Rechtsprechung / BGH, 22.11.2011 – VI ZR 26/11
Zitiert von 64 Entscheidungen
BGH, Urteil vom 22.11.2011 – VI ZR 26/11 · Seite 1 von 2
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BGH, 11.12.2012 – VI ZR 314/10
Urteil
Die Presse darf Verlautbarungen des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR ein gesteigertes Vertrauen entgegenbringen.
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BGH, 18.06.2019 – VI ZR 80/18
Urteil
1. Die Wiederholungsgefahr im Sinne von § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB und damit ein Anspruch des Betroffenen auf Unterlassung einer ihn identifizierenden Wort- und Bildberichterstattung über ein Ermittlungsverfahren können en…
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BGH, 02.05.2017 – VI ZR 262/16
Urteil
1. Eine Berichterstattung, in der eine bisher vor der Öffentlichkeit geheim gehaltene Liebesbeziehung preisgegeben wird, berührt die Privatsphäre. Auch wenn es sich dabei um wahre Tatsachenbehauptungen handelt, ist bei d…
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BGH, 04.04.2017 – VI ZR 123/16
Urteil
1. Der Betreiber eines Bewertungsportals haftet für von Dritten in das Portal eingestellte Äußerungen als unmittelbarer Störer, wenn er sich diese Äußerungen zu eigen gemacht hat. Von einem Zu-Eigen-Machen ist dabei dann…
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BGH, 04.07.2013 – III ZR 52/12
Urteil
1. Ein Schiedsgutachtenvertrag im engeren Sinne enthält in der Regel die stillschweigende Vereinbarung, dass die Begleichung der betroffenen Forderung für die Dauer der Erstattung des Gutachtens weder gerichtlich durchge…
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BGH, 21.04.2015 – VI ZR 245/14
Urteil
Zur Frage der Zulässigkeit der Veröffentlichung von Bildern, die eine sich zufällig in der Nähe eines Prominenten befindliche nicht prominente Person identifizierbar zeigen.
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BGH, 29.05.2018 – VI ZR 56/17
Urteil
1. Der Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts gegen eine Presseberichterstattung reicht hinsichtlich der Veröffentlichung von Bildern einerseits und der Wortberichterstattung andererseits unterschiedlich weit (Sena…
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BGH, 12.06.2018 – VI ZR 284/17
Urteil
1. Der Schutz der Privatsphäre vor öffentlicher Kenntnisnahme kann dort entfallen oder zumindest im Rahmen der Abwägung zurücktreten, wo sich der Betroffene selbst damit einverstanden gezeigt hat, dass bestimmte, gewöhnl…
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BGH, 27.09.2016 – VI ZR 310/14
Urteil
Im Zusammenhang mit der Presseberichterstattung über ein bedeutendes politisches Ereignis (hier: Misstrauensabstimmung im Berliner Abgeordnetenhaus) kann die ohne Einwilligung erfolgende Veröffentlichung von Fotos, die d…
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BGH, 11.11.2014 – VI ZR 18/14
Urteil
Zur Reichweite eines vertraglich vereinbarten Unterlassungsgebotes - hier: Keine Verpflichtung zur Einwirkung auf RSS-Feed-Abonnenten, die das vor Abschluss des Unterlassungsvertrages bezogene Bild weiter veröffentlichen…
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BGH, 28.05.2013 – VI ZR 125/12
Urteil
Zur Zulässigkeit der Bildberichterstattung über die Teilnahme eines 11-jährigen Kindes an einer Sportveranstaltung.
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BGH, 06.02.2018 – VI ZR 76/17
Urteil
Zur Zulässigkeit einer ohne Einwilligung erfolgten Veröffentlichung von Fotos, die ein ehemaliges Staatsoberhaupt nach einem Großeinkauf auf dem Parkplatz eines Supermarktes zeigen.
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BGH, 07.07.2020 – VI ZR 250/19
Urteil
Zur Zulässigkeit einer Wort- und Bildberichterstattung im Internet über ein Scheidungsverfahren.
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BGH, 29.04.2014 – VI ZR 137/13
Urteil
Zur Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung eines Kindes durch Bekanntgabe des zwischen ihm und einem bekannten Fernsehmoderator bestehenden Kindschaftsverhältnisses.
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BGH, 10.11.2020 – VI ZR 62/17
Urteil
Das durch Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 8 Abs. 1 EMRK gewährleistete Recht auf Achtung der Privatsphäre gesteht jedermann einen autonomen Bereich der eigenen Lebensgestaltung zu, in dem er seine Individualität un…
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BGH, 18.09.2012 – VI ZR 291/10
Urteil
Zur Zulässigkeit einer Berichterstattung über die in der Öffentlichkeit bekannte wahre Tatsache, eine (namentlich genannte) Entertainerin sei durch Krankheit aus ihrer Karriere herausgerissen worden.
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BGH, 07.07.2020 – VI ZR 246/19
Urteil
Zur Zulässigkeit einer Wort- und Bildberichterstattung über ein Scheidungsverfahren.
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BGH, 09.04.2019 – VI ZR 533/16
Urteil
Die Zulässigkeit der Bildberichterstattung nach §§ 22, 23 KUG setzt nicht voraus, dass der Abgebildete einen berechtigten Anlass für die Verbreitung seines Bildnisses gegeben hat. Dieser Gesichtspunkt kann lediglich im R…
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BGH, 08.04.2014 – VI ZR 197/13
Urteil
Zur Zulässigkeit der Bildberichterstattung über das Mieterfest einer Wohnungsbaugenossenschaft in deren an ihre Mieter gerichteten Informationsbroschüre.
