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Entscheidungen zu § 3a RVG
129 Entscheidungen der Bundesgerichte · Vergütungsvereinbarung · Seite 1 von 3
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BGH, 19.02.2026 – IX ZR 226/22
Urteil
1a. Die Vergütungsvereinbarung muss in der Textform genügender Weise auch den Anwendungsbereich der Honorarabrede erkennen lassen. 1b. Für die Auslegung der Vergütungsvereinbarung dürfen auch außerhalb der Textform liege…
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BGH, 08.05.2025 – IX ZR 90/23
Urteil
1. Die Vergütungsvereinbarung bestimmt, auf welche Tätigkeiten und welche Angelegenheiten die Prüfung der unangemessenen Höhe der Vergütung zu beziehen ist. Danach richtet sich, ob von einer einheitlichen Vergütungsverei…
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BGH, 03.12.2015 – IX ZR 40/15
Urteil
1. Eine formfreie Gebührenvereinbarung für eine außergerichtliche Beratung liegt nur vor, wenn sich den Abreden der Parteien entnehmen lässt, dass oder in welchem Umfang die vereinbarte Vergütung ausschließlich Leistunge…
- Oberlandesgericht Hamm, 15.08.2017 – 28 U 186/15 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 08.11.2022 – 24 U 39/21 Urteil
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BGH, 26.03.2026 – IX ZR 52/24
Urteil
1. Der Einspruch gegen einen Vollstreckungsbescheid darf nicht durch zweites Versäumnisurteil verworfen werden, wenn der Antragsgegner bereits vor Erlass des Vollstreckungsbescheids Widerspruch gegen den Mahnbescheid erh…
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 08.11.2022 – 24 U 38/21 Urteil
- Landgericht GieBen, 23.02.2011 – 1 S 186/10 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 11.11.2010 – I-28 U 34/10 Urteil
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 28.08.2014 – 2 U 2/14 Urteil
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BGH, 10.11.2016 – IX ZR 119/14
Urteil
1. Ob ein für die Sittenwidrigkeit der Honorarvereinbarung sprechendes auffälliges Missverhältnis zwischen der Leistung des Anwalts und dem vereinbarten Honorar besteht, hängt davon ab, welche Vergütung nach Umfang und S…
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BGH, 12.05.2016 – IX ZR 208/15
Urteil
Die Formerfordernisse des § 3a Abs. 1 RVG gelten grundsätzlich auch für einen Schuldbeitritt zur Vergütungsvereinbarung. Ihre Reichweite wird bestimmt durch den Zweck, dem Beitretenden deutlich zu machen, dass er nicht n…
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BGH, 03.11.2011 – IX ZR 47/11
Urteil
1. Für den Abschluss einer Vergütungsvereinbarung sind nicht die im Zeitpunkt der unbedingten Auftragserteilung, sondern die im Zeitpunkt des Zustandekommens der Vereinbarung geltenden rechtlichen Regelungen maßgeblich .…
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 08.05.2018 – 24 U 96/17 Beschluss
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BGH, 13.02.2020 – IX ZR 140/19
Urteil
1. Eine formularmäßige Vergütungsvereinbarung, welche eine Mindestvergütung des Rechtsanwalts in Höhe des Dreifachen der gesetzlichen Vergütung vorsieht, ist jedenfalls im Rechtsverkehr mit Verbrauchern wegen unangemesse…
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 05.12.2023 – 24 U 116/22 Urteil
- Oberlandesgericht Bamberg, 15.06.2023 – 12 U 89/22 Urteil
- Landgericht Kleve, 24.09.2015 – 6 S 17/15 Urteil
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BGH, 24.01.2018 – VII ZB 60/17
Beschluss
1. Die unterliegende Partei trifft keine prozessuale Kostenerstattungspflicht nach § 91 ZPO gegenüber der obsiegenden Partei bezüglich einer von dieser gemäß § 3a RVG vereinbarten Vergütung, soweit diese die gesetzliche …
