Rechtsprechung / BGH, 27.04.2009 – II ZR 253/07

Zitiert von 26 Entscheidungen

BGH, Urteil vom 27.04.2009 – II ZR 253/07

  1. BGH, 15.03.2011 – II ZR 204/09 Urteil

    Der Anspruch auf Ersatz des Neugläubigerschadens gemäß § 823 Abs. 2 BGB, § 64 Abs. 1 GmbHG aF (jetzt: § 823 Abs. 2 BGB, § 15a Abs. 1 InsO) verjährt nach den für deliktische Ansprüche allgemein geltenden Vorschriften; § 4…

  2. BGH, 01.02.2010 – II ZR 209/08 Versäumnisurteil

    1. Eine Zurückverweisung an das Erstgericht gemäß § 538 Abs. 2 Nr. 1 ZPO kommt nur dann in Betracht, wenn das erstinstanzliche Verfahren an einem so wesentlichen Mangel leidet, dass es keine Grundlage für eine die Instan…

  3. BGH, 26.01.2017 – IX ZR 285/14 Urteil

    1. Besteht für eine Kapitalgesellschaft ein Insolvenzgrund, scheidet eine Bilanzierung nach Fortführungswerten aus, wenn innerhalb des Prognosezeitraums damit zu rechnen ist, dass das Unternehmen noch vor dem Insolvenzan…

  4. BGH, 14.05.2012 – II ZR 130/10 Urteil

    Der Schutzbereich der Insolvenzantragspflicht umfasst auch solche Schäden des Neugläubigers, die durch eine fehlerhafte Bauleistung der insolvenzreifen Gesellschaft am Bauwerk verursacht werden und von dieser wegen fehle…

  5. BGH, 18.10.2010 – II ZR 151/09 Urteil

    Fleischgroßhandel 1. Macht der Insolvenzverwalter gegen den Geschäftsführer einer GmbH einen Ersatzanspruch nach § 64 Abs. 2 GmbHG in der Fassung vom 5. Oktober 1994 (= § 64 Satz 1 GmbHG in der Fassung vom 23. Oktober 20…

  6. BGH, 19.06.2012 – II ZR 243/11 Versäumnisurteil

    Der Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung muss für eine Organisation sorgen, die ihm die zur Wahrnehmung seiner Pflichten erforderliche Übersicht über die wirtschaftliche und finanzielle Situation d…

  7. BGH, 19.11.2013 – II ZR 229/11 Urteil

    Hat der Insolvenzverwalter durch Vorlage einer Handelsbilanz und den Vortrag, dass keine stillen Reserven sowie aus der Bilanz nicht ersichtlichen Vermögenswerte vorhanden sind, die Überschuldung einer GmbH dargelegt, ge…

  8. BGH, 03.03.2022 – IX ZR 53/19 Urteil

    1. Die insolvenzrechtliche Überschuldung ist ein eigenständiges Beweisanzeichen für den Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners und den Vollbeweis für die Kenntnis des Anfechtungsgegners von diesem Vorsatz. 2. Di…

  9. BGH, 24.01.2012 – II ZR 119/10 Versäumnisurteil

    Die Voraussetzungen der Zahlungseinstellung gelten nach den Grundsätzen der Beweisvereitelung als bewiesen, wenn der Geschäftsführer einer GmbH, der von einem Gesellschaftsgläubiger wegen Insolvenzverschleppung in Anspru…

  10. BGH, 27.07.2021 – II ZR 164/20 Urteil

    1. Die vorsätzliche Insolvenzverschleppung in der Absicht, das als unabwendbar erkannte Ende eines Unternehmens so lange wie möglich hinauszuzögern, erfüllt den Tatbestand einer sittenwidrigen Schädigung i.S.d. § 826 BGB…

  11. BGH, 19.11.2019 – II ZR 53/18 Urteil
  12. BGH, 21.10.2014 – II ZR 113/13 Urteil

    Hat eine insolvenzreife GmbH die von ihr geschuldete vertragliche Leistung nicht ordnungsgemäß erbracht und ist dadurch die Schädigung des Vermögens des Vertragspartners der GmbH durch deliktisches Handeln eines Dritten …

  13. BGH, 23.07.2024 – II ZR 206/22 Urteil

    1. Die Teilaufnahme eines nach § 240 ZPO unterbrochenen Rechtsstreits ist trotz Gefahr einander widersprechender Entscheidungen in Bezug auf den aufgenommenen Teil des Rechtsstreits und den nicht aufgenommenen Teil jeden…

  14. BGH, 25.01.2010 – II ZR 258/08 Urteil

    1. Sinn und Zweck des Zahlungsverbots des § 64 Abs. 2 GmbHG a.F. ist, die verteilungsfähige Vermögensmasse der insolvenzreifen Gesellschaft im Interesse der Gesamtheit ihrer Gläubiger zu erhalten und eine zu ihrem Nachte…

  15. BGH, 22.10.2013 – II ZR 394/12 Urteil

    Ein Vermieter, der dem Mieter vor Insolvenzreife Räume überlassen hat, ist regelmäßig Altgläubiger und erleidet keinen Neugläubigerschaden infolge der Insolvenzverschleppung, weil er sich bei Insolvenzreife nicht von dem…

  16. BAG, 20.03.2014 – 8 AZR 45/13 Urteil
  17. Oberlandesgericht München, 17.01.2019 – 23 U 998/18 Endurteil
  18. BGH, 25.09.2009 – V ZR 13/09 Urteil

    FlErwV § 1 Abs. 3 a) Der Lebensmittelpunkt des Erwerbers ist nicht allein anhand formaler Gesichts- punkte wie der polizeilichen Meldung, sondern in wertender Gesamtbetrachtung aller relevanten Umstände zu bestimmen. b) …

  19. Landgericht Bielefeld, 29.08.2017 – 8 O 409/16 Urteil
  20. Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 28.08.2012 – 8 Sa 1346/11 Urteil
  21. Arbeitsgericht Essen, 14.09.2011 – 4 Ca 2868/10 Urteil
  22. Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, 30.04.2024 – 9 U 86/23 Urteil
  23. Oberlandesgericht Hamm, 25.01.2023 – 8 U 153/21 Urteil
  24. Landgericht Berlin, 20.04.2021 – 3 O 242/20 Urteil
  25. Amtsgericht Solingen, 31.07.2013 – 13 C 85/13 Urteil
  26. Oberlandesgericht Köln, 28.06.2013 – 19 U 91/10 Urteil