Entscheidungen zu § 238 ZPO
721 Entscheidungen der Bundesgerichte · Verfahren bei Wiedereinsetzung · Seite 7 von 15
- BGH, 20.12.2012 – III ZB 47/12 Beschluss
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BGH, 07.11.2012 – XII ZB 325/12
Beschluss
Die Berufung ist auch bei Falschbezeichnung der angefochtenen Entscheidung und des statthaften Rechtsmittels in der Rechtsmittelfrist zulässig eingelegt, wenn das Berufungsgericht sie vor Ablauf der Rechtsmittelfrist anh…
- BGH, 31.10.2012 – III ZB 51/12 Beschluss
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BGH, 02.10.2012 – VI ZB 71/11
Beschluss
Die Klärung der Frage, ob gegen ein Urteil Berufung eingelegt werden soll, darf der Rechtsanwalt grundsätzlich nicht allein einem Telefongespräch einer Kanzleikraft überlassen.
- BGH, 13.09.2012 – IX ZB 251/11 Beschluss
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BGH, 12.09.2012 – XII ZB 642/11
Beschluss
Erfährt das Rechtsmittelgericht aus der Glaubhaftmachung eines Wiedereinsetzungsantrags, dass die nachgeholte Rechtsmittelschrift mit einer Blankounterschrift versehen wurde, kann es ohne Hinweis an den Beteiligten regel…
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BGH, 26.06.2012 – VI ZB 12/12
Beschluss
Eine konkrete Einzelanweisung vermag den Rechtsanwalt dann nicht zu entlasten, wenn sie unvollständig ist und deshalb der Fristversäumung nicht wirksam entgegenwirken kann.
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BGH, 12.06.2012 – VI ZB 54/11
Beschluss
Bei der Übermittlung fristgebundener Schriftsätze per Telefax soll die Überprüfung des Sendeberichts anhand eines aktuellen Verzeichnisses oder einer anderen geeigneten Quelle auch sicherstellen, dass der Schriftsatz tat…
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BGH, 05.06.2012 – VI ZB 76/11
Beschluss
1. Der Rechtsanwalt muss sich davon überzeugen, dass ihm am Tag des notierten Fristablaufs noch Zeit für die Anfertigung der Rechtsmittelbegründung oder für einen Antrag auf Verlängerung der Begründungsfrist verbleibt, w…
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BGH, 05.06.2012 – VI ZB 16/12
Beschluss
Ein Prozessbevollmächtigter ist grundsätzlich nicht verpflichtet, sich innerhalb des Laufs der Berufungsbegründungsfrist bei Gericht zu erkundigen, ob sein Antrag auf Verlängerung der Frist rechtzeitig eingegangen sei un…
- BGH, 31.05.2012 – V ZB 27/12 Beschluss
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BGH, 08.05.2012 – VI ZB 1/11, VI ZB 2/11
Beschluss
Bestehen Zweifel, ob der Wert des Beschwerdegegenstandes 600 € übersteigt, hat der Rechtsanwalt den für seinen Mandanten sichersten Weg zu beschreiten, selbst wenn dies zu der Notwendigkeit führt, zwei Rechtsbehelfe (hie…
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BGH, 17.04.2012 – VI ZB 55/11
Beschluss
Zu den anwaltlichen Organisationspflichten hinsichtlich der Kontrolle von Eingaben von Fristen in einen EDV-Kalender.
