Rechtsprechung / BGH, 27.03.2007 – VI ZR 55/05
Zitiert von 40 Entscheidungen
BGH, Urteil vom 27.03.2007 – VI ZR 55/05
-
BGH, 18.05.2021 – VI ZR 401/19
Urteil
1. Bei der Anwendung einer (noch) nicht allgemein anerkannten medizinischen Behandlungsmethode sind zur Wahrung des Selbstbestimmungsrechts des Patienten erhöhte Anforderungen an dessen Aufklärung zu stellen. Dem Patient…
-
BGH, 24.02.2015 – VI ZR 106/13
Urteil
1. Die Frage, welche Maßnahmen der Arzt aus der berufsfachlichen Sicht seines Fachbereichs unter Berücksichtigung der in seinem Fachbereich vorausgesetzten Kenntnisse und Fähigkeiten in der jeweiligen Behandlungssituatio…
-
BGH, 15.04.2014 – VI ZR 382/12
Urteil
Handlungsanweisungen in Leitlinien ärztlicher Fachgremien oder Verbände dürfen nicht unbesehen mit dem medizinischen Standard gleichgesetzt werden. Dies gilt in besonderem Maße für Leitlinien, die erst nach der zu beurte…
-
BGH, 25.10.2011 – VI ZR 139/10
Urteil
Ein Behandlungsfehler ist als grob zu bewerten, wenn der Arzt eindeutig gegen bewährte ärztliche Behandlungsregeln oder gesicherte medizinische Erkenntnisse verstoßen und einen Fehler begangen hat, der aus objektiver Sic…
-
BGH, 09.12.2021 – I ZR 146/20
Urteil
Werbung für Fernbehandlung 1. Der für die Zulässigkeit der Werbung für eine ärztliche Fernbehandlung maßgebliche Begriff der "allgemein anerkannten fachlichen Standards" im Sinne von § 9 Satz 2 HWG ist unter Rückgriff au…
-
BGH, 24.05.2022 – VI ZR 206/21
Urteil
Zur Umkehr der Beweislast hinsichtlich der Kausalität grober Behandlungsfehler (hier: Unterlassen der therapeutischen Information) und zum Zurechnungszusammenhang unter Schutzzweckgesichtspunkten.
-
BGH, 08.02.2022 – VI ZR 409/19
Urteil
1. Auch bei der Bemessung des Schmerzensgeldes in Arzthaftungssachen kann der Gesichtspunkt der Genugtuung nicht grundsätzlich außer Betracht bleiben. Auch wenn bei der ärztlichen Behandlung das Bestreben der Behandlungs…
-
BGH, 22.05.2007 – VI ZR 35/06
Urteil
BGB § 823 Aa Bei Anwendung einer Außenseitermethode ist grundsätzlich der Sorgfaltsmaßstab eines vorsichtigen Arztes entscheidend. Zum Umfang der Aufklärungspflicht des Arztes bei Anwendung einer solchen Metho- de.
-
BGH, 05.11.2013 – VI ZR 527/12
Urteil
Zum Umfang der Haftung im Falle eines Gesundheitsschadens aufgrund eines ärztlichen Befunderhebungsfehlers.
