Rechtsprechung / § 85 ZPO

Entscheidungen zu § 85 ZPO

2.783 Entscheidungen der Bundesgerichte · Wirkung der Prozessvollmacht · Seite 19 von 56

  1. BGH, 25.10.2012 – IX ZB 124/10 Beschluss
  2. BGH, 10.10.2012 – IV ZB 16/12 Beschluss

    Die Aufhebung der Prozesskostenhilfebewilligung wegen absichtlich oder aus grober Nachlässigkeit gemachter falscher Angaben nach § 124 Nr. 2 Alt. 1 ZPO setzt nicht voraus, dass die falschen Angaben des Antragstellers zu …

  3. BGH, 19.09.2012 – XII ZB 221/12 Beschluss
  4. BGH, 12.09.2012 – IV ZB 3/12 Beschluss

    1. Die Mehrkosten für einen zweiten Rechtsanwalt sind erstattungsfähig, wenn der erste Prozessbevollmächtigte seine Zulassung zur Anwaltschaft aus achtenswerten Gründen zurückgegeben hat und dies bei Übernahme des Mandat…

  5. BGH, 26.07.2012 – III ZB 57/11 Beschluss

    Der bloße Hinweis auf laufende Vergleichsverhandlungen reicht nicht aus, um die gemäß § 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO notwendige Einwilligung des Gegners für eine weitere (zweite) Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist darzu…

  6. BGH, 10.07.2012 – VIII ZB 15/12 Beschluss
  7. BGH, 12.06.2012 – VI ZB 54/11 Beschluss

    Bei der Übermittlung fristgebundener Schriftsätze per Telefax soll die Überprüfung des Sendeberichts anhand eines aktuellen Verzeichnisses oder einer anderen geeigneten Quelle auch sicherstellen, dass der Schriftsatz tat…

  8. BGH, 05.06.2012 – VI ZB 76/11 Beschluss

    1. Der Rechtsanwalt muss sich davon überzeugen, dass ihm am Tag des notierten Fristablaufs noch Zeit für die Anfertigung der Rechtsmittelbegründung oder für einen Antrag auf Verlängerung der Begründungsfrist verbleibt, w…

  9. BGH, 15.05.2012 – VI ZB 27/11 Beschluss

    1. Weist der Rechtsanwalt eine Kanzleikraft mündlich an, die von ihm errechnete Berufungsbegründungsfrist nebst Vorfrist zu notieren, ist durch geeignete organisatorische Vorkehrungen sicherzustellen, dass die Eintragung…

  10. BGH, 03.05.2012 – V ZB 54/11 Beschluss

    Unterbleibt die Einlegung einer Beschwerde, weil die Rechtsmittelbelehrung eine kürzere als die gesetzliche Beschwerdefrist ausweist, beginnt die Frist für einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand und für d…

  11. BGH, 20.04.2012 – LwZR 5/11 Urteil

    Muss das Urteil von den zur Mitwirkung berufenen ehrenamtlichen Richtern nicht unterschrieben werden, bedarf es bei einer Entscheidungsfindung im Umlaufverfahren eines aus den Akten ersichtlichen Nachweises ihrer Mitwirk…

  12. BGH, 27.03.2012 – VI ZB 49/11 Beschluss

    Bei der Übermittlung fristgebundener Schriftsätze per Telefax ist grundsätzlich durch einen Abgleich des Sendeberichts mit einem aktuellen Verzeichnis oder einer anderen geeigneten Quelle sicherzustellen, dass die angewä…

  13. BGH, 27.03.2012 – II ZB 10/11 Beschluss

    Eine Frist darf im Fristenkalender erst dann gestrichen und als erledigt gekennzeichnet werden, wenn die Person, die mit der Kontrolle betraut ist, sich anhand der Akte oder des postfertigen, die Frist erledigenden Schri…

  14. BGH, 07.03.2012 – XII ZB 277/11 Beschluss

    Zur (hier verneinten) Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei einer nicht befolgten mündlichen Anweisung des Rechtsanwalts an seine Büroangestellte, eine Rechtsmittelfrist zu notieren.

