Rechtsprechung / BGH, 22.10.2014 – XII ZB 257/14

Zitiert von 25 Entscheidungen

BGH, Beschluss vom 22.10.2014 – XII ZB 257/14

  1. BGH, 05.07.2017 – XII ZB 463/16 Beschluss

    Zwar kann die Schilderung von Vorgängen durch einen Rechtsanwalt die mitgeteilten Tatsachen in gleicher Weise glaubhaft machen, wie dies sonst durch eine eidesstattliche Versicherung der Fall ist, wenn der Anwalt die Ric…

  2. BGH, 08.08.2019 – VII ZB 35/17 Beschluss

    Der Einzelanwalt, der am Tag des Ablaufs der Berufungsbegründungsfrist unvorhergesehen erkrankt und deshalb nicht mehr in der Lage ist, die Berufungsbegründung rechtzeitig fertigzustellen, genügt seinen Sorgfaltspflichte…

  3. BGH, 10.02.2021 – XII ZB 4/20 Beschluss

    Der krankheitsbedingte Ausfall des Rechtsanwalts am letzten Tag der Frist rechtfertigt für sich genommen noch keine Wiedereinsetzung. An einer schuldhaften Fristversäumung fehlt es nur dann, wenn infolge der Erkrankung w…

  4. BGH, 19.02.2019 – VI ZB 43/18 Beschluss

    1. Ein Rechtsanwalt muss allgemeine Vorkehrungen dafür treffen, dass das zur Wahrung von Fristen Erforderliche auch dann unternommen wird, wenn er unvorhergesehen ausfällt. Ist er als Einzelanwalt ohne eigenes Personal t…

  5. Kammergericht, 25.02.2022 – 6 U 218/21 Beschluss
  6. BGH, 02.08.2022 – VIII ZB 3/21 Beschluss

    Zu den Pflichten des Rechtsmittelgerichts, wenn es einer anwaltlichen Versicherung im Verfahren der Wiedereinsetzung keinen Glauben schenkt (im Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 17. November 2015 - VI ZB 38/13, WM 2016, 8…

  7. BGH, 06.12.2017 – XII ZB 335/17 Beschluss

    Nutzt ein Rechtsanwalt zur Übermittlung eines fristgebundenen Schriftsatzes ein Telefaxgerät, hat er eine ausreichende Zeitreserve einzuplanen, um einen vollständigen Zugang des zu übermittelnden Schriftsatzes bis zum Fr…

  8. BGH, 20.12.2017 – XII ZB 213/17 Beschluss

    Auch bei einer unvorhergesehenen Erkrankung muss ein Rechtsanwalt alle ihm dann noch möglichen und zumutbaren Maßnahmen zur Wahrung einer Frist ergreifen. An einer schuldhaften Fristversäumung fehlt es nur dann, wenn inf…

  9. BGH, 20.04.2016 – XII ZB 390/15 Beschluss

    Entschließt sich ein Rechtsanwalt, einen fristgebundenen Schriftsatz selbst bei Gericht einzureichen, übernimmt er die alleinige Verantwortung für die Einhaltung der Frist. Er hat dann geeignete Maßnahmen zu treffen, um …

  10. BVerwG, 29.01.2015 – 9 BN 2/14 Beschluss

    Bei der Übermittlung eines fristgebundenen Schriftsatzes handelt ohne Verschulden (§ 60 Abs. 1 VwGO), wer so rechtzeitig beginnt, dass unter gewöhnlichen Umständen mit dem Abschluss der Übertragung noch am Tag des Frista…

  11. BGH, 23.04.2024 – VIa ZB 16/23 Beschluss
  12. BGH, 11.04.2024 – IX ZB 22/23 Beschluss
  13. BGH, 19.12.2018 – XII ZB 53/18 Beschluss

    Zum Verschulden eines Rechtsanwalts, der den Antrag auf Verlängerung der Beschwerdebegründungsfrist in einer Familienstreitsache seinem Kanzleiangestellten überlässt, an der Fristversäumung.

  14. BFH, 27.07.2015 – X B 107/14 Beschluss

    1. NV: Ein prozessbevollmächtigter steuerlicher Berater (§ 62 Abs. 2 FGO), der die Frist zur Einlegung oder Begründung eines Rechtsmittels bis zum letzten Tag ausschöpft, hat wegen der damit erfahrungsgemäß verbundenen R…

  15. BGH, 25.06.2015 – V ZB 50/15 Beschluss
  16. BGH, 02.12.2025 – VIII ZB 17/25 Beschluss

    Zu den Anforderungen an die Glaubhaftmachung der vorübergehenden Unmöglichkeit der Einreichung eines Schriftsatzes - hier: Berufungsbegründung - als elektronisches Dokument aus technischen Gründen bei einem nicht möglich…

  17. BGH, 24.04.2025 – III ZB 81/24 Beschluss
  18. Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, 02.08.2022 – 26 Ta 121/22 Beschluss
  19. Oberlandesgericht Rostock, 28.02.2020 – 3 U 41/19 Beschluss
  20. Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken, 09.12.2014 – 4 U 137/14 Beschluss
  21. BGH, 15.12.2023 – AnwZ (Brfg) 20/23 Beschluss
  22. Landesarbeitsgericht Köln, 15.12.2022 – 8 Sa 482/22 Urteil
  23. Oberlandesgericht Braunschweig, 28.10.2022 – 4 U 76/22 Beschluss
  24. Kammergericht, 07.04.2021 – 3 U 2/21 Beschluss
  25. Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 03.02.2016 – 12 U 112/15 Beschluss