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BGH, 29.03.2012 – IV ZB 16/11
Beschluss
Versäumt eine mittellose Partei die Frist zur Begründung der Berufung, so kommt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach der Entscheidung über die Prozesskostenhilfe nur in Betracht, wenn die Mittellosigkeit für d…
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BGH, 27.03.2012 – VI ZB 49/11
Beschluss
Bei der Übermittlung fristgebundener Schriftsätze per Telefax ist grundsätzlich durch einen Abgleich des Sendeberichts mit einem aktuellen Verzeichnis oder einer anderen geeigneten Quelle sicherzustellen, dass die angewä…
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BGH, 27.03.2012 – II ZB 10/11
Beschluss
Eine Frist darf im Fristenkalender erst dann gestrichen und als erledigt gekennzeichnet werden, wenn die Person, die mit der Kontrolle betraut ist, sich anhand der Akte oder des postfertigen, die Frist erledigenden Schri…
- BGH, 20.03.2012 – VIII ZB 41/11 Beschluss
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BGH, 24.01.2012 – II ZB 9/11
Beschluss
Es begründet kein Anwaltsverschulden, wenn eine geschulte und zuverlässige Büroangestellte aus einem der durch beschriftete Registrierkarten voneinander getrennten Fächer einer Registrierbox mit vorgefertigten Adressaufk…
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BGH, 24.01.2012 – II ZB 3/11
Beschluss
Bei der Beurteilung, ob ein Fehler für die Versäumung einer Frist ursächlich geworden ist, darf kein weiteres, nicht aufgetretenes Fehlverhalten hinzugedacht werden, sondern es ist von einem ansonsten pflichtgemäßen Verh…
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BGH, 17.01.2012 – VI ZB 11/11
Beschluss
Die Erledigung der fristgebundenen Sachen muss am Abend eines jeden Arbeitstages anhand des Fristenkalenders von einer dazu beauftragten Bürokraft überprüft werden.
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BGH, 12.01.2012 – V ZB 198/11, V ZB 199/11
Beschluss
Ein durch eine inhaltlich unrichtige Rechtsmittelbelehrung hervorgerufener Rechtsirrtum einer anwaltlich vertretenen Partei ist nicht verschuldet, wenn die Rechtsmittelbelehrung nicht offenkundig fehlerhaft und der durch…
- BGH, 20.12.2011 – VI ZB 25/11 Beschluss
- BGH, 30.11.2011 – III ZB 34/11 Beschluss
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BGH, 29.11.2011 – VI ZB 33/10
Beschluss
Ist dem Berufungskläger, der innerhalb der Berufungsbegründungsfrist lediglich die Gewährung von Prozesskostenhilfe beantragt, aufgrund einer bereits vorliegenden Entscheidung bekannt, dass das Berufungsgericht seine Ang…
- BGH, 26.10.2011 – IV ZB 9/11 Beschluss
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BGH, 17.10.2011 – LwZB 2/11
Beschluss
1. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand kann nicht gewährt werden, wenn trotz Befolgung der für die Unterschriftenkontrolle bestehenden Anweisungen durch das Kanzleipersonal die Frist wegen eines Verschuldens des Prozes…
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BGH, 12.10.2011 – IV ZB 17/10
Beschluss
1. Die aus dem Gebot des fairen Verfahrens in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip folgende Fürsorgepflicht der staatlichen Gerichte führt nicht zu einer generellen Verpflichtung zur sofortigen Prüfung der Zuständigkei…
- BGH, 22.09.2011 – III ZB 25/11 Beschluss
- BGH, 13.09.2011 – XI ZB 3/11 Beschluss
- BGH, 21.07.2011 – IX ZB 218/10 Beschluss
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BGH, 20.07.2011 – XII ZB 139/11
Beschluss
Grundsätzlich darf ein Rechtsanwalt darauf vertrauen, dass eine zuverlässige Büroangestellte einen postfertig zu machenden Schriftsatz in die korrekte Versandtasche einlegt .
