Entscheidungen zu § 7 SG
290 Entscheidungen der Bundesgerichte · Grundpflicht des Soldaten · Seite 2 von 6
- BVerwG, 13.03.2025 – 2 WD 17.24 Urteil
- BVerwG, 02.02.2023 – 2 WD 3/22 Urteil
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BVerwG, 21.09.2022 – 2 WDB 1/22
Beschluss
1. Die Anhörung der Vertrauensperson kann im einfachen Disziplinarverfahren vom Disziplinarvorgesetzten nicht auf den Rechtsberater delegiert werden. 2. Der Anhörung der Vertrauensperson zum Disziplinarmaß ist auch dann …
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BVerwG, 04.10.2021 – 2 WNB 1/21
Beschluss
Ein Soldat, der sich krank zu Hause aufhält, ist auf Grund seiner allgemeinen Treuepflicht grundsätzlich verpflichtet, auf Rückfragen des Dienstherrn unverzüglich zu reagieren.
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BVerwG, 15.07.2021 – 2 WD 6/21
Urteil
Das Gericht muss im Rahmen des ihm nach § 21 StGB analog zustehenden Ermessens bei einer eigenmächtigen Abwesenheit von der Truppe eine Disziplinarmaßnahme dann nicht mildern, wenn während eines langen Abwesenheitszeitra…
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BVerwG, 04.05.2021 – 2 WD 16/20
Urteil
Ein unerlaubtes Fernbleiben eines Soldaten vom Dienst an fünf teilweise zusammenhängenden Tagen ist im Regelfall mit einer Dienstgradherabsetzung zu ahnden.
- BVerwG, 22.04.2021 – 2 WD 15/20 Urteil
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BVerwG, 25.03.2021 – 2 WD 13/20
Urteil
1. Begeht ein Vorgesetzter gegenüber einem Untergebenen innerdienstlich eine fahrlässige Körperverletzung, die erhebliche Folgeschäden nach sich zieht, bildet ein Beförderungsverbot den Ausgangspunkt der Zumessungserwägu…
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BVerwG, 04.02.2021 – 2 WD 9/20
Urteil
1. In einem Disziplinarverfahren gegen einen Soldaten können die Tatsachenfeststellungen eines rechtskräftigen verwaltungsgerichtlichen Urteils über die Rückforderung von Trennungsgeld nach § 84 Abs. 2 WDO zugrunde geleg…
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BVerwG, 05.12.2019 – 2 WD 29/18
Urteil
1. Versucht ein Soldat über die Einstellungsvoraussetzungen für die Übernahme ins Berufssoldatenverhältnis zu täuschen, ist nach der Wertung des § 46 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 SG die disziplinare Höchstmaßnahme Ausgangspunkt d…
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BVerwG, 28.08.2019 – 2 WD 28/18
Urteil
Verletzt ein in der Materialbewirtschaftung eingesetzter Soldat in Vorgesetztenstellung grob fahrlässig die Pflicht, das Vermögen des Dienstherrn zu schützen, erscheint eine Bezügekürzung als Regelmaßnahme angemessen.
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BVerwG, 11.12.2018 – 2 WD 12/18
Urteil
Verursacht ein Soldat auf einer Dienstfahrt fahrlässig einen Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch zu Tode kommt, ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen die Dienstgradherabsetzung.
- BVerwG, 25.10.2018 – 2 WD 8/18 Urteil
- BVerwG, 14.06.2018 – 2 WD 15/17 Urteil
- BVerwG, 02.11.2017 – 2 WD 3/17 Urteil
- BVerwG, 30.01.2017 – 2 WD 1/16 Urteil
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BVerwG, 19.05.2016 – 2 WD 13/15
Urteil
Wird ein Schwarzbestand an Manöver- und pyrotechnischer Munition ohne die Absicht angelegt, diese dem Dienstherrn zu entziehen und diese vorsätzlich entgegen einem Befehl für ihre sichere Aufbewahrung gelagert, bildet di…
- BVerwG, 18.06.2015 – 2 WD 11/14 Urteil
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BVerwG, 05.05.2015 – 2 WD 6/14
Urteil
Die Mitwirkung eines Verteidigers ist nicht allein deshalb geboten, weil nach den angeschuldigten Pflichtverletzungen die Aberkennung des Dienstgrades Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen ist.
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BVerwG, 27.06.2013 – 2 WD 5/12
Urteil
Tatsächliche Umstände, die für sich genommen bereits eine Dienstpflichtverletzung begründen, aber nicht Teil des in der Anschuldigungsschrift vorgeworfenen einheitlichen Dienstvergehens geworden sind, sind bei der Bemess…
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BVerwG, 13.12.2012 – 2 WD 29/11
Urteil
Auch bei einem Zugriff auf Eigentum oder Vermögen von Kameraden oder Kameradengemeinschaften ist der geringe Wert des Zugriffsobjekts mildernd zu berücksichtigen.
