Rechtsprechung / BGH, 19.09.2017 – VI ZB 40/16
Zitiert von 21 Entscheidungen
BGH, Beschluss vom 19.09.2017 – VI ZB 40/16
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BGH, 16.10.2018 – VI ZB 68/16
Beschluss
Erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben in einem Wiedereinsetzungsantrag, deren Aufklärung nach § 139 ZPO geboten gewesen wäre, können nach Fristablauf erläutert und vervollständigt werden (im Anschluss an BG…
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BGH, 19.02.2020 – XII ZB 458/19
Beschluss
1. Überträgt ein Rechtsanwalt die Notierung von Fristen einer Bürokraft, muss er durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicherstellen, dass die Fristen zuverlässig festgehalten und kontrolliert werden. Hierzu gehört …
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BGH, 08.05.2018 – VI ZB 5/17
Beschluss
1. Nach dem im Verfahrensgrundrecht auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verankerten Grundsatz, dass der Zugang zu den Gerichten und zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten Instanzen nicht in einer unzumutb…
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BAG, 20.02.2025 – 6 AZR 155/23
Urteil
Ein Rechtsanwalt verletzt die ihm obliegende Sorgfaltspflicht in Fristsachen nicht, wenn er sich in Bezug auf den Ablauf von Rechtsmittelbegründungsfristen auf die Prüfung der Vermerke in der Handakte beschränkt, sofern …
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BGH, 23.06.2020 – VI ZB 63/19
Beschluss
Der Rechtsanwalt, der im Zusammenhang mit einer fristgebundenen Verfahrenshandlung - hier der Einlegung der Berufung - mit einer Sache befasst wird, hat dies zum Anlass zu nehmen, die Fristvermerke in der Handakte zu übe…
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BGH, 10.04.2018 – VI ZB 44/16
Beschluss
Ein Rechtsanwalt muss allgemeine Vorkehrungen dafür treffen, dass das zur Wahrung von Fristen Erforderliche auch dann unternommen wird, wenn er unvorhergesehen ausfällt. Ist er als Einzelanwalt ohne eigenes Personal täti…
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BGH, 12.06.2018 – II ZB 23/17
Beschluss
Eine konkrete Einzelanweisung muss, wenn eine entsprechende allgemeine Anweisung nicht dargelegt ist, zur Ermöglichung einer zuverlässigen Gegenkontrolle durch den Rechtsanwalt beinhalten, dass unter allen Umständen zuer…
- BGH, 06.02.2018 – II ZB 14/17 Beschluss
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BGH, 17.06.2025 – VIII ZB 54/24
Beschluss
1. Zu den von einem Rechtsanwalt zu treffenden organisatorischen Vorkehrungen zur Vermeidung möglicher Fristversäumnisse - hier: auf die Eintragung in den Fristenkalender bezogener Erledigungsvermerk in der Handakte und …
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 09.09.2024 – 12 B 642/24 Beschluss
- Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 28.01.2025 – 3 M 196/24 Beschluss
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BGH, 24.06.2025 – VI ZB 19/23
Beschluss
Die Überwachungspflicht des Rechtsanwalts, dem die Handakten zwecks Fertigung der Berufungsschrift vorgelegt werden, beschränkt sich nicht nur auf die Prüfung, ob die Berufungsfrist zutreffend notiert ist, sondern erstre…
- BGH, 13.06.2019 – V ZB 132/17 Beschluss
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BGH, 12.12.2017 – VI ZB 24/17
Beschluss
Der Rechtsmittelführer ist nur solange als an der fristgemäßen Einreichung der Rechtsmittelbegründung gehindert anzusehen, wie ihm die Prozessakten trotz eines rechtzeitigen Akteneinsichtsgesuchs nicht oder nicht vollstä…
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Oberverwaltungsgericht NRW, 17.04.2026 – 6 B 1179/25
Beschluss
Ein Rechtsanwalt, dem die Sache im Zusammenhang mit einer fristgebundenen Prozesshandlung zur Bearbeitung vorgelegt wird, muss die Einhaltung seiner Anweisung zur Berechnung und Notierung laufender Rechtsmittelfristen ei…
- Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, 21.08.2025 – 5 SLa 991/25 Beschluss
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 26.06.2025 – 2 UF 94/25 Beschluss
- Landesarbeitsgericht Hamburg, 26.07.2024 – 2 Sa 19/22 Beschluss
- Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, 27.06.2024 – 5 Sa 262/23 Urteil
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BAG, 23.05.2024 – 6 AZR 155/23 (A)
Vorlagebeschluss
Der Sechste Senat beabsichtigt, die Auffassung zu vertreten, dass ein Rechtsanwalt die ihm obliegende Sorgfaltspflicht in Fristsachen nicht verletzt, wenn er sich in Bezug auf den Ablauf von Rechtsmittelbegründungsfriste…
- Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, 25.03.2021 – OVG 3 N 20/21 Beschluss