Rechtsprechung / BGH, 12.11.2010 – V ZR 181/09
Zitiert von 42 Entscheidungen
BGH, Urteil vom 12.11.2010 – V ZR 181/09
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BGH, 08.12.2021 – VIII ZR 190/19
Urteil
1. Verlangt der Käufer einer mangelhaften Sache, die nicht mehr hergestellt wird, die Lieferung eines mangelfreien Nachfolgemodells, kann im Rahmen der nach beiden Seiten interessengerechten Auslegung der zum Vertragssch…
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BGH, 19.07.2019 – V ZR 255/17
Urteil
1. Beruft sich der auf Herausgabe verklagte Besitzer auf den Erwerb des Eigentums durch Ersitzung, trägt der frühere Besitzer der Sache die Beweislast für die Voraussetzungen des § 937 Abs. 2 BGB auch dann, wenn ihm die …
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BGH, 06.11.2015 – V ZR 78/14
Urteil
Eine Beschreibung von Eigenschaften eines Grundstücks oder Gebäudes vor Vertragsschluss durch den Verkäufer, die in der notariellen Urkunde keinen Niederschlag findet, führt in aller Regel nicht zu einer Beschaffenheitsv…
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BGH, 12.04.2013 – V ZR 266/11
Urteil
1. Eine fehlende Baugenehmigung stellt regelmäßig einen Sachmangel des veräußerten Wohnungseigentums dar; die Frage der Genehmigungsbedürftigkeit haben die Zivilgerichte in eigener Verantwortung - ohne Bindung an einen e…
- Landgericht Paderborn, 07.04.2017 – 2 O 118/16 Urteil
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BGH, 25.10.2013 – V ZR 230/12
Urteil
Wird die Nutzung des Sondereigentums durch rechtswidrige Einwirkungen beeinträchtigt, die von im Sondereigentum eines anderen Wohnungseigentümers stehenden Räumen ausgehen, kann dem betroffenen Wohnungseigentümer ein nac…
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BGH, 19.02.2016 – V ZR 216/14
Urteil
1. Hatte der Verkäufer eines Hausgrundstücks in der Vergangenheit ein Fachunternehmen mit der umfassenden Beseitigung eines Mangels (hier: Befall eines Blockhauses mit Holzbock) beauftragt, muss er sich nicht Kenntnis vo…
- Oberlandesgericht Köln, 27.03.2018 – 18 U 134/17 Beschluss
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BGH, 20.06.2013 – VII ZR 4/12
Urteil
1. Der mit der Grundlagenermittlung beauftragte Architekt muss mit dem Auftraggeber erörtern, ob dieser trotz ihm bekannter risikoreicher Bodenverhältnisse - hier: unzureichende Standsicherheit des Bauvorhabens wegen der…
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BGH, 30.11.2012 – V ZR 25/12
Urteil
Ein zu Wohnzwecken genutztes Grundstück ist mit einem Sachmangel im Sinne des § 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB behaftet, wenn es von Grundwasser durchströmt wird, das mit Giftstoffen (Cyanide) belastet ist.
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BGH, 28.01.2014 – XI ZR 424/12
Urteil
Nr. 7 Abs. 3 Satz 1 AGB-Sparkassen 2002, der zufolge Einwendungen gegen Rechnungsabschlüsse der Sparkasse schriftlich oder, wenn im Rahmen der Geschäftsbeziehung der elektronische Kommunikationsweg vereinbart wurde, auf …
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BGH, 19.07.2011 – VI ZR 367/09
Urteil
1. Stützt sich der Anspruchsteller auf eine deliktische Haftung wegen Verletzung eines Schutzgesetzes, hat er grundsätzlich alle Umstände darzulegen und zu beweisen, aus denen sich die Verwirklichung der einzelnen Tatbes…
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BGH, 15.07.2011 – V ZR 171/10
Urteil
Auch wenn ein arglistig verschwiegener Sachmangel für den Willensentschluss des Käufers nicht ursächlich war, ist dem Verkäufer die Berufung auf den vereinbarten Haftungsausschluss gemäß § 444 BGB verwehrt .
