Rechtsprechung / BGH, 16.03.2012 – V ZR 18/11
Zitiert von 53 Entscheidungen
BGH, Urteil vom 16.03.2012 – V ZR 18/11 · Seite 1 von 2
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BGH, 12.04.2013 – V ZR 266/11
Urteil
1. Eine fehlende Baugenehmigung stellt regelmäßig einen Sachmangel des veräußerten Wohnungseigentums dar; die Frage der Genehmigungsbedürftigkeit haben die Zivilgerichte in eigener Verantwortung - ohne Bindung an einen e…
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BGH, 22.04.2016 – V ZR 23/15
Urteil
Der in einem Grundstückskaufvertrag vereinbarte umfassende Haftungsausschluss für Sachmängel erfasst auch die nach öffentlichen Äußerungen des Verkäufers zu erwartenden Eigenschaften eines Grundstücks oder des aufstehend…
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BGH, 26.04.2017 – VIII ZR 80/16
Urteil
1. Vertraglich vorausgesetzt im Sinne des § 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BGB ist die zwar nicht vereinbarte, aber von beiden Vertragsparteien unterstellte Verwendung der Kaufsache, die von der gewöhnlichen Verwendung abweiche…
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BGH, 19.02.2016 – V ZR 216/14
Urteil
1. Hatte der Verkäufer eines Hausgrundstücks in der Vergangenheit ein Fachunternehmen mit der umfassenden Beseitigung eines Mangels (hier: Befall eines Blockhauses mit Holzbock) beauftragt, muss er sich nicht Kenntnis vo…
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BGH, 30.11.2012 – V ZR 25/12
Urteil
Ein zu Wohnzwecken genutztes Grundstück ist mit einem Sachmangel im Sinne des § 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB behaftet, wenn es von Grundwasser durchströmt wird, das mit Giftstoffen (Cyanide) belastet ist.
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BGH, 09.02.2018 – V ZR 274/16
Urteil
1. Die Annahme eines Sachmangels wegen des Fehlens einer Eigenschaft der Kaufsache, die der Käufer nach § 434 Abs. 1 Sätze 2 und 3 BGB erwarten kann, setzt nicht voraus, dass diese Eigenschaft in dem notariellen Kaufvert…
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BGH, 15.06.2012 – V ZR 198/11
Urteil
1. Macht der Käufer das Angebot für einen Grundstückskaufvertrag, das von dem Verkäufer in getrennter Urkunde angenommen wird, kommt es für seine Kenntnis vom Mangel i.S.d. § 442 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht auf den Zeitpunkt…
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BGH, 20.03.2019 – VIII ZR 213/18
Urteil
Mit der "nach dem Vertrag vorausgesetzten Verwendung" zielt das Gesetz nicht auf konkrete Eigenschaften der Kaufsache ab, die sich der Käufer vorstellt, sondern darauf, ob die Sache für die Nutzungsart (Einsatzzweck) gee…
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BGH, 14.06.2019 – V ZR 73/18
Urteil
Die Angabe des fachkundigen Verkäufers, das Kaufobjekt fachgerecht bzw. nach den anerkannten Vorschriften errichtet zu haben, erfolgt nicht schon dann ohne tatsächliche Grundlage „ins Blaue hinein“, wenn er bei der Bauau…
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BGH, 25.01.2019 – V ZR 38/18
Urteil
1. Öffentliche Äußerungen vor Vertragsschluss bestimmen die Eigenschaft einer Sache, die der Käufer erwarten kann, nicht, wenn und soweit die Vertragsparteien eine abweichende Beschaffenheit des Kaufobjekts vereinbart ha…
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BGH, 19.01.2018 – V ZR 256/16
Urteil
1. Zu den Eigenschaften, die der Käufer eines Grundstücks nach den öffentlichen Äußerungen des Verkäufers oder seines Gehilfen erwarten darf, zählen auch Angaben (hier: zu der Trockenheit eines Kellers) in einem Exposé, …
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BGH, 24.07.2015 – V ZR 167/14
Urteil
Allein nach Kaufrecht zu beurteilende Ansprüche auf Minderung und sog. kleinen Schadensersatz fallen jedenfalls dann nicht in den Anwendungsbereich des § 10 Abs. 6 Satz 3 Halbsatz 1 WEG, wenn eine gebrauchte Eigentumswoh…
- Oberlandesgericht Hamm, 28.11.2022 – 22 U 28/22 Urteil
