Rechtsprechung / § 91 WDO 2025
Entscheidungen zu § 91 WDO 2025
210 Entscheidungen der Bundesgerichte · Gutachten über den psychischen Zustand · Seite 4 von 5
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BVerwG, 02.07.2020 – 2 WRB 1/20
Beschluss
Die Formwirksamkeit einer Beschwerde ist eine Sachentscheidungsvoraussetzung und im Unterschied zur Fristwahrung im gerichtlichen Verfahren von Amts wegen zu prüfen.
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BVerwG, 18.06.2020 – 2 WD 17/19
Urteil
1. Verhaltensweisen, die auf eine Bagatellisierung des Nationalsozialismus abzielen, begründen als Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen die Entfernung aus dem Dienstverhältnis, wenn sie tatsächlich eine nationalsoziali…
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BVerwG, 14.05.2020 – 2 WD 12/19
Urteil
Eine nicht gerechtfertigte Überlänge des wehrdisziplinarrechtlichen Vorermittlungsverfahrens ist maßnahmemildernd zu berücksichtigen.
- BVerwG, 07.05.2020 – 2 WD 13/19 Urteil
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BVerwG, 13.03.2020 – 2 WDB 1/20
Beschluss
Ist die Berufungsfrist nach § 115 Abs. 1 Satz 1 WDO nach der Aktenlage nicht offensichtlich gewahrt, muss in einem Wiedereinsetzungsantrag angegeben werden, wann der Antragsteller selbst Kenntnis vom Wegfall des Hinderni…
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BVerwG, 04.03.2020 – 2 WD 3/19
Urteil
1. Begeht ein Soldat wiederholt disziplinarisch relevante verbale sexuelle Belästigungen mit Hilfe sozialer Medien und verbindet er damit unaufgefordert die Versendung pornographischer Fotos, handelt es sich regelmäßig u…
- BVerwG, 24.10.2019 – 2 WD 25/18 Urteil
- BVerwG, 10.10.2019 – 2 WD 32/18 Urteil
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BVerwG, 09.10.2019 – 2 WDB 3/19
Beschluss
Für die Anordnung der vorläufigen Dienstenthebung und eines Uniformtrageverbots nach § 126 Abs. 1 WDO genügt es, wenn voraussichtlich die Dienstgradherabsetzung als zweitschwerste Disziplinarmaßnahme den Ausgangspunkt de…
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BVerwG, 28.08.2019 – 2 WD 28/18
Urteil
Verletzt ein in der Materialbewirtschaftung eingesetzter Soldat in Vorgesetztenstellung grob fahrlässig die Pflicht, das Vermögen des Dienstherrn zu schützen, erscheint eine Bezügekürzung als Regelmaßnahme angemessen.
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BVerwG, 04.07.2019 – 2 WD 20/18
Urteil
Auch bei fahrlässigen Verstößen gegen Vorschriften, die speziell der Schießsicherheit dienen, bildet Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen eine Dienstgradherabsetzung.
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BVerwG, 02.05.2019 – 2 WD 15/18
Urteil
Bei einem schweren Kindesmissbrauch ist die disziplinarische Höchstmaßnahme auch dann Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen, wenn eine weniger gravierende Fallkonstellation (§ 176a Abs. 4 StGB) vorliegt.
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BVerwG, 02.05.2019 – 1 WDS-KSt 1/19, 1 WDS-KSt 1/19 (1 WB 34/18)
Beschluss
Die vom Urkundsbeamten festgesetzten Kosten, die dem Antragsteller in einem gerichtlichen Verfahren nach der Wehrbeschwerdeordnung zu erstatten sind, sind auf Antrag vom Eingang des Festsetzungsantrags ab mit fünf Prozen…
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BVerwG, 28.03.2019 – 2 WD 13/18
Urteil
Erschleicht ein Soldat durch unwahre Angaben und Vorlage einer unechten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zehn Urlaubstage, ist die Herabsetzung im Dienstgrad Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.
- BVerwG, 21.03.2019 – 1 WB 6/18 Beschluss
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BVerwG, 07.03.2019 – 2 WD 11/18
Urteil
1. Bei einem Strafurteil, das als Folge eines auf das Strafmaß beschränkten Einspruchs ergeht, entfalten die zugrunde gelegten Tatsachenfeststellungen des Strafbefehls keine Bindungswirkung nach § 84 Abs. 1 Satz 1 WDO. 2…
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BVerwG, 14.02.2019 – 2 WD 18/18
Urteil
Ein minder schwerer Fall im Sinne von § 63 Abs. 4 WDO kann auch dann vorliegen, wenn gewichtige mildernde Umstände in der Person eines Soldaten vorliegen.
