Rechtsprechung / BGH, 11.12.2012 – VI ZR 314/10
Zitiert von 80 Entscheidungen
BGH, Urteil vom 11.12.2012 – VI ZR 314/10 · Seite 1 von 2
-
BGH, 17.12.2013 – VI ZR 211/12
Urteil
1. Eine Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch eine Internetveröffentlichung ist nicht generell höher oder niedriger zu bemessen als eine Entschädigung wegen eines Artikels in den …
-
BGH, 18.06.2019 – VI ZR 80/18
Urteil
1. Die Wiederholungsgefahr im Sinne von § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB und damit ein Anspruch des Betroffenen auf Unterlassung einer ihn identifizierenden Wort- und Bildberichterstattung über ein Ermittlungsverfahren können en…
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 18.12.2013 – 5 A 413/11 Urteil
-
BGH, 27.04.2021 – VI ZR 166/19
Urteil
Zur Wiederholungsgefahr hinsichtlich der Veröffentlichung einer redaktionellen Anmerkung zu einer Gegendarstellung (sogenannter Redaktionsschwanz).
-
BGH, 16.02.2016 – VI ZR 367/15
Urteil
1. Die Frage, ob in dem Online-Archiv einer Tageszeitung nicht mehr aktuelle Beiträge (Altmeldungen) zum Abruf bereitgehalten werden dürfen, in denen über den Verdacht einer Straftat im Zusammenhang mit einem - später na…
-
BGH, 19.03.2013 – VI ZR 93/12
Urteil
Zur Zulässigkeit einer Berichterstattung während eines laufenden Strafverfahrens über Äußerungen, aus denen sich Rückschlüsse auf sexuelle Neigungen ergeben.
-
BGH, 18.11.2014 – VI ZR 76/14
Urteil
Hat ein Presseorgan unter Beachtung der Voraussetzungen einer zulässigen Verdachtsberichterstattung über den Verdacht einer Straftat berichtet, kann der Betroffene bei späterer Ausräumung des Verdachts und Fortwirken der…
-
BGH, 29.06.2021 – VI ZR 52/18
Urteil
1. Dient der Betrieb eines einer bestimmten Person "gewidmeten", ehrbeeinträchtigenden Blogs dem Blogger (auch) als Nötigungsmittel im Rahmen einer Erpressung im Sinne von § 253 StGB, so kann sich daraus die Rechtswidrig…
-
BGH, 06.05.2015 – VIII ZR 161/14
Urteil
1. Zur Pflicht des Wohnraumvermieters, das über die Wasserversorgungsanlage des Wohnhauses an die Mieter abgegebene Trinkwasser auf das Vorhandensein von Legionellen zu untersuchen. 2. Die Frage, ob eine Legionelleninfek…
-
BGH, 30.09.2014 – VI ZR 443/13
Urteil
Hat das erstinstanzliche Gericht den Patienten zur Frage des Entscheidungskonflikts persönlich angehört und will das Berufungsgericht das Ergebnis dieser Anhörung abweichend vom Erstgericht würdigen, ist es dazu grundsät…
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 04.02.2021 – 4 B 1380/20 Beschluss
-
BGH, 17.12.2019 – VI ZR 249/18
Urteil
Zur rechtlichen Bewertung einer ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren begleitenden identifizierenden Verdachtsberichterstattung, wenn der Betroffene im Verlauf des Unterlassungsklageverfahrens wegen der Straftat rech…
-
BGH, 02.07.2019 – VI ZR 494/17
Urteil
1. Zu den Voraussetzungen eines öffentlich-rechtlichen Unterlassungsanspruchs gegenüber Äußerungen in einer Studie, die von dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen…
-
BGH, 10.02.2015 – VI ZR 8/14
Urteil
Zur Haftung des Schädigers für psychische Beeinträchtigungen, wenn der Geschädigte es unterlässt, sich einer (weiteren) Behandlung zu unterziehen.
-
BGH, 20.05.2014 – VI ZR 187/13
Urteil
1. Zur Bindungswirkung eines Grund- und Teilurteils. 2. Zur Bejahung eines abgrenzbaren Teils des Gesundheitsschadens bei Mitverursachung der Gesundheitsverletzung.
-
BGH, 20.06.2023 – VI ZR 262/21
Urteil
Für eine identifizierende Verdachtsberichterstattung ist jedenfalls ein Mindestbestand an Beweistatsachen, die für den Wahrheitsgehalt der Information sprechen und ihr damit erst "Öffentlichkeitswert" verleihen, erforder…
-
BGH, 04.06.2019 – VI ZR 440/18
Urteil
Zur Entkräftung der bei einer Persönlichkeitsrechtsverletzung bestehenden Vermutung der Wiederholungsgefahr durch die gegenüber einem Dritten abgegebene strafbewehrte Unterlassungsverpflichtungserklärung und weitere beso…
-
BGH, 09.06.2016 – IX ZR 174/15
Urteil
Indizien für eine Zahlungseinstellung sind gegeben, wenn der Schuldner selbst erteilte Zahlungszusagen nicht einhält oder verspätete Zahlungen nur unter dem Druck einer angedrohten Liefersperre vornimmt.
