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BGH Beschluß vom 17.07.2001 – 4 StR 250/01

4. Strafsenat

BUNDESGERICHTSHOF

4 StR 250/01

BESCHLUSS

vom

17. Juli 2001

in der Strafsache

gegen

wegen sexueller Nötigung u.a.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbun-

desanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 17. Juli 2001

gemäß § 349 Abs. 1 StPO beschlossen:

1. Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des

Landgerichts Neubrandenburg vom 23. Oktober 2000

wird als unzulässig verworfen.

2. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels

zu tragen.

Gründe:

Das Landgericht hat den Angeklagten – unter Freisprechung im übrigen

- wegen sexueller Nötigung in Tateinheit mit sexuellem Mißbrauch von Kindern

und anderer Straftaten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und

sechs Monaten verurteilt. Gegen dieses Urteil wendet sich der Angeklagte mit

seiner Revision.

Wie der Generalbundesanwalt in seiner Antragsschrift vom 19. Juni

2001 zutreffend ausgeführt hat, genügt die allein erhobene Verfahrensrüge

nicht den Anforderungen des § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, weil der Beschwerde-

führer die den angeblichen Verfahrensmangel begründenden Tatsachen nicht

vollständig vorgetragen hat (vgl. hierzu die Revisionsgegenerklärung vom

12. April 2001). Das Rechtsmittel ist daher insgesamt als unzulässig zu ver-

werfen (vgl. BGH NJW 1995, 2047; StV 1997, 225, 226; BGH, Beschluß vom

11. März 1998 - 1 StR 9/98; Kleinknecht/Meyer-Goßner StPO 45. Aufl. § 344

Rdn. 20 m.w.N.)

Meyer-Goßner Kuckein Athing

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