Rechtsprechung / BGH, 18.07.2007 – XII ZB 32/07

Zitiert von 36 Entscheidungen

BGH, Beschluss vom 18.07.2007 – XII ZB 32/07

  1. BGH, 02.04.2008 – XII ZB 189/07 Beschluss

    ZPO § 233 Fb, Fd Zur Wiedereinsetzung in die Frist zur Begründung eines Rechtsmittels, wenn diese versäumt wurde, weil eine Kanzleiangestellte die ihr vom Rechtsanwalt mündlich erteilte Einzelanweisung, die Frist unter d…

  2. BGH, 21.10.2010 – IX ZB 73/10 Beschluss

    1. Der Rechtsmittelführer darf grundsätzlich darauf vertrauen, dass im Bundesgebiet werktags aufgegebene Postsendungen am folgenden Werktag ausgeliefert werden . 2. Erkennbar unklare und ergänzungsbedürftige Angaben eine…

  3. BGH, 15.06.2011 – XII ZB 572/10 Beschluss

    1. Ist das angefochtene Urteil hinsichtlich eines prozessualen Anspruchs auf mehrere voneinander unabhängige, selbstständig tragende rechtliche Erwägungen gestützt, muss die Berufungsbegründung das Urteil fristgerecht in…

  4. BGH, 14.05.2008 – XII ZB 34/07 Beschluss

    ZPO §§ 85 Abs. 2, 233 Fd Ein Rechtsanwalt genügt seiner Pflicht zur wirksamen Ausgangskontrolle frist- wahrender Schriftsätze nur dann, wenn er seine Angestellten anweist, nach einer Übermittlung per Telefax anhand des S…

  5. BGH, 08.10.2013 – VIII ZB 13/13 Beschluss
  6. BGH, 17.03.2020 – VI ZB 99/19 Beschluss

    1. Die Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze muss sich entweder - für alle Fälle - aus einer allgemeinen Kanzleianweisung oder - in einem Einzelfall - aus einer konkreten Einzelanweisung ergeben. Eine konkrete Ei…

  7. BGH, 20.05.2009 – IV ZB 2/08 Beschluss

    ZPO § 233 B, Fe Der Absender eines fristgebundenen Schriftsatzes darf auf die angegebenen Lee- rungszeiten des von ihm benutzten Briefkastens vertrauen.

  8. BGH, 09.02.2010 – XI ZB 34/09 Beschluss

    Zur Hinweispflicht des Gerichts, wenn dieses das Vorbringen in einem Wiedereinsetzungsgesuch (hier: genaue Umstände des Posteinwurfs der Berufungsschrift) als ergänzungsbedürftig ansieht .

  9. BGH, 09.05.2017 – VIII ZB 5/16 Beschluss
  10. BGH, 24.02.2010 – XII ZB 129/09 Beschluss

    Wenn das Beschwerdegericht im Verfahren der Wiedereinsetzung einer eidesstattlichen Versicherung keinen Glauben schenkt, muss es den Antragsteller darauf hinweisen und entsprechenden Zeugenbeweis erheben (im Anschluss an…

  11. BGH, 23.01.2008 – XII ZB 155/07 Beschluss

    ZPO §§ 233 B, Fc, 520 Abs. 2 Eine Prozesspartei darf auch bei Nutzung eines privaten Kurierdienstes (hier: Kölner Anwaltverein-Kurierdienst GmbH) darauf vertrauen, dass werktags auf- gegebene Postsendungen am folgenden W…

  12. BGH, 27.01.2016 – XII ZB 684/14 Beschluss

    Für Urteile, die nach dem Inkrafttreten der Neufassung des § 317 ZPO zum 1. Juli 2014 zugestellt worden sind, setzt der Beginn der Fristen zur Berufungseinlegung und -begründung nicht mehr die Zustellung einer Urteilsaus…

  13. BGH, 09.12.2010 – IX ZB 60/10 Beschluss
  14. BGH, 20.02.2008 – XII ZB 179/07 Beschluss

    ZPO § 234 Abs. 3 C a) Die Jahresfrist des § 234 Abs. 3 ZPO hat als Höchstfrist für den Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand absoluten Charakter und verfolgt den Zweck, eine unangemessene Verzögerung von Proze…

  15. BGH, 22.11.2022 – XI ZB 13/22 Beschluss

    Ein Organisationsverschulden des Prozessbevollmächtigten auf der ersten Stufe der Ausgangskontrolle fristgebundener Schriftsätze (hier: fehlerhafte Streichung der Berufungsbegründungsfrist im Fristenkalender) steht einer…

  16. BGH, 16.08.2016 – VI ZB 19/16 Beschluss

    Erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben in einem Wiedereinsetzungsantrag, deren Aufklärung nach § 139 ZPO geboten gewesen wäre, können nach Fristablauf mit der Rechtsbeschwerde ergänzt werden (Anschluss BGH, …

  17. BGH, 22.04.2008 – X ZB 18/07 Beschluss

    ZPO § 85 Abs. 2, § 233 A Ist die vom Prozessbevollmächtigten eingelegte Berufung unwirksam, weil er nicht mehr als Rechtsanwalt zugelassen und aus der beim Berufungsgericht geführten Rechtsanwaltsliste gelöscht ist, muss…

  18. BGH, 09.05.2019 – IX ZB 6/18 Beschluss

    Zu den Sorgfaltspflichten eines Prozessbevollmächtigten, der einen anderen Anwalt mit der fristwahrenden Einlegung eines Rechtsmittels beauftragt.