- BVerwG, 24.01.2019 – 2 WD 16/18 Urteil
- BVerwG, 05.12.2018 – 2 WNB 4/18 Beschluss
- BVerwG, 22.11.2018 – 2 WD 14/18 Urteil
- BVerwG, 25.10.2018 – 2 WD 8/18 Urteil
- BVerwG, 14.06.2018 – 2 WD 15/17 Urteil
- BVerwG, 27.03.2018 – 2 WD 10/17 Urteil
- BVerwG, 24.01.2018 – 2 WD 11/17 Urteil
- BVerwG, 30.03.2017 – 1 WB 23/16 Beschluss
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BVerwG, 16.02.2017 – 2 WD 14/16
Urteil
1. Verletzt ein Soldat durch die Herstellung heimlicher Filmaufnahmen in der innerhalb dienstlicher Unterkünfte gelegenen Stube einer Kameradin ihren höchstpersönlichen Lebensbereich, ist die Dienstgradherabsetzung Ausga…
- BVerwG, 20.12.2016 – 1 WB 19/16 Beschluss
- BVerwG, 20.12.2016 – 1 WB 21/16 Beschluss
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BVerwG, 14.11.2016 – 5 C 10/15 D
Urteil
1. Der entschädigungsrechtliche Begriff des Verfahrens (Art. 23 ÜberlVfRSchG, §§ 198 ff. GVG) knüpft an den Streitgegenstand des Ausgangsverfahrens an. Bei der Rechtsverfolgung verschiedener prozessualer Ansprüche liegt …
- BVerwG, 10.11.2016 – 2 WDB 3/16 Beschluss
- BVerwG, 05.10.2016 – 2 WDB 1/16 Beschluss
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BVerwG, 06.07.2016 – 2 WD 18/15
Urteil
Dass einem Soldaten vor der Einreichung der Anschuldigungsschrift beim Truppendienstgericht kein rechtliches Gehör zu der Stellungnahme der Vertrauensperson gewährt worden ist, begründet kein Verfahrenshindernis. Der Sen…
- BVerwG, 23.06.2016 – 2 WD 21/15 Urteil
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BVerwG, 12.05.2016 – 2 WD 16/15
Urteil
1. Nutzt ein Soldat in Vorgesetztenstellung seine Vertrauensposition als Teileinheitsführer Dezentrale Beschaffung aus, um der Bundeswehr als kostenlose Zugabe überlassenes Zubehör zu unterschlagen, ist Ausgangspunkt der…
- BVerwG, 03.05.2016 – 2 WD 15/15 Urteil
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BVerwG, 10.02.2016 – 2 WD 4/15
Urteil
1. Gegen einen Reserveoffizier, der das 60., aber noch nicht das 65. Lebensjahr vollendet hat, kann eine gerichtliche Disziplinarmaßnahme gemäß § 58 Abs. 3 WDO (juris: WDO 2002) verhängt werden, weil er nach freiwilliger…
- BVerwG, 18.06.2015 – 2 WD 11/14 Urteil
- BVerwG, 11.06.2015 – 2 WD 12/14 Urteil
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BVerwG, 05.05.2015 – 2 WD 6/14
Urteil
Die Mitwirkung eines Verteidigers ist nicht allein deshalb geboten, weil nach den angeschuldigten Pflichtverletzungen die Aberkennung des Dienstgrades Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen ist.
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BVerwG, 20.03.2014 – 2 WD 5/13
Urteil
1. Außerdienstliches Fehlverhalten verletzt § 17 Abs. 2 Satz 2 SG auch ohne zusätzlichen Bezug zur Dienstausübung regelmäßig dann, wenn das Strafrecht dafür eine mittelschwere Strafe (Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren) …
- BVerwG, 19.07.2013 – 2 WD 34/12 Beschluss
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BVerwG, 27.06.2013 – 2 WD 5/12
Urteil
Tatsächliche Umstände, die für sich genommen bereits eine Dienstpflichtverletzung begründen, aber nicht Teil des in der Anschuldigungsschrift vorgeworfenen einheitlichen Dienstvergehens geworden sind, sind bei der Bemess…
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BVerwG, 18.04.2013 – 2 WD 16/12
Urteil
1. Von einem Zugriff auf einen einem Soldaten anvertrauten Gegenstand ist nur dann auszugehen, wenn dieser sich bei gewöhnlichem Ablauf regulär im Arbeitsbereich des Soldaten befindet und der Soldat sich auch faktisch ge…
- BVerwG, 19.03.2013 – 2 WD 13/12 Beschluss
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BVerwG, 13.12.2012 – 2 WD 29/11
Urteil
Auch bei einem Zugriff auf Eigentum oder Vermögen von Kameraden oder Kameradengemeinschaften ist der geringe Wert des Zugriffsobjekts mildernd zu berücksichtigen.
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BVerwG, 30.08.2012 – 2 WD 21/11
Urteil
Die bedingt vorsätzliche Verletzung der Pflicht zur unverzüglichen Abrechnung von Einsatzvorschüssen kann jedenfalls dann angemessen durch eine einfache Disziplinarmaßnahme sanktioniert werden, wenn nicht feststellbar is…
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BVerwG, 31.01.2012 – 2 WD 32/10
Beschluss
Durch Schweigen kann ein Widerspruch im Sinne von § 27 Abs. 2 SBG auch dann nicht erklärt werden, wenn die Wehrdisziplinaranwaltschaft dem Soldaten zuvor mitgeteilt hat, ein solches Verhalten als Widerspruch gegen die An…
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BVerwG, 19.01.2012 – 2 WD 5/11
Urteil
1. Wird einem Soldaten erstinstanzlich kein Pflichtverteidiger bestellt, obwohl die Entfernung aus dem Dienst wahrscheinlich ist, begründet dies einen schweren, zur Zurückverweisung an das Truppendienstgericht führenden …
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BVerwG, 28.09.2011 – 2 WD 18/10
Beschluss
1. Die Feststellungen eines rechtskräftigen ausländischen Strafurteils haben Bindungswirkung nach § 84 Abs. 1 Satz 1 WDO (juris: WDO 2002), wenn das Urteil in Wahrnehmung eines Vorrechts auf Ausübung der konkurrierenden …
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BVerwG, 16.06.2011 – 2 WD 11/10
Urteil
1. Der Umstand, dass Täter einer Bestechung nach § 334 Abs. 1 StGB jedermann sein kann und der Versuch straflos bleibt, nimmt der Handlung dann nicht ihre disziplinarische Relevanz und begründet einen Verstoß gegen die P…