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BGH, 06.12.2022 – VI ZR 237/21
Urteil
1. Eine Berichterstattung über eine nicht öffentlich gemachte Liebesbeziehung und ihr Ende sind Teil der Privatsphäre beider daran beteiligter Partner. Sie berührt damit die Privatsphäre beider Partner, soweit diese für …
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BGH, 11.06.2013 – VI ZR 209/12
Urteil
Zur Zulässigkeit eines satirisch gefärbten Fernsehbeitrags über das Streitgespräch eines Journalisten mit einer Teilnehmerin an einer Mahnwache im Hinblick auf das Recht am eigenen Bild und am eigenen Wort.
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BGH, 24.02.2022 – I ZR 2/21
Urteil
Tina Turner 1. Wird eine Person durch eine andere Person dargestellt, ist die Darstellung (erst) dann als Bildnis der dargestellten Person anzusehen, wenn der täuschend echte Eindruck erweckt wird, es handele sich um die…
- Oberlandesgericht Köln, 21.02.2019 – 15 U 46/18 Urteil
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BGH, 25.08.2020 – VI ZB 67/19
Beschluss
Zu den inhaltlichen Anforderungen an die Berufungsbegründung (hier: Abweisung einer Klage wegen Inverkehrbringens eines Kraftfahrzeugs mit unzulässiger Abschalteinrichtung).
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BGH, 17.10.2023 – VI ZR 192/22
Urteil
Sprechen gewichtige Gründe für eine identifizierende Tatschilderung seitens des Opfers, muss diese auch dann hingenommen werden, wenn sie (aufgrund einer Prangerwirkung oder Stigmatisierung) schwerwiegende Folgen für die…
- Oberlandesgericht Köln, 16.03.2017 – 15 U 155/16 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 19.01.2017 – 15 U 88/16 Urteil
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BGH, 11.11.2014 – VI ZR 9/14
Urteil
Zur konkludenten Einwilligung in die Veröffentlichung eines Bildnisses in einem Eventportal (hier: Foto von einer Hostess, die auf einer Prominentenparty im Auftrag einer Promotion-Agentur Aktionsware (Zigaretten) anbiet…
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BGH, 05.12.2023 – VI ZR 1214/20
Urteil
1. Eine Berichterstattung über eine nicht öffentlich gemachte Liebesbeziehung und ihr Ende berührt die Privatsphäre beider Partner, soweit diese für potenzielle Leser identifizierbar sind. Dabei ist nicht entscheidend, o…
- Oberlandesgericht Köln, 12.01.2017 – 15 U 198/15 Urteil
- BGH, 29.04.2014 – VI ZR 138/13 Urteil
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BGH, 22.07.2025 – VI ZR 217/23
Urteil
1. Bei der Eingehung der Ehe und den damit verbundenen Feierlichkeiten handelt es sich um familiäre Angelegenheiten, die als "privat" einzustufen sind, auch wenn das Ergebnis der Eheschließung, die Ehe samt deren rechtli…
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BGH, 19.05.2025 – VI ZR 223/24, VI ZB 29/24
Beschluss
Zu den Anforderungen an den Inhalt einer Berufungsbegründung.
- Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 28.05.2018 – 20 L 762/18 Beschluss
- Oberlandesgericht Köln, 22.06.2017 – 15 U 181/16 Urteil
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 28.11.2023 – 14 U 620/22 Urteil
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BGH, 15.05.2025 – VI ZR 226/24, VI ZB 30/24
Beschluss
Zu den Anforderungen an den Inhalt einer Berufungsbegründung.
- Landgericht Berlin, 31.10.2019 – 27 O 185/19 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 24.10.2019 – 16 U 235/18 Urteil
- Landgericht Hamburg, 19.08.2016 – 324 O 70/16 Urteil
- Landgericht Köln, 28.10.2015 – 28 O 175/15 Urteil
- Verwaltungsgericht Stuttgart, 03.07.2015 – 7 K 806/14 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 09.06.2015 – 15 U 217/14 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 24.03.2015 – 15 U 165/14 Urteil
- Oberlandesgericht Stuttgart, 02.04.2014 – 4 U 174/13 Urteil
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BGH, 21.07.2026 – VI ZR 93/25
Urteil
1. Bei einer Beitragsveröffentlichung zu journalistischen Zwecken durch einen Anbieter von Telemedien beurteilt sich wegen des Medienprivilegs (Art. 85 Abs. 2 DSGVO i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 4 MStV) die Zulässigkeit von Bi…
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BGH, 21.07.2026 – VI ZR 401/24
Urteil
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats begründet die schuldhafte Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts einen Anspruch auf eine Geldentschädigung, wenn es sich um einen schwerwiegenden Eingriff handelt un…
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BGH, 21.07.2026 – VI ZR 398/24
Urteil
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats begründet die schuldhafte Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts einen Anspruch auf eine Geldentschädigung, wenn es sich um einen schwerwiegenden Eingriff handelt un…
- Landgericht Hamburg, 15.11.2024 – 324 O 507/23 Urteil
- Landgericht Hamburg, 12.01.2024 – 324 O 58/23 Urteil