  19. BGH, 21.06.2023 – XII ZB 418/22 Beschluss

    Ein Rechtsanwalt hat durch geeignete organisatorische Vorkehrungen dafür zu sorgen, dass Fristversäumnisse möglichst vermieden werden. Hierzu gehört die allgemeine Anweisung, bei Verfahrenshandlungen, deren Vornahme ihre…

  20. BFH, 24.05.2023 – XI R 34/21 Beschluss

    1. Ein Beteiligter darf erst dann davon ausgehen, dass er ein bestimmtes Dokument erfolgreich an das Gericht übermittelt hat, wenn er für das übermittelte Dokument vom Gericht eine Bestätigung gemäß § 52a Abs. 5 Satz 2 F…

  21. BGH, 02.04.2008 – XII ZB 131/06 Beschluss

    ZPO § 233 Fd Wenn innerhalb der Berufungsfrist kein Rechtsmittel und auch kein vollständi- ger Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe eingegangen ist (vgl. Se- natsbeschluss vom 31. August 2005 - XII ZB 116/05 - F…

  22. BGH, 22.09.2010 – XII ZB 117/10 Beschluss

    Zur Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze bei Anweisung einer Übersendung per Telefax .

  23. BGH, 02.04.2008 – XII ZB 190/07 Beschluss
  24. BGH, 15.01.2008 – XI ZB 11/07 Beschluss

    ZPO § 234 Abs. 1 Satz 2 A Die Frist für einen Antrag auf Wiedereinsetzung nach Versäu- mung der Berufungsbegründungsfrist beträgt nicht zwei Wochen sondern nach § 234 Abs. 1 Satz 2 ZPO einen Monat. Das Motiv des Gesetzge…

  25. BGH, 21.11.2024 – I ZB 34/24 Beschluss
  26. BGH, 28.02.2013 – I ZB 75/12 Beschluss
  27. BGH, 19.03.2008 – III ZB 80/07 Beschluss

    ZPO § 233 Fc Zur Notwendigkeit einer hinreichenden Ausgangskontrolle bei der Erteilung einer Einzelanweisung des Rechtsanwalts, einen fristgebundenen Schriftsatz durch Telefax an das Gericht zu übermitteln.

  28. BGH, 11.05.2011 – IV ZB 2/11 Beschluss
  29. BGH, 05.03.2008 – XII ZB 186/05 Beschluss

    ZPO §§ 233 Fd, 520 Abs. 2 Mit der Notierung und Überwachung von Fristen darf ein Rechtsanwalt sein voll ausgebildetes und sorgfältig überwachtes Personal betrauen, soweit nicht be- sondere Gründe gegen deren Zuverlässigk…

  30. BGH, 17.06.2025 – VIII ZB 54/24 Beschluss

    1. Zu den von einem Rechtsanwalt zu treffenden organisatorischen Vorkehrungen zur Vermeidung möglicher Fristversäumnisse - hier: auf die Eintragung in den Fristenkalender bezogener Erledigungsvermerk in der Handakte und …

  31. BGH, 06.10.2010 – XII ZB 22/10 Beschluss

    Zur Entscheidung über die Wiedereinsetzung in die schuldlos versäumte Wiedereinsetzungsfrist ohne entsprechenden Antrag, wenn die versäumten Prozesshandlungen rechtzeitig nachgeholt sind und das fehlende Verschulden an d…

  32. BGH, 21.07.2008 – II ZA 4/08 Beschluss
  33. BGH, 09.04.2008 – I ZB 101/06 Beschluss

    ZPO § 85 Abs. 2, § 233 Fd Ein Rechtsanwalt kann die einfach zu erledigende Aufgabe der Übermittlung eines fristwahrenden Schriftsatzes per Telefax seinem geschulten und zuver- lässig arbeitenden Büropersonal überlassen. …

  34. Landesarbeitsgericht Hamm, 16.12.2011 – 10 Sa 960/11 Urteil
  35. Finanzgericht des Saarlandes, 11.05.2010 – 2 K 1474/09 Urteil
  36. BGH, 01.10.2008 – XII ZB 110/08 Beschluss