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BGH, 08.07.2016 – V ZR 35/15
Urteil
Begründet die frühere Nutzung des verkauften Grundstücks die Gefahr von erheblichen Schadstoffbelastungen, weist es unabhängig von dem mit dem Kauf verfolgten Zweck in aller Regel nicht die übliche Beschaffenheit im Sinn…
- BVerfG, 03.03.2015 – 1 BvR 3271/14 Stattgebender Kammerbeschluss
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BGH, 21.06.2024 – V ZR 79/23
Urteil
Als Wohnung verkaufte Räume im Souterrain eines Altbaus, die bei Gefahrübergang erhebliche Wandfeuchtigkeit aufweisen, sind regelmäßig weder für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung noch für die gewöhnliche Ver…
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BGH, 27.10.2023 – V ZR 43/23
Urteil
1. Wird ein Hausgrundstück mit überdachter Terrasse verkauft und tritt durch das Terrassendach wiederholt Regenwasser ein, ist dies regelmäßig nicht nur ein bloßes Symptom für einen Sachmangel; vielmehr begründet bereits…
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BGH, 28.05.2021 – V ZR 24/20
Urteil
1. Bezugspunkt der Arglist in § 444 BGB ist ein konkreter Mangel. Arglist liegt deshalb nur vor, wenn der Verkäufer diesen konkreten Mangel kennt oder zumindest im Sinne eines bedingten Vorsatzes für möglich hält und bil…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 17.09.2013 – 15 U 42/13 Urteil
- BGH, 14.03.2019 – V ZR 186/18 Beschluss
- BGH, 11.07.2024 – V ZR 212/23 Beschluss
- BGH, 19.07.2023 – VIII ZR 201/22 Urteil
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BGH, 14.09.2018 – V ZR 165/17
Urteil
1. Die Sozialbindung einer mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnung stellt einen Rechtsmangel dar (Bestätigung von Senat, Urteil vom 21. Januar 2000, V ZR 387/98, NJW 2000, 1256; Urteil vom 28. Oktober 1983, V ZR 235…
- Oberlandesgericht Hamm, 18.07.2016 – 22 U 161/15 Urteil
- Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, 28.08.2013 – 1 U 377/12 Urteil
- Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, 21.11.2013 – 3 U 23/13 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 27.08.2013 – 15 U 7/12 Urteil
- Landgericht Mönchengladbach, 31.03.2017 – 11 O 276/15 Urteil
- Thüringer Oberlandesgericht, 30.10.2014 – 1 U 862/12 Urteil
- Oberlandesgericht Koblenz, 11.03.2026 – 10 U 629/24 Urteil
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BGH, 26.02.2026 – V ZR 83/25
Beschluss
Ein bloßer Mangelverdacht stellt nur in Sonderfällen einen Sachmangel dar, nämlich dann, wenn er sich auf einen schwerwiegenden Fehler der Kaufsache bezieht und nach der Verkehrsanschauung, selbst wenn er in Wahrheit unb…
- Oberlandesgericht Hamm, 18.09.2025 – 22 U 52/24 Urteil
- Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, 03.04.2025 – 4 U 27/24 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, 27.09.2023 – 7 U 83/23 Beschluss
- Landgericht Darmstadt, 01.08.2023 – 26 O 43/22 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, 24.05.2023 – 7 U 1/23 Beschluss
- Oberlandesgericht Rostock, 06.04.2023 – 3 U 33/21 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, 22.02.2023 – 7 U 199/22 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 19.12.2022 – 22 U 211/21 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 15.03.2018 – 24 U 124/17 Beschluss
- Landgericht Mönchengladbach, 09.02.2018 – 1 O 443/13 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 03.07.2017 – I-4 U 146/14 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 02.03.2017 – 22 U 82/16 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 31.10.2016 – 21 U 12/16 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 23.02.2016 – I-24 U 145/15 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 18.06.2015 – 19 U 174/14 Beschluss
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 10.03.2015 – I-21 U 93/14 Urteil
- Landgericht Köln, 26.01.2015 – 26 O 100/14 Urteil
- Oberlandesgericht Koblenz, 05.09.2014 – 8 U 1353/13 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 03.07.2014 – 7 U 78/13 Urteil