-
BGH, 05.11.2013 – VI ZR 304/12
Urteil
1. In der Abwägung schutzwürdiger Belange der Presse an der Veröffentlichung von persönlichen Daten mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung kann das Gewicht eines Eingriffs dadurch gemindert werden, dass die p…
-
BGH, 05.11.2013 – VI ZR 527/12
Urteil
Zum Umfang der Haftung im Falle eines Gesundheitsschadens aufgrund eines ärztlichen Befunderhebungsfehlers.
-
BGH, 29.11.2021 – VI ZR 248/18
Teilurteil
1. Der unzutreffenden Wiedergabe von (angeblichen) Äußerungen eines Verstorbenen kommt ein dessen postmortales Persönlichkeitsrecht verletzendes Gewicht zu, wenn die untergeschobenen Äußerungen nach Qualität und/oder Qua…
-
BGH, 26.09.2023 – VI ZB 79/21
Beschluss
1. Die Begrenzung des Instanzenzugs durch § 574 Abs. 1 Satz 2, § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO gilt nur für das Verfügungsverfahren selbst, nicht hingegen für selbständige und mit einem eigenen Rechtsmittelzug ausgestaltete Verf…
-
BGH, 16.01.2018 – VI ZR 474/16
Urteil
1. Erlaubnispflichtige Zahlungsdienste als Zahlungsinstitut erbringt nur derjenige, der "als Unternehmen" handeln will (Anschluss an BGH, Beschluss vom 28. Oktober 2015, 5 StR 189/15). 2. "Als Unternehmen" handelt nur, w…
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 09.09.2013 – 5 B 417/13 Beschluss
-
BGH, 29.06.2021 – VI ZR 10/18
Urteil
1. Dient der Betrieb eines einer bestimmten Person "gewidmeten", ehrbeeinträchtigenden Blogs dem Blogger (auch) als Nötigungsmittel im Rahmen einer Erpressung im Sinne von § 253 StGB, so kann sich daraus die Rechtswidrig…
-
BGH, 19.11.2024 – VI ZR 87/24
Urteil
Zur Zulässigkeit einer identifizierenden Wort- und Bildberichterstattung über den Schlagstockeinsatz eines Polizeibeamten.
-
BGH, 27.07.2020 – VI ZR 476/18
EuGH-Vorlage
Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden zur Auslegung des Unionsrechts folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt: 1. Ist es mit dem Recht des Betroffenen auf Achtung seines Privatlebens (Art. 7 Charta der Gru…
-
BGH, 17.10.2023 – VI ZR 192/22
Urteil
Sprechen gewichtige Gründe für eine identifizierende Tatschilderung seitens des Opfers, muss diese auch dann hingenommen werden, wenn sie (aufgrund einer Prangerwirkung oder Stigmatisierung) schwerwiegende Folgen für die…
- Oberlandesgericht München, 17.07.2018 – 18 W 858/18 Beschluss
- Landgericht Köln, 13.11.2014 – 14 O 315/14 Urteil
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 12.04.2022 – 17 U 823/20 Urteil
- Landgericht Köln, 27.04.2017 – 14 O 261/16 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 13.10.2016 – 15 U 189/15 Urteil
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 13.02.2019 – 6 U 105/18 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 08.02.2018 – 21 U 95/15 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 16.10.2013 – 15 U 130/13 Urteil
- Bayerisches Oberstes Landesgericht, 08.07.2024 – 102 Sch 114/22 Beschluss
- Oberlandesgericht Stuttgart, 01.02.2023 – 4 U 144/22 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 24.05.2018 – 16 U 108/17 Urteil
- Landgericht Köln, 27.04.2017 – 14 O 323/15 Urteil
- Amtsgericht Bonn, 11.02.2015 – 109 C 244/14 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 13.12.2018 – 15 U 42/18 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 24.11.2017 – 20 U 194/16 Urteil
- Landgericht Köln, 13.07.2016 – 28 O 12/16 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 12.07.2016 – 15 U 176/15 Urteil
- Arbeitsgericht Aachen, 25.02.2016 – 2 Ga 6/16 Urteil
- Amtsgericht Bonn, 15.04.2014 – 109 C 223/13 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 30.11.2023 – 15 U 132/22 Urteil
- Oberlandesgericht Köln, 30.11.2023 – 15 U 121/22 Urteil
- Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, 21.12.2022 – 7 CE 22.2168 Beschluss