BGH Beschluss vom 05.12.2001 – XII ZA 16/01
XII. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
5. Dezember 2001
in der Familiensache
Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. Dezember 2001 durch
die Vorsitzende Richterin Dr. Hahne und die Richter Weber-Monecke, Prof.
Dr. Wagenitz, Dr. Ahlt und Dr. Vézina
beschlossen:
Der Antragstellerin wird Prozeßkostenhilfe versagt.
Gründe
Die beabsichtigte weitere Beschwerde gegen die Beschlüsse des Kam-
mergerichts vom 25. September 2001 (Geschäftsnummern 17 WF 332/01 und
17 WF 333/01) hat keine Aussicht auf Erfolg (§§ 114 ZPO, 14 FGG). Denn bei
der Bestellung eines Verfahrenspflegers für das Kind und der Erholung eines
Sachverständigengutachtens zur Erziehungsfähigkeit der Eltern im Beschluß
des Amtsgerichts vom 18. Juli 2001, der dem Beschwerdeverfahren zugrunde
liegt, handelt es sich nicht um Endentscheidungen im Sinne von § 621 e ZPO.
Sie unterliegen daher nicht der weiteren Beschwerde (vgl. BGH FamRZ 1992,
538).
Hahne Weber-Monecke Wage- nitz
Ahlt Vézina