Rechtsprechung / § 17 UStG 1980
Entscheidungen zu § 17 UStG 1980
438 Entscheidungen der Bundesgerichte · Änderung der Bemessungsgrundlage · Seite 2 von 9
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BGH, 08.02.2024 – IX ZR 2/22
Urteil
Die Geltendmachung eines Insolvenzanfechtungsanspruchs auf Rückgewähr gezahlter Einfuhrumsatzsteuer verstößt nicht gegen Treu und Glauben.
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BFH, 06.12.2023 – XI R 5/20
Urteil
1. Der Vorsteuerabzug ist auch dann bei der Organgesellschaft nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1, Abs. 1 Satz 2 UStG zu berichtigen, wenn der Leistende ein (bereits vereinnahmtes) Entgelt an den Organträger zurückzahlt, der d…
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BFH, 24.08.2023 – V R 29/21
Urteil
1. Der Vorsteuerabzug ist nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1, Abs. 1 Satz 2 UStG zu berichtigen, wenn der Leistende ein (bereits vereinnahmtes) Entgelt zurückzahlt, da ein Dritter das Entgelt entrichtet und dessen Insolvenzve…
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BFH, 21.09.2016 – XI R 44/14
EuGH-Vorlage
Dem EuGH werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt: 1. Nach dem EuGH-Urteil FIRIN vom 13. März 2014 C-107/13 (EU:C:2014:151, UR 2014, 705, MwStR 2014, 240, Rz 39, Satz 1) scheidet der Vorsteuerabzug aus eine…
- Finanzgericht München, 27.07.2023 – 14 K 2411/21 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 06.02.2018 – 4 K 121/16 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 15.01.2015 – 5 K 5182/13 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 27.11.2012 – 4 K 184/08 Urteil
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BFH, 13.11.2024 – XI R 5/23
Urteil
1. Wurde für eine vereinbarte Lieferung oder sonstige Leistung ein Entgelt entrichtet, die Lieferung oder sonstige Leistung jedoch nicht ausgeführt, tritt die Minderung der Bemessungsgrundlage nach § 17 des Umsatzsteuerg…
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BFH, 05.01.2021 – XI S 20/20 (PKH)
Beschluss
1. NV: Die wirksame Berichtigung eines Steuerbetrags nach § 14c Abs. 1 Satz 2, § 17 Abs. 1 UStG erfordert grundsätzlich, dass der Unternehmer die vereinnahmte Umsatzsteuer an den Leistungsempfänger zurückgezahlt hat. 2. …
- Oberlandesgericht Hamm, 25.09.2023 – 22 U 32/23 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 31.03.2022 – 1 K 2073/21 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 28.04.2017 – 1 K 2634/15 U Urteil
- Finanzgericht Münster, 25.09.2014 – 5 K 1766/14 U Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 02.04.2014 – 7 K 7337/12 Urteil
- Finanzgericht Köln, 23.10.2013 – 4 K 266/10 Urteil
- Hessisches Finanzgericht, 29.12.2011 – 1 K 3828/05 Gerichtsbescheid
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 25.11.2009 – 1 K 250/06 Urteil
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BFH, 25.09.2024 – XI R 6/23
Urteil
Unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur steuerrechtlichen Behandlung strafrechtlich eingezogener Tatentgelte ist umsatzsteuerrechtlich die Bemessungsgrundlage von in strafrechtlicher H…
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BFH, 27.07.2021 – V R 43/19
Beschluss
1. Hat der Rechnungsempfänger den Vorsteuerabzug geltend gemacht, ist der aufgrund des unberechtigten Steuerausweises geschuldete Steuerbetrag gemäß § 14c Abs. 2 UStG für den Zeitraum zu berichtigen, in dem der Rechnungs…
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BFH, 16.01.2020 – V R 42/17
Urteil
Beteiligt sich ein Unternehmer an einem von einem Dritten betriebenen Rabattsystem, das an Kunden des Unternehmers umsatzabhängige Punkte ausgibt, so mindert sich die Bemessungsgrundlage des Unternehmers erst, wenn der K…
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BFH, 29.03.2017 – XI R 5/16
Urteil
1. Zahlt ein Gläubiger des Insolvenzschuldners Beträge, die er vor Insolvenzeröffnung vom Insolvenzschuldner vereinnahmt hat, nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens infolge einer erfolgreichen Insolvenzanfechtung in die …
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BFH, 30.01.2014 – V R 1/13
Urteil
NV: Die Änderung der Bemessungsgrundlage setzt gemäß § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG voraus, dass eine hinreichende Verknüpfung zu Leistungen besteht, die der Unternehmer tatsächlich an bestimmte Abnehmer ausgeführt hat .
- Finanzgericht Köln, 06.05.2025 – 8 K 2462/19 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 11.12.2017 – 9 K 2646/16 Urteil
- Finanzgericht Münster, 14.11.2017 – 15 K 281/14 U Urteil
- Finanzgericht Münster, 13.09.2016 – 5 K 412/13 U Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 24.11.2014 – 5 K 238/13 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 03.11.2014 – 1 V 2937/14 A(U) Beschluss
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 30.04.2014 – VI-U (Kart) 23/13 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 28.12.2012 – 5 K 113/10 Urteil
- Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 02.10.2007 – 4 K 9/06 Urteil
- Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern, 30.08.2007 – 2 K 107/05 Urteil
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BFH, 10.04.2019 – XI R 4/17
Urteil
Die dem Provider bei Prepaid-Verträgen endgültig verbliebenen Restguthaben sind nachträgliches Entgelt für die eröffnete Nutzung der von ihm zur Verfügung gestellten Infrastruktur, die insbesondere die mobile Erreichbark…
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BFH, 15.12.2016 – V R 26/16
Urteil
Führt die Insolvenzanfechtung nach §§ 129 ff. InsO aufgrund einer Rückzahlung an den Insolvenzverwalter zu einer Berichtigung des Vorsteuerabzugs gemäß § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2 UStG, ist der sich hieraus ergebende Steuer…
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BFH, 27.02.2014 – V R 18/11
Urteil
Aufgrund des EuGH-Urteils vom 16. Januar 2014 C-300/12 Ibero Tours (DStR 2014, 139) hält der Senat nicht daran fest, dass ein Vermittler das Entgelt für seine Vermittlungsleistung mindern kann, wenn er dem Kunden der von…
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BFH, 27.02.2014 – V R 32/11
Urteil
NV: Aufgrund des EuGH-Urteils Ibero Tours hält der Senat nicht daran fest, dass ein Vermittler, der für einen anderen Unternehmer das Erbringen einer Leistung steuerpflichtig vermittelt, das Entgelt für die gegenüber sei…
- Finanzgericht Münster, 19.05.2026 – 15 K 3483/18 U Urteil
- Finanzgericht Münster, 27.11.2025 – 5 K 90/21 U Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 18.06.2025 – 7 K 7039/22 Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 29.06.2023 – 12 K 705/21 Urteil
- Finanzgericht Münster, 08.10.2020 – 5 K 20/17 U Urteil
- Finanzgericht Rheinland-Pfalz, 15.09.2015 – 6 K 1844/13 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 02.04.2014 – VI-U (Kart) 2/13 Urteil
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 29.04.2010 – 9 K 1968/05 Urteil
- Finanzgericht Köln, 12.11.2008 – 11 K 4587/07 Urteil
- Finanzgericht Düsseldorf, 12.09.2008 – 1 K 2604/05 U Urteil
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 23.07.2008 – 12 K 193/05 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 18.11.2004 – 16 K 61/04 Urteil
- Finanzgericht Köln, 16.07.2003 – 3 K 52/98 Urteil