Rechtsprechung / BGH, 15.12.2015 – VI ZB 15/15
Zitiert von 34 Entscheidungen
BGH, Beschluss vom 15.12.2015 – VI ZB 15/15
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BGH, 11.05.2021 – VIII ZB 9/20
Beschluss
1. Zum Eingang eines über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) eingereichten elektronischen Dokuments (hier: Berufungsbegründung) bei Gericht (§ 130a Abs. 5 Satz 1 ZPO; im Anschluss an BGH, Urteil vom 14. Ma…
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BAG, 07.08.2019 – 5 AZB 16/19
Beschluss
Versendet ein Rechtsanwalt fristwahrende Schriftsätze über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) an das Gericht, hat er in seiner Kanzlei das zuständige Personal dahingehend zu belehren, dass stets der Erhalt…
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BGH, 29.10.2019 – VIII ZB 103/18, VIII ZB 104/18, VIII ZB 103/18 und 104/18
Beschluss
Zur Frage der einen gestuften Schutz gegen Fristversäumnisse sicherstellenden Organisation der Ausgangskontrolle in einer Rechtsanwaltskanzlei (im Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 8. Januar 2013 - VI ZB 78/11, NJW-RR 201…
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BGH, 26.04.2016 – VI ZB 4/16, VI ZB 7/16
Beschluss
1. Ein Rechtsanwalt hat bei der Versendung fristgebundener Schriftsätze per Telefax durch organisatorische Vorkehrungen sicherzustellen, dass die Telefax-Nummer des angeschriebenen Gerichts verwendet wird. Dazu gehört di…
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BGH, 17.03.2020 – VI ZB 99/19
Beschluss
1. Die Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze muss sich entweder - für alle Fälle - aus einer allgemeinen Kanzleianweisung oder - in einem Einzelfall - aus einer konkreten Einzelanweisung ergeben. Eine konkrete Ei…
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BGH, 19.09.2017 – VI ZB 40/16
Beschluss
Ist die Berufungsbegründungsfrist errechnet und befindet sich in den Handakten ein Vermerk über die Notierung der Frist im Fristenbuch, kann sich der Rechtsanwalt grundsätzlich auf die Prüfung des Erledigungsvermerks in …
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BGH, 25.02.2016 – III ZB 42/15
Beschluss
Eine Einzelanweisung, die das Fehlen allgemeiner organisatorischer Regelungen zur Ausgangskontrolle fristgebundener Schriftsätze ausgleichen kann, setzt voraus, dass der Rechtsanwalt für einen bestimmten Fall genaue Anwe…
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BGH, 30.01.2024 – VIII ZB 85/22
Beschluss
Zu den Anforderungen an die Ausgangskontrolle bei der Versendung fristgebundener Schriftsätze - hier: Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist - über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA; im Ansc…
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BGH, 25.04.2017 – VI ZB 45/16
Beschluss
1. Den Prozessbevollmächtigten trifft kein Verschulden an der Versäumung der Berufungsfrist, wenn er seine bisher zuverlässige Angestellte mittels einer auf dem Schriftsatz vermerkten Anweisung dazu anhält, die falsche B…
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BGH, 30.05.2017 – VI ZB 54/16
Beschluss
1. Ein Rechtsanwalt darf regelmäßig erwarten, dass einem ersten Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist entsprochen wird, wenn er einen erheblichen Grund vorträgt. Demgemäß besteht keine Verpflichtung, sich…
- BGH, 26.05.2021 – VIII ZB 55/19 Beschluss
- BGH, 24.01.2019 – I ZB 47/18 Beschluss
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BGH, 09.05.2019 – IX ZB 6/18
Beschluss
Zu den Sorgfaltspflichten eines Prozessbevollmächtigten, der einen anderen Anwalt mit der fristwahrenden Einlegung eines Rechtsmittels beauftragt.
- BGH, 20.11.2018 – XI ZB 31/17 Beschluss
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BGH, 16.08.2016 – VI ZB 40/15
Beschluss
Die Postausgangskiste eines Prozessbevollmächtigten gehört zu dessen organisatorischem Verantwortungsbereich und ist nicht bereits Teil des Postwegs.
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BGH, 23.02.2016 – II ZB 9/15
Beschluss
Besteht die allgemeine Kanzleianweisung, nach der Übermittlung eines Schriftsatzes per Telefax anhand des Sendeprotokolls zu prüfen, ob die Übermittlung vollständig und an den richtigen Empfänger erfolgt ist, und die Fri…
- BGH, 21.11.2024 – I ZB 34/24 Beschluss
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BGH, 14.03.2017 – VI ZB 34/16
Beschluss
Eine Berufung ist nicht ordnungsgemäß durch einen Anwalt begründet, wenn dieser eine von einem Dritten entworfene Berufungsbegründung unterzeichnet, dabei jedoch durch einen distanzierenden Zusatz deutlich macht, dass er…
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BGH, 10.08.2016 – VII ZB 17/16
Beschluss
Zur Ausgangskontrolle von per Telefax zu übermittelnden fristgebundenen Schriftsätzen gehört neben der Anordnung des Rechtsanwalts, dass die Frist im Fristenkalender nach Übermittlung des Telefaxes erst dann gestrichen w…
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BGH, 26.07.2016 – VI ZB 58/14
Beschluss
Überträgt eine Kanzleiangestellte die anzuwählende Telefaxnummer des Gerichts aus einem in der Akte befindlichen Schreiben des Gerichts in einen fristgebundenen Schriftsatz, erfordert die Ausgangskontrolle, die Richtigke…
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BGH, 16.04.2019 – VI ZB 33/17
Beschluss
1. Wird Wiedereinsetzung in den vorigen Stand mit der Behauptung begehrt, ein fristgebundener Schriftsatz sei auf dem Postweg verloren gegangen, ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nur dann zu gewähren, wenn der An…
- BAG, 25.05.2016 – 5 AZR 614/15 Urteil
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BGH, 15.02.2022 – VI ZB 37/20
Beschluss
Zu den Voraussetzungen der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Fristversäumung infolge unvollständiger Umsetzung einer anwaltlichen Einzelweisung zur Notierung von Rechtsmittel- und Rechtsmittelbegründungsfrist im …
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 02.05.2017 – 9 A 1733/16 Beschluss
- BGH, 26.09.2024 – III ZB 55/23 Beschluss
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 13.01.2022 – 11 A 493/21.A Beschluss
- BGH, 18.06.2019 – XI ZB 28/18 Beschluss
- Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 01.09.2021 – 4 Sa 63/20 Urteil
- BGH, 14.06.2017 – VIII ZB 41/16 Beschluss
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BGH, 24.09.2025 – VIII ZB 34/24
Beschluss
1. Zur Frage des Wegfalls der Kausalität eines Anwaltsverschuldens bei der Postausgangskontrolle wegen unterlassener Weiterleitung des Schriftsatzes - hier: Berufungsbegründung - durch ein anderes als das in erster Insta…
- Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht, 27.08.2024 – 11 B 37/23 Beschluss
- Verwaltungsgericht Ansbach, 24.08.2022 – AN 16 E 22.01373 Beschluss
- Landesarbeitsgericht Hamm, 01.09.2016 – 15 Sa 420/16 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 26.02.2016 – I-17 U 7/16 Beschluss