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BGH, 21.07.2017 – V ZR 250/15
Urteil
1. Begründet die frühere Nutzung eines Grundstücks einen Altlastenverdacht, weist dieses einen Sachmangel i.S.v. § 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB auf, ohne dass weitere Umstände hinzutreten müssen. Insbesondere bedarf es fü…
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BGH, 27.06.2014 – V ZR 55/13
Urteil
1. Die objektive Seite einer arglistigen Täuschung ist gegeben, wenn Kellerräume als Wohnraum angepriesen werden, obwohl die für eine solche Nutzung erforderliche baurechtliche Genehmigung fehlt; nichts anderes gilt, wen…
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BGH, 16.12.2022 – V ZR 263/21
Urteil
Nach dem seit dem 1. Dezember 2020 geltenden Wohnungseigentumsrecht trifft die Pflicht zur Durchführung von Beschlüssen der Wohnungseigentümer nicht mehr den Verwalter, sondern die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (Ab…
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BGH, 06.03.2020 – V ZR 2/19
Urteil
Die in einem Grundstückskaufvertrag enthaltene Erklärung des Verkäufers, ihm seien keine unsichtbaren Mängel bekannt, rechtfertigt keine Abweichung von dem Grundsatz, dass den Käufer die Darlegungs- und Beweislast für di…
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BGH, 11.11.2011 – V ZR 245/10
Urteil
Mit der Übergabe von Unterlagen erfüllt ein Verkäufer seine Aufklärungspflicht nur dann, wenn er aufgrund der Umstände die berechtigte Erwartung haben kann, dass der Käufer die Unterlagen nicht nur zum Zwecke allgemeiner…
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BGH, 15.09.2023 – V ZR 77/22
Urteil
Der Verkäufer eines bebauten Grundstücks, der dem Käufer Zugriff auf einen Datenraum mit Unterlagen und Informationen zu der Immobilie gewährt, erfüllt hierdurch seine Aufklärungspflicht, wenn und soweit er aufgrund der …
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BGH, 23.09.2022 – V ZR 148/21
Urteil
Beruft sich der Erwerber eines gebrauchten Fahrzeugs auf den gutgläubigen Erwerb, trägt derjenige, der den guten Glauben in Abrede stellt, die Beweislast dafür, dass der Erwerber sich die Zulassungsbescheinigung Teil II …
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BGH, 05.12.2012 – VIII ZR 74/12
Urteil
Im Rahmen eines Schadensersatzanspruches nach § 536c Abs. 2 Satz 1 BGB trägt der Vermieter die Darlegungs- und Beweislast für die Verletzung der den Mieter treffenden Anzeigepflicht (im Anschluss an BGH, Urteil vom 17. D…
- Oberlandesgericht Hamm, 28.11.2022 – 22 U 28/22 Urteil
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BGH, 08.07.2016 – V ZR 35/15
Urteil
Begründet die frühere Nutzung des verkauften Grundstücks die Gefahr von erheblichen Schadstoffbelastungen, weist es unabhängig von dem mit dem Kauf verfolgten Zweck in aller Regel nicht die übliche Beschaffenheit im Sinn…
- BGH, 23.09.2022 – V ZR 133/21 Urteil
- Oberlandesgericht Rostock, 02.09.2020 – 4 U 160/19 Beschluss
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BGH, 18.06.2020 – III ZR 258/18
Urteil
Ein Dienstverpflichteter ist bei Abschluss eines Vertrages über die Tätigkeit als Geschäftsführer einer Berufsgenossenschaft im Nebenamt, mit dem ihm neben der auf seine allgemeine Tätigkeit als Geschäftsführer entfallen…
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BFH, 20.12.2012 – IV B 93/12
Beschluss
1. NV: Ein Fall des § 17a Abs. 3 Sätze 1 und 2 GVG liegt nicht vor, wenn es nicht um die Zulässigkeit des Finanzrechtsweges, sondern um die Frage geht, welcher Senat des für die Entscheidung zuständigen FG nach dessen Ge…
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BVerwG, 24.11.2011 – 3 C 32/10
Urteil
Die von Weinerzeugern und Abfüllbetrieben erhobene Abgabe für den Deutschen Weinfonds nach §§ 37 ff. WeinG ist eine Sonderabgabe mit Finanzierungsfunktion im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, die mi…
- Landgericht Paderborn, 01.03.2024 – 3 O 297/23 Urteil
- Landgericht Köln, 11.03.2015 – 7 O 152/14 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 24.04.2012 – 28 U 197/09 Urteil
- BGH, 30.03.2012 – V ZR 86/11 Urteil
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BGH, 27.03.2026 – V ZR 169/24
Urteil
Der wegen arglistigen Verhaltens des Verkäufers nach Deliktsrecht zu ersetzende Differenzschaden des Käufers besteht in dem Betrag, um den der Käufer im Vertrauen auf die Angaben des Verkäufers die Kaufsache zu teuer erw…
- Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, 27.09.2023 – 7 U 83/23 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 28.11.2022 – 2 U 250/20 Urteil
- Oberlandesgericht Dresden, 25.08.2022 – 2 U 63/18 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 11.09.2018 – 24 U 185/17 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 17.04.2018 – 28 U 10/17 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 16.06.2016 – I-6 U 20/15 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 23.02.2016 – I-24 U 145/15 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 22.06.2015 – 22 U 120/12 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 03.07.2014 – 7 U 78/13 Urteil