KR 149/05 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 15.06.2005 – 3 U 289/04 Urteil
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BGH, 21.04.2005 – I ZR 190/02
Urteil
Verkündet am: 21. April 2005 Führinger Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle Optometrische Leistungen III HeilprG § 1 Abs. 2; UWG § 4 Nr. 11 Eine hinreichende Aufklärung über die mit der berührungslose…
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 23.06.2004 – 7 U 228/02 Urteil
- Landgericht Dortmund, 17.08.2023 – 12 O 416/20 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 07.12.2022 – 17 U 31/22 Urteil
- Kammergericht, 08.12.2014 – 20 U 224/13 Urteil