- BGH, 18.05.2011 – IV ZB 6/10 Beschluss
- BGH, 03.05.2011 – XI ZB 24/10 Beschluss
- BGH, 03.05.2011 – VI ZB 4/11 Beschluss
- BGH, 20.04.2011 – IX ZA 52/10 Beschluss
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BGH, 19.04.2011 – XI ZB 4/10
Beschluss
1. Zum notwendigen Inhalt eines Wiedereinsetzungsgesuchs gehört grundsätzlich Sachvortrag, aus dem sich ergibt, dass der Antrag rechtzeitig nach Behebung des Hindernisses gestellt worden ist, es sei denn, die Frist ist n…
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BGH, 12.04.2011 – VI ZB 6/10
Beschluss
1. Eine fristwahrende Maßnahme darf im Kalender als erledigt gekennzeichnet werden, wenn der fristwahrende Schriftsatz in ein Postausgangsfach des Rechtsanwalts eingelegt wird und das Postausgangsfach "letzte Station" au…
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BGH, 05.04.2011 – VIII ZB 81/10
Beschluss
Ist der Prozessbevollmächtigte einer Partei erkrankungsbedingt an der Einhaltung der bereits um einen Monat verlängerten Berufungsbegründungsfrist gehindert, ist für den Beginn der Wiedereinsetzungsfrist des § 234 Abs. 1…
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BGH, 29.03.2011 – VI ZB 25/10
Beschluss
Den Rechtsanwalt, dem aufgrund eines Büroversehens eine Fristsache als nicht fristgebunden vorgelegt wird, trifft ein eigenes Verschulden an der Versäumung der Rechtsmittelbegründungsfrist, wenn er sich nicht in angemess…
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BGH, 22.03.2011 – II ZB 19/09
Beschluss
Die im Rahmen der Organisation einer wirksamen Fristenkontrolle dem Prozessbevollmächtigten obliegende Pflicht, das beantragte Fristende nebst Vorfrist bei oder alsbald nach Einreichung eines Verlängerungsantrags im Fris…
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BGH, 10.03.2011 – VII ZB 37/10
Beschluss
Werden im Büro eines Anwalts zwei Fristenkalender geführt, die für die Fristenkontrolle maßgeblich sind, so darf ein Erledigungsvermerk in die Handakte erst dann aufgenommen werden, wenn die Fristen in beiden Kalendern e…
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BGH, 20.01.2011 – IX ZB 214/09
Beschluss
Fehlt es an einer wirksamen Urteilszustellung, beginnt auch für eine im Ausland wohnhafte, nicht anwaltlich vertretene Partei die Frist für die Einlegung der Berufung grundsätzlich fünf Monate nach Verkündung des Urteils…
- BGH, 18.01.2011 – VIII ZB 45/10 Beschluss
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BGH, 14.12.2010 – VIII ZB 20/09
Beschluss
Erkennt das zunächst angerufene Berufungsgericht frühzeitig, dass Bedenken gegen seine funktionelle Zuständigkeit bestehen und teilt es diese - aktenkundig gemachten - Bedenken dem Rechtsmittelführer aufgrund geschäftsin…
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BGH, 16.11.2010 – VIII ZB 55/10
Beschluss
1. Versäumt eine mittellose Partei die Frist zur Berufungseinlegung und Berufungsbegründung, kommt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Entscheidung über die beantragte Prozesskostenhilfe nur in Betracht, wenn…
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BGH, 03.11.2010 – XII ZB 177/10
Beschluss
Besteht in einer Anwaltskanzlei die Möglichkeit, dass ein Rechtsanwalt selbst Fristen streicht und bleibt offen, wer eine Frist zu Unrecht gestrichen hat, so muss der Rechtsanwalt ein eigenes Verschulden ausräumen und ge…
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BGH, 21.10.2010 – IX ZB 73/10
Beschluss
1. Der Rechtsmittelführer darf grundsätzlich darauf vertrauen, dass im Bundesgebiet werktags aufgegebene Postsendungen am folgenden Werktag ausgeliefert werden . 2. Erkennbar unklare und ergänzungsbedürftige Angaben eine…
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BGH, 14.10.2010 – IX ZB 34/10
Beschluss
1. Überträgt eine Kanzleiangestellte die anzuwählende Telefaxnummer des Gerichts aus einem in der Akte befindlichen Schreiben des Gerichts in einen fristgebundenen Schriftsatz, erfordert die Ausgangskontrolle, die Richti…
- BGH, 14.10.2010 – V ZB 112/10 Beschluss
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BGH, 22.09.2010 – XII ZB 117/10
Beschluss
Zur Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze bei Anweisung einer Übersendung per Telefax .