Rechtsprechung / BGH, 18.12.2008 – IX ZB 249/07
Zitiert von 28 Entscheidungen
BGH, Beschluss vom 18.12.2008 – IX ZB 249/07
-
BGH, 03.12.2009 – IX ZB 247/08
Beschluss
InsO § 35 Abs. 1, § 287 Abs. 2, § 300 a) Über den Antrag auf Restschuldbefreiung ist nach Ende der Laufzeit der Abtre- tungserklärung von Amts wegen zu entscheiden, auch wenn das Insolvenzverfah- ren zu diesem Zeitpunkt …
-
BFH, 24.02.2011 – VI R 21/10
Urteil
Gelangt pfändbarer Arbeitslohn des Insolvenzschuldners als Neuerwerb zur Insolvenzmasse, liegt allein darin keine Verwaltung der Insolvenzmasse in anderer Weise i.S. des § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO, so dass die auf die Lohnei…
-
BGH, 02.12.2010 – IX ZB 184/09
Beschluss
1. Der vom Schuldner durch einen Erbfall während des Insolvenzverfahrens erworbene Pflichtteilsanspruch gehört zur Insolvenzmasse . 2. Wird der während des Insolvenzverfahrens entstandene Pflichtteilsanspruch erst nach A…
-
BGH, 19.05.2011 – IX ZB 224/09
Beschluss
1. Zu der Obliegenheit des Schuldners, sich um eine angemessene Beschäftigung zu bemühen, gehört es, sich im Regelfall bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden und laufend Kontakt zu den dort für ihn zus…
-
BGH, 13.06.2013 – IX ZB 38/10
Beschluss
1. Der eine Restschuldbefreiung anstrebende Schuldner ist bei mangelndem wirtschaftlichem Erfolg seiner freigegebenen selbständigen Tätigkeit vor Aufhebung des Insolvenzverfahrens nicht verpflichtet, ein abhängiges Diens…
-
BGH, 13.03.2014 – IX ZR 43/12
Urteil
1. Der Schuldner ist nach Freigabe seiner selbständigen Tätigkeit im eröffneten Insolvenzverfahren verpflichtet, aus einem tatsächlich erwirtschafteten Gewinn dem Insolvenzverwalter den pfändbaren Betrag nach dem fiktive…
-
BGH, 14.01.2010 – IX ZR 93/09
Urteil
Die Vorschriften der Insolvenzordnung stehen der Befriedigung einzelner Insolvenzgläubiger aus dem insolvenzfreien Vermögen des Schuldners während des Insolvenzverfahrens grundsätzlich nicht entgegen .
-
BGH, 10.10.2013 – IX ZR 30/13
Urteil
1. Der Schuldner kann seinen Widerspruch gegen den angemeldeten, nicht titulierten Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung bereits vor Aufhebung des Insolvenzverfahrens mit der negativen Feststellungs…
-
BGH, 15.07.2010 – IX ZB 229/07
Beschluss
1. Eine Erbschaft, die der Schuldner nach Ankündigung der Restschuldbefreiung, jedoch vor Aufhebung des Insolvenzverfahrens macht, fällt in die Masse . 2. Die gesetzlichen Obliegenheiten des Schuldners während der Laufze…
- BGH, 21.01.2010 – IX ZB 67/09 Beschluss
- BAG, 20.06.2013 – 6 AZR 789/11 Urteil
-
BFH, 08.09.2011 – V R 38/10
Urteil
Nutzt der Insolvenzschuldner unberechtigt einen zur Masse gehörenden Gegenstand für seine nach Insolvenzeröffnung aufgenommene Erwerbstätigkeit, ist die durch sonstige Leistungen des Insolvenzschuldners begründete Umsatz…
-
BFH, 27.07.2011 – VI R 9/11
Urteil
1. NV: Die Einkommensteuernachzahlung, die der nichtselbständig tätige Insolvenzschuldner leisten muss, ist grundsätzlich auch dann keine Masseverbindlichkeit, wenn pfändbarer Arbeitslohn zur Masse gelangt ist (Anschluss…
-
BGH, 25.06.2009 – IX ZB 196/08
Beschluss
InsO § 295 Abs. 1 Nr. 2 Der Verzicht auf die Geltendmachung eines Pflichtteilsanspruchs in der Wohlverhal- tensphase stellt keine Obliegenheitsverletzung des Schuldners dar.
-
BGH, 26.02.2013 – IX ZB 165/11
Beschluss
1. In der Wohlverhaltensphase hat der selbständig tätige Schuldner auf Verlangen Auskünfte zu erteilen, aus denen die ihm mögliche abhängige Tätigkeit bestimmt und das anzunehmende fiktive Nettoeinkommen ermittelt werden…
-
BFH, 18.09.2012 – VIII R 47/09
Urteil
NV: Die Duldung der freiberuflichen Tätigkeit des Insolvenzschuldners durch den Insolvenzverwalter oder dessen bloße Kenntnis hiervon macht die Einkommensteuer, die aufgrund dieser Einkünfte entsteht, nicht zu einer Mass…
-
BFH, 17.03.2010 – XI R 2/08
Urteil
Übt der Schuldner nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine unternehmerische Tätigkeit aus, ist die Umsatzsteuer aus dieser Tätigkeit nicht bereits deshalb eine Masseverbindlichkeit i.S. des § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO, wei…
-
BGH, 19.09.2019 – IX ZB 2/18
Beschluss
Die Entstehung einer Steuerschuld, welche der Schuldner begleichen möchte, ist in der Regel kein ausreichender Grund für die Erhöhung des unpfändbaren Betrages.
- Finanzgericht Köln, 19.01.2011 – 7 K 3547/07 Urteil
-
BFH, 17.03.2010 – XI R 30/08
Urteil
1. NV: Übt der Schuldner nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine unternehmerische Tätigkeit aus, ist die Umsatzsteuer aus dieser Tätigkeit keine Masseverbindlichkeit i.S. des § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO, wenn weder die Gl…
- BGH, 14.01.2010 – IX ZB 78/09 Beschluss
-
BGH, 19.05.2009 – IX ZB 236/07
Beschluss
InsO §§ 220, 250, 290 Der Schuldner oder Insolvenzverwalter, der einen Insolvenzplan vorlegt, ist nicht ver- pflichtet, in dem darstellenden Teil die möglichen Versagungsgründe für die Rest- schuldbefreiung darzulegen. O…
- BGH, 16.07.2009 – IX ZB 72/09 Beschluss
-
BGH, 20.12.2012 – IX ZR 56/12
Urteil
Die Mitwirkung des vertraglich eingesetzten Erben an der Aufhebung seiner Erbeinsetzung ist höchstpersönlich und kann nicht angefochten werden.
- Finanzgericht Köln, 19.01.2011 – 7 K 3529/07 Urteil
- Finanzgericht Köln, 03.08.2017 – 15 K 1737/12 Urteil
- Landgericht Münster, 25.08.2016 – 5 T 458/16 Beschluss
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 27.01.2010 – I-15 U 195/09 Urteil