  15. BGH, 14.02.2012 – VIII ZB 3/12 Beschluss
  16. BGH, 10.02.2012 – V ZR 145/11 Urteil
  17. BGH, 08.02.2012 – XII ZB 165/11 Beschluss

    1. Ein Urteil wird erst durch seine förmliche Verlautbarung mit allen prozessualen und materiell-rechtlichen Wirkungen existent. Verkündungsmängel stehen dem wirksamen Erlass eines Urteils nur entgegen, wenn gegen elemen…

  18. BGH, 02.02.2012 – V ZA 3/12 Beschluss
  19. BGH, 01.02.2012 – XII ZB 298/11 Beschluss

    Der Verfahrensbevollmächtigte trägt die Verantwortung dafür, dass die Rechtsmittelschrift rechtzeitig bei dem zuständigen Gericht eingeht. Insofern muss er sich bei der Unterzeichnung davon überzeugen, dass sie zutreffen…

  20. BGH, 24.01.2012 – II ZB 3/11 Beschluss

    Bei der Beurteilung, ob ein Fehler für die Versäumung einer Frist ursächlich geworden ist, darf kein weiteres, nicht aufgetretenes Fehlverhalten hinzugedacht werden, sondern es ist von einem ansonsten pflichtgemäßen Verh…

  21. BGH, 17.01.2012 – VIII ZB 95/11 Beschluss
  22. BGH, 17.01.2012 – VI ZB 11/11 Beschluss

    Die Erledigung der fristgebundenen Sachen muss am Abend eines jeden Arbeitstages anhand des Fristenkalenders von einer dazu beauftragten Bürokraft überprüft werden.

  23. BGH, 30.11.2011 – III ZB 34/11 Beschluss
  24. BGH, 17.11.2011 – IX ZB 83/11 Beschluss
  25. BGH, 17.11.2011 – IX ZB 85/11 Beschluss
  26. BGH, 02.11.2011 – XII ZB 317/11 Beschluss

    Wird dem Rechtsanwalt die Handakte zur Wahrung der Beschwerdefrist vorgelegt, hat er stets auch die korrekte Notierung der Begründungsfrist zu prüfen (im Anschluss an die Senatsbeschlüsse vom 11. Februar 2004, XII ZB 263…

  27. BGH, 26.10.2011 – IV ZB 9/11 Beschluss
  28. BGH, 19.10.2011 – XII ZB 250/11 Beschluss

    In Familienstreitsachen findet nach § 113 Abs. 1 Satz 1 FamFG die Regelung des § 41 Abs. 1 Satz 2 FamFG keine Anwendung. Daher sind Entscheidungen in Familienstreitsachen nach § 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG i. V. m. §§ 311 Ab…

  29. BGH, 13.10.2011 – VII ZB 18/10, VII ZB 19/10 Beschluss

    Werden einem Anwalt die Akten im sachlichen oder zeitlichen Zusammenhang mit einer fristgebundenen Prozesshandlung vorgelegt und gibt er zur Vorbereitung des von ihm zu fertigenden fristwahrenden Schriftsatzes noch Anwei…

  30. BGH, 12.10.2011 – IV ZB 17/10 Beschluss

    1. Die aus dem Gebot des fairen Verfahrens in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip folgende Fürsorgepflicht der staatlichen Gerichte führt nicht zu einer generellen Verpflichtung zur sofortigen Prüfung der Zuständigkei…

  31. BGH, 06.10.2011 – AnwZ (Brfg) 25/11 Beschluss
  32. BGH, 20.09.2011 – VI ZB 5/11 Beschluss

    Die ordnungsgemäße Führung eines Fristenkalenders soll gewährleisten, dass fristwahrende Schriftsätze rechtzeitig hergestellt und postfertig gemacht werden. Der Fristenkontrolle kommt dagegen nicht die Aufgabe zu, fristw…

  33. BGH, 14.07.2011 – V ZB 67/11 Beschluss

    Wird die Klage einer Wohnungseigentümergemeinschaft gegen einen Dritten in dem erstinstanzlichen Urteil fälschlich als "Wohnungseigentumssache" bezeichnet, darf sich der Rechtsanwalt bei Einlegung der Berufung nicht dara…

  34. BGH, 15.06.2011 – XII ZB 468/10 Beschluss

    1. Die nach § 39 FamFG vorgeschriebene Rechtsbehelfsbelehrung muss sich auf das statthafte Rechtsmittel oder den statthaften Rechtsbehelf, das für die Entgegennahme zuständige Gericht und dessen vollständige Anschrift, d…