- BVerwG, 25.10.2012 – 2 WD 32/11 Urteil
- BVerwG, 25.10.2012 – 2 WD 33/11 Urteil
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BVerwG, 06.09.2012 – 2 WD 26/11
Urteil
Ein vorsätzliches Verhalten, das nach § 23 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 SG als Dienstvergehen gilt, wiegt in der Regel genauso schwer wie ein Verstoß gegen die politische Treuepflicht im aktiven Dienst. Ausgangspunkt der Zumessun…
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BVerwG, 26.04.2012 – 2 WD 6/11
Urteil
1. Jedenfalls dann, wenn ein Soldat elf Tage dem Truppendienst fernbleibt, ist von einer länger dauernden Abwesenheit auszugehen, bei der Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen grundsätzlich die Höchstmaßnahme ist. 2. Fä…
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BVerwG, 16.12.2010 – 2 WD 43/09
Urteil
1. Die Anhörung der Vertrauensperson zur Absicht des Dienstherrn, ein Disziplinarverfahren einzuleiten (§ 4 Satz 2 WDO <juris: WDO 2002> i.V.m. § 27 Abs. 3 SBG), stellt zwar einen Mangel des Disziplinarverfahrens dar, we…
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 02.02.2026 – 1 A 2008/22 Urteil
- Verwaltungsgericht Bayreuth, 17.12.2024 – B 5 K 23.115 Urteil
- Verwaltungsgericht München, 20.07.2023 – M 21a S 23.2376 Beschluss
- Verwaltungsgericht Göttingen, 30.06.2023 – 3 A 144/22 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht, 15.05.2023 – 12 A 210/20 Urteil
- Verwaltungsgericht Bremen, 07.02.2023 – 6 K 2388/19 Urteil
- Oberverwaltungsgericht Bremen, 29.01.2021 – 2 LA 230/20 Beschluss
- Verwaltungsgericht Greifswald, 13.04.2017 – 6 A 2085/16 HGW Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht, 18.08.2014 – 12 B 14/14 Beschluss
- Verwaltungsgericht Stuttgart, 29.12.2009 – 12 K 1504/09 Urteil
- Verwaltungsgericht Münster, 28.10.2004 – 10 K 1372/02 Urteil
- Verwaltungsgericht Stade, 10.08.2004 – 3 B 1222/04 Beschluss
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BVerwG, 19.02.2026 – 2 WD 5.25
Urteil
1. Das neu eingeführte Verhängungsverbot nach § 17 Abs. 6 WDO ist auch für Altfälle anwendbar. 2. Der Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen bildet bei wiederholten eigenmächtigen Abwesenheiten vom Dienst auch dann die H…
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BVerwG, 22.01.2026 – 2 WD 39.25
Urteil
1. Im gerichtlichen Disziplinarverfahren hat der Soldat auch bei Nachtragsanschuldigungen die Möglichkeit, zur Beschleunigung des Verfahrens eine Fristsetzung des Truppendienstgerichts analog § 104 WDO zu beantragen. 2. …
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BVerwG, 15.01.2026 – 2 WD 4.25
Urteil
Stiehlt ein Soldat eine Waffe der Bundeswehr im Sinne des § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 StGB, ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen die Entfernung aus dem Dienstverhältnis.
- BVerwG, 20.11.2025 – 2 WD 33.24 Urteil
- BVerwG, 18.09.2025 – 2 WD 20.24 Urteil
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BVerwG, 13.08.2025 – 2 WD 27.24
Urteil
Setzt ein Soldat entgegen mehrfacher Befehle eine Nebentätigkeit auch in Zeiten seiner Dienstunfähigkeit im Umfang eines Zweitberufs fort, ist die Höchstmaßnahme zu verhängen.
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BVerwG, 25.06.2025 – 2 WDB 1.25
Beschluss
Ein Soldat, der als Jagdpächter gelegentlich einzelne Portionen Wildbret an Kameraden entgeltlich abgibt, übt damit keine erlaubnispflichtige Nebentätigkeit im Sinne des § 20 Abs. 1 SG aus.
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BVerwG, 19.06.2025 – 2 WD 25.24
Urteil
Erreicht eine nicht genehmigte Nebentätigkeit eines Soldaten das Ausmaß eines Zweitberufs und wird sie ungeachtet einer disziplinarrechtlichen Beschuldigtenvernehmung bei laufender Krankschreibung fortgesetzt, ist die di…
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BVerwG, 18.06.2025 – 2 WDB 3.25
Beschluss
Die rechtliche Prüfung von Befehlen bestimmt sich auf der Grundlage einer Ex-ante-Betrachtung nach der Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der Befehlserteilung und erwarteten Durchführung.
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BVerwG, 03.04.2025 – 2 WD 19.24
Urteil
Die disziplinarrechtliche Geltendmachung einer posttraumatischen Belastungsstörung bedarf der Vorlage eines fachärztlichen Attestes, aus dem sich nachvollziehbar ergibt, auf welcher Grundlage der Arzt zu seiner Diagnose …
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BVerwG, 06.03.2025 – 2 WD 15/24
Urteil
Entzieht sich ein Soldat durch Täuschung über einen längeren Zeitraum dem Dienst, bildet die Höchstmaßnahme den Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.
- BVerwG, 23.01.2025 – 2 WD 3/24 Urteil