-
BGH, 19.02.2019 – VI ZR 505/17
Urteil
Im Arzthaftungsprozess wird die erweiterte - sekundäre - Darlegungslast der Behandlungsseite ausgelöst, wenn die primäre Darlegung des Konfliktstoffs durch den Patienten den insoweit geltenden maßvollen Anforderungen gen…
- Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, 11.05.2015 – 8 LC 123/14 Urteil
-
BGH, 21.06.2022 – VI ZR 310/21
Beschluss
Feststellungen darüber, wie sich ein Patient bei ausreichender Aufklärung entschieden hätte, und ob er in einen Entscheidungskonflikt geraten wäre, darf der Tatrichter grundsätzlich nicht ohne persönliche Anhörung des Pa…
-
BGH, 19.06.2012 – VI ZR 77/11
Urteil
War ein grober Verstoß gegen den ärztlichen Standard grundsätzlich geeignet, mehrere Gesundheitsschäden bekannter oder (noch) unbekannter Art zu verursachen, kommt eine Ausnahme vom Grundsatz der Beweislastumkehr bei gro…
-
BGH, 20.09.2011 – VI ZR 55/09
Urteil
Gesicherte medizinische Erkenntnisse, deren Missachtung einen Behandlungsfehler als grob erscheinen lassen kann, sind nicht nur die Erkenntnisse, die Eingang in Leitlinien, Richtlinien oder anderweitige ausdrückliche Han…
-
BGH, 15.10.2019 – VI ZR 105/18
Urteil
Zur Anwendung eines nicht allgemein anerkannten, den Korridor des medizinischen Standards verlassenden Behandlungskonzepts und zum Umfang der hierfür erforderlichen Aufklärung des Patienten.
- Landgericht Wuppertal, 28.03.2024 – 16 O 104/23 Urteil
- Oberlandesgericht Rostock, 03.02.2023 – 5 U 1/14 Urteil
-
BGH, 06.12.2022 – VI ZR 284/19
Urteil
Die Grundsätze der Beweislastumkehr wegen eines groben Behandlungsfehlers sind auch im Rechtsstreit zwischen Mitbehandlern des Patienten über den selbständigen Ausgleichsanspruch des Gesamtschuldners nach § 426 Abs. 1 BG…
-
BGH, 29.01.2019 – VI ZR 495/16
Urteil
1. Bei den Vorgaben des § 8 Abs. 2 Satz 3 (Anwesenheit eines neutralen Arztes beim Aufklärungsgespräch) und Satz 4 (Erfordernis einer zu unterzeichnenden Aufklärungsniederschrift) des Transplantationsgesetzes (TPG) hande…
-
BGH, 21.01.2025 – VI ZR 204/22
Urteil
Therapiewahl und Behandlungsfehler 1. Die Therapiewahl ist primär Sache des Arztes, dem insoweit grundsätzlich ein weiter Beurteilungsspielraum zukommt. Der Arzt ist bei der Wahl der Therapie insbesondere nicht stets auf…
- Landgericht Amberg, 26.02.2025 – 22 O 321/23 Endurteil
- Oberlandesgericht Köln, 10.06.2022 – 6 U 204/21 Urteil
-
BGH, 30.05.2017 – VI ZR 203/16
Urteil
1. Die Entscheidung des Arztes für die Wahl einer nicht allgemein anerkannten Behandlungsmethode (hier: ganzheitliche Zahnmedizin) setzt eine sorgfältige und gewissenhafte medizinische Abwägung von Vor- und Nachteilen un…
- Landgericht Nürnberg-Fürth, 25.06.2024 – 7 O 5263/23 Endurteil
- Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, 24.04.2024 – 9 S 2412/22 Urteil
- Landgericht Aachen, 01.02.2023 – 11 O 406/19 Urteil
- Verwaltungsgericht Karlsruhe, 26.09.2022 – 1 K 3887/21 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 29.08.2017 – 8 U 172/16 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 31.08.2010 – 8 U 31/10 Urteil
- Oberlandesgericht Stuttgart, 22.12.2025 – 12 U 117/25 Urteil
- Landgericht Augsburg, 22.05.2025 – 101 O 1326/24 Endurteil
- Landgericht Hannover, 04.11.2024 – 2 O 98/23 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 13.09.2024 – 26 U 183/23 Urteil
- Oberlandesgericht Dresden, 20.06.2024 – 4 U 841/22
- Oberlandesgericht Köln, 18.08.2023 – 5 U 23/23 Hinweisbeschluss
- Oberlandesgericht Nürnberg, 22.05.2023 – 5 U 2251/21 Endurteil
- Kammergericht, 17.10.2022 – 20 U 158/21 Urteil
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 07.12.2016 – 7 U 66/14 Urteil
- Kammergericht, 08.12.2014 – 20 U 224/13 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 21.02.2011 – 3 U 190/09 Urteil