  35. BGH, 03.05.2011 – VI ZB 4/11 Beschluss
  36. BGH, 12.04.2011 – VI ZB 6/10 Beschluss

    1. Eine fristwahrende Maßnahme darf im Kalender als erledigt gekennzeichnet werden, wenn der fristwahrende Schriftsatz in ein Postausgangsfach des Rechtsanwalts eingelegt wird und das Postausgangsfach "letzte Station" au…

  37. BGH, 06.04.2011 – XII ZB 701/10 Beschluss

    Scheitert der Versuch, die Berufungsbegründung per Telefax an das Berufungsgericht zu übersenden, und lässt sich nicht ausschließen, dass der Grund hierfür ist, dass das Empfangsgerät mit anderen Telefaxsendungen belegt …

  38. BGH, 29.03.2011 – VI ZB 25/10 Beschluss

    Den Rechtsanwalt, dem aufgrund eines Büroversehens eine Fristsache als nicht fristgebunden vorgelegt wird, trifft ein eigenes Verschulden an der Versäumung der Rechtsmittelbegründungsfrist, wenn er sich nicht in angemess…

  39. BGH, 22.03.2011 – II ZB 19/09 Beschluss

    Die im Rahmen der Organisation einer wirksamen Fristenkontrolle dem Prozessbevollmächtigten obliegende Pflicht, das beantragte Fristende nebst Vorfrist bei oder alsbald nach Einreichung eines Verlängerungsantrags im Fris…

  40. BGH, 10.03.2011 – VII ZB 37/10 Beschluss

    Werden im Büro eines Anwalts zwei Fristenkalender geführt, die für die Fristenkontrolle maßgeblich sind, so darf ein Erledigungsvermerk in die Handakte erst dann aufgenommen werden, wenn die Fristen in beiden Kalendern e…

  41. BGH, 17.02.2011 – V ZB 310/10 Beschluss

    Über einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand darf das Gericht nicht vor Ablauf der Wiedereinsetzungsfrist entscheiden. Eine vorzeitige Entscheidung kann den Anspruch des Antragsstellers auf rechtliches Geh…

  42. BGH, 10.02.2011 – IX ZB 250/08 Beschluss

    Dem Schuldner kann das Fehlverhalten seines Verfahrensbevollmächtigten, der das vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Vermögensverzeichnis eigenmächtig ändert, nicht als eigenes (qualifiziertes) Verschulden zugerech…

  43. BGH, 20.01.2011 – IX ZB 214/09 Beschluss

    Fehlt es an einer wirksamen Urteilszustellung, beginnt auch für eine im Ausland wohnhafte, nicht anwaltlich vertretene Partei die Frist für die Einlegung der Berufung grundsätzlich fünf Monate nach Verkündung des Urteils…

  44. BGH, 11.01.2011 – VIII ZB 44/10 Beschluss
  45. BGH, 21.12.2010 – IX ZB 28/10 Beschluss
  46. BGH, 09.12.2010 – IX ZB 60/10 Beschluss
  47. BGH, 16.11.2010 – VIII ZB 55/10 Beschluss

    1. Versäumt eine mittellose Partei die Frist zur Berufungseinlegung und Berufungsbegründung, kommt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Entscheidung über die beantragte Prozesskostenhilfe nur in Betracht, wenn…

  48. BGH, 03.11.2010 – XII ZB 197/10 Beschluss

    1. Verfahren im Sinne des Art. 111 Abs. 1 Satz 1 FGG-RG ist nicht nur das Verfahren bis zum Abschluss einer Instanz, sondern bei Einlegung eines Rechtsmittels auch die mehrere Instanzen umfassende gerichtliche Tätigkeit …

  49. BGH, 21.10.2010 – IX ZB 73/10 Beschluss

    1. Der Rechtsmittelführer darf grundsätzlich darauf vertrauen, dass im Bundesgebiet werktags aufgegebene Postsendungen am folgenden Werktag ausgeliefert werden . 2. Erkennbar unklare und ergänzungsbedürftige Angaben eine…

  50. BGH, 14.10.2010 – V ZB 112/10 Beschluss