Gesetze / Rechtsprechung / § 103 FGO

Entscheidungen zu § 103 FGO

21 Entscheidungen der Bundesgerichte

  1. BFH, 13.01.2010 – I B 83/09 Beschluss

    1. NV: Finden in einem Rechtsstreit mehrere mündliche Verhandlungen an verschiedenen Terminstagen statt, sind diejenigen Richter zur Entscheidung berufen, die an der letzten Verhandlung teilgenommen haben . 2. NV: Wird e…

  2. BFH, 20.08.2010 – IX B 41/10 Beschluss

    1. NV: Die Festsetzungsfrist wird bei Eheleuten auch dann wegen Steuerhinterziehung (§ 169 Abs. 2 Satz 2 AO) verlängert, wenn (nur) einem der zusammenveranlagten Ehegatten eine Steuerhinterziehung vorzuwerfen ist. 2. NV:…

  3. BFH, 18.05.2017 – III R 20/14 Urteil

    1. Ein Betrieb, der das im Steinbruch frisch abgebaute Gestein durch Brechen, Sieben, Trennen und Mischen zu Schüttgütern (Schotter) aufbereitet, ist nicht dem verarbeitenden Gewerbe zuzuordnen; dies gilt auch dann, wenn…

  4. BFH, 11.06.2026 – VII B 69/25 Beschluss

    1. NV: Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, § 96 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung --FGO--) ist jedenfalls dann nicht verletzt, wenn die mündliche Verhandlung erst nach der Verkündung des…

  5. BFH, 22.03.2023 – II B 26/22 Beschluss

    1. NV: Wurde eine mündliche Verhandlung nicht nur unterbrochen, sondern vertagt, hat das Gericht in der für die letzte mündliche Verhandlung maßgebenden Besetzung zu entscheiden. 2. NV: Die Beachtung der für die Verhandl…

  6. BFH, 03.12.2010 – V B 57/10 Beschluss

    NV: Liegen zwischen dem Tag der mündlichen Verhandlung und einem späteren Termin zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung mehr vier Monate, liegt keine Unterbrechung der mündlichen Verhandlung, sondern die Bestimmung e…

  7. Finanzgericht Münster, 29.09.2012 – 9 K 2546/11 G,F Beschluss
  8. BFH, 14.01.2026 – II B 7/25 Beschluss

    Ergeht nach Schluss der mündlichen Verhandlung der Beschluss, dass die Verhandlung vertagt und ein neuer Termin von Gerichts wegen bestimmt wird, kann grundsätzlich nicht davon ausgegangen werden, dass das Finanzgericht …

  9. BFH, 08.05.2024 – VII B 5/23 Beschluss

    NV: Es ist ein anerkannter allgemeiner Grundsatz des Prüfungsrechts, dass nur fachlich hinreichend qualifizierte Personen als Prüfer eingesetzt werden dürfen (Senatsurteil vom 20.07.1999 - VII R 111/98, BFHE 189, 280, BS…

  10. BFH, 18.04.2017 – III B 76/16 Beschluss

    1. NV: Wird die mündliche Verhandlung nach einer Zeugeneinvernahme vertagt, so ist ein Wechsel der ehrenamtlichen Richter unschädlich, wenn diese im nächsten Termin durch Verlesung der protokollierten Zeugenaussage Kennt…

  11. BSG, 25.01.2017 – B 3 P 3/15 R Urteil

    1. Personen, die an zuvor gescheiterten Rahmenvertragsverhandlungen teilgenommen haben, sind bundesrechtlich nicht gehindert, als Mitglied der dazu angerufenen Schiedsstelle für Pflegeeinrichtungen mitzuwirken. 2. Eine R…

  12. BFH, 15.04.2015 – VIII R 1/13 Urteil
  13. BFH, 01.04.2015 – V B 63/14 Beschluss

    1. NV: Wechselt nach Vertagung einer Sitzung mit Zeugeneinvernahme die Richterbank, muss die Zeugenvernehmung dann nicht wiederholt werden, wenn es nicht auf den persönlichen Eindruck des Zeugen zur Beurteilung seiner Gl…

  14. BFH, 28.08.2012 – VII B 181/11 Beschluss

    1. NV: Das Gebot der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme ist nicht verletzt, wenn nach Durchführung der Beweisaufnahme durch den Einzelrichter ein Richterwechsel stattfindet und der nunmehr zuständige Richter das Ergebnis…

  15. BFH, 12.05.2011 – IX B 121/10 Beschluss

    1. NV: Rechtssachen zur Eigenheimzulage haben nur noch ausnahmsweise grundsätzliche Bedeutung . 2. NV: Als unzutreffend behauptete Würdigungen und Wertungen des FG beinhalten keine greifbare Gesetzwidrigkeit oder Willkür…

  16. Finanzgericht Münster, 17.03.2025 – 5 K 694/17 U Urteil
  17. Niedersächsisches Finanzgericht, 04.07.2024 – 9 K 309/21 Urteil
  18. Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 29.01.2014 – 3 K 1223/11 Urteil
  19. Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 05.12.2012 – 3 K 624/07 Urteil
  20. Hessisches Finanzgericht, 19.05.2010 – 12 K 2497/09 Urteil
  21. Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 05.05.2010 – 3 K 251/07 Urteil