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BGH Beschluss vom 13.07.2000 – I ZB 22/00
I. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
13. Juli 2000
in der Beschwerdesache
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 13. Juli 2000 durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Erdmann und die Richter Dr. v. Ungern-
Sternberg, Starck, Pokrant und Dr. Büscher
beschlossen:
Die außerordentliche Beschwerde der Klägerin gegen den Be-
schluß des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg vom
17. Mai 2000 wird zurückgewiesen. Das im Gesetz nicht vorgese-
hene Rechtsmittel kann nur dann in Betracht kommen, wenn die
angegriffene Entscheidung jeder rechtlichen Grundlage entbehrt
oder mit der geltenden Rechtsordnung schlechthin unvereinbar
ist, weil sie dem Gesetz inhaltlich fremd ist (BGH, Beschl. v.
26.5.1994 - I ZB 4/94, WRP 1994, 763, 764 - Greifbare Gesetz-
widrigkeit II, m.w.N.). Das Vorbringen der Klägerin enthält keiner-
lei Anhaltspunkte für eine derartige Annahme.
Erdmann
v. Ungern-Sternberg
Starck
Pokrant
Büscher