- Oberlandesgericht Köln, 12.04.2023 – 11 U 218/19 Teilurteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 19.07.2018 – 15 U 37/17 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 08.06.2016 – 4 U 162/15 Urteil
- Landgericht Köln, 08.12.2011 – 30 O 448/09 Urteil
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 07.10.2024 – 2 U 86/23 Urteil
- Oberlandesgericht München, 02.02.2022 – 15 U 2738/21 Rae Endurteil
- Landgericht Hamburg, 29.11.2017 – 308 O 236/15 Urteil
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BGH, 12.09.2024 – IX ZR 65/23
Urteil
1. Eine formularmäßig getroffene anwaltliche Zeithonorarabrede ist auch im Rechtsverkehr mit Verbrauchern nicht allein deshalb unwirksam, weil der Rechtsanwalt weder dem Mandanten vor Vertragsschluss zur Abschätzung der …
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BGH, 22.10.2015 – IX ZR 100/13
Urteil
Zu den Voraussetzungen, unter denen die Rückforderung von vereinbartem Anwaltshonorar nach Treu und Glauben ausgeschlossen ist, wenn bei der Vereinbarung des Honorars die gesetzlich vorgeschriebene Form nicht eingehalten…
- Bayerisches Oberstes Landesgericht, 29.04.2026 – 102 Sch 170/25 e Beschluss
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 28.02.2023 – 24 U 335/20 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 07.07.2015 – 28 U 189/13 Urteil
- Kammergericht, 02.12.2014 – 7 U 23/14 Urteil
- Oberlandesgericht Stuttgart, 13.09.2013 – 8 W 271/13 Beschluss
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 04.05.2011 – 4 U 103/10 Urteil
- Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, 02.11.2010 – PB 15 S 127/10 Beschluss
- BGH, 19.02.2026 – IX ZR 227/22 Urteil
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BGH, 13.12.2018 – IX ZR 216/17
Urteil
Ein zum Pflichtverteidiger bestellter Anwalt muss vor Abschluss einer Vergütungsvereinbarung dem Beschuldigten einen eindeutigen Hinweis erteilen, dass er auch ohne den Abschluss der Honorarvereinbarung zu weiterer Verte…
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BGH, 16.07.2015 – IX ZR 197/14
Urteil
1. In Fällen der Rechts- und Steuerberaterhaftung bestimmen sich die Beweiserleichterungen für den Ursachenzusammenhang zwischen Pflichtverletzung und Schaden nach den Grundsätzen des Anscheinsbeweises (Festhaltung an de…
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BGH, 05.06.2014 – IX ZR 137/12
Urteil
Eine Vergütungsvereinbarung zwischen Rechtsanwalt und Mandant, die gegen die Formvorschriften des § 3a Abs. 1 Satz 1 und 2 RVG oder die Voraussetzungen für den Abschluss einer Erfolgshonorarvereinbarung nach § 4a Abs. 1 …
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 24.02.2026 – 24 U 65/22 Urteil
- Verwaltungsgericht Hamburg, 16.12.2024 – 32 D 539/24 Urteil
- Kammergericht, 07.05.2019 – 13 U 26/18 Urteil
- Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, 21.02.2019 – OVG 12 L 76.18 Beschluss
- Landgericht Krefeld, 21.02.2018 – 5 O 148/17 Urteil
- Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, 15.01.2015 – 3 K 193.13 Urteil
- Hessischer Verwaltungsgerichtshof, 27.06.2013 – 6 E 600/13, 6 E 602/13, 6 E 601/13 Beschluss
- Oberlandesgericht Köln, 17.10.2012 – 17 U 7/12 Urteil
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BGH, 03.07.2017 – AnwZ (Brfg) 42/16
Urteil
Der Rechtsanwalt darf kostenlose Erstberatungen für Personen anbieten, die einen Verkehrsunfall erlitten haben.
- Oberlandesgericht Stuttgart, 15.08.2024 – 2 U 30/22 Urteil
- Landgericht München II, 17.08.2023 – 13 O 3772